Es wundert mich doch sehr, dass 'Das Verhängnis' in das Genre Thriller einsortiert wird, denn davon ist dieses Buch wirklich meilenweit entfernt. Aber erstmal zur Story:
Das Buch beginnt bei einem Männerabend in einer Bar zwischen Jeff, Will und Tom. Drei Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Jeff ist ein absoluter Frauenschwarm, ohne jemals besonders viel dafür getan zu haben. Sein Halbbruder Will, der auf Besuch in der Stadt ist, ist das genaue Gegenteil von Jeff und stand schon immer im Schatten seines großen Bruders. Tom ist Jeffs bester Freund oder eher seine Marionette, denn er tut genau das was Jeff will, ohne jemals über die Konsequenzen nachzudenken.
Die Drei wetten darum, wer die schöne Unbekannte am Nebentisch zuerst ins Bett bekommt. Doch die Drei haben ohne Suzy's jähzornigen Ehemann David gewettet, der schnell Wind von der Sache bekommt und nicht bereit ist, seine Frau zu teilen.
Nach kurzer Zeit wird allen Beteiligten klar, dass David beseitigt werden muss ' gesagt, getan '
Joy Fielding hat mal wieder mit einem temporeichen Buch überzeugt, dass zwar meilenweit von einem Thriller entfernt ist, jedoch nicht an Spannung einbüßt.
Die Protagonisten sind ebenfalls typisch Fielding und auch die Rolle der 'armen Frau' fällt in das gewohnte Raster. Der Plot ist wunderbar ausgearbeitet und das Ende hat mich einfach nur zum Staunen gebracht, denn damit wird kein Leser rechnen.
Alles in allem hat sich die Autorin im Vergleich zu ihren letzten Büchern wieder gesteigert und die Wahrscheinlichkeit, dass das nächste Werk wieder ein Thriller wird, ist nun relativ hoch.
Das Ende hat definitv nochmal ein Sternchen drauf gelegt, sodass ich gerne 5 Sterne vergebe!