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Das Urteilen: Texte zu Kants Politischer Philosophie
 
 
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Das Urteilen: Texte zu Kants Politischer Philosophie [Taschenbuch]

Hannah Arendt , Ursula Ludz
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch (1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492225608
  • ISBN-13: 978-3492225601
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,1 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 852.036 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Das Urteilen" ist der dritte und unvollendete Teil von Hannah Arendts Werk "Vom Leben des Geistes". Der Herausgeber Ronald Beiner erläutert Arendts Gedanken im Spiegel ihres Gesamtwerks.

Autorenportrait

Hannah Arendt, am 14. Oktober 1906 in Hannover geboren und am 4. Dezember 1975 n New York gestorben, studierte Philosophie, Theologie und Griechisch unter and rem bei Heidegger, Bultmann und Jaspers, bei dem sie 1928 promovierte. 1933 Emi ration nach Paris, ab 1941 in New York. 1946 bis 1948 Lektorin, danach als frei Schriftstellerin tätig. 1963 Professorin für Politische Theorie in Chicago, ab 1967 an der New School for Social Research in New York.

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Von Jürgens "Bücher" TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Das Buch enthält eine Dreizehnstündige Vorlesung von Hannah Arendt zu Kants politischer Philosophie.
Das Zeitalter der Aufklärung sieht Arendts z.B. als das Zeitalter an, in dem man von seiner Vernunft öffentlichen Gebrauch macht und daher war für Kant die bedeutendste politische Freiheit, die Freiheit des Redens und Veröffentlichens. (S.63)
Kant schreib mal von sich: "Ich bin selbst aus Neigung ein Forscher. Ich fühle den ganzen Durst nach Erkenntnis und die begierige Unruhe darin weiterzukommen oder auch die Zufriedenheit bei jedem Erwerb. Es war eine Zeit, da ich glaubte, dieses alleine könnte die Ehre der Menschheit machen, und ich verachtete den Pöbel, der von nichts weiß. Rousseau hat mich zurecht gebracht." (S.47)

Den Begriff "Kritik" den hat Kant seinem Verständnis nach von der Aufklärung übernommen.(S.55) Kritisch zu denken, einen Pfad des Denkens durch Vorurteile zu bahnen, durch ungeprüfte Meinungen und Überzeugungen, ist ein altes Anliegen der Philosophie.(S.59)

"Wir haben herausgefunden, daß die in politischen Angelegenheiten gängige Unterscheidung oder der Widerspruch zwischen Theorie und Praxis bei Kant in der Unterscheidung zwischen Zuschauer und Akteur auftritt, und zu unserer Überraschung sahen wir, daß der Zuschauer Vorrang hat: Was an der Französischen Revolution zählte, waren nicht die Taten oder Untaten der Akteure, sondern die Meinungen der Zuschauer- von Personen also, die selber nicht beteiligt waren.(S.101f)

Der zweite Teil des Buches enthält Essays von Roland Beier ab S.130, mit Gedanken zu Hannah Arendt über das Urteilen:

Der Platz des Urteils zwischen Vergangenheit und Zukunft ist, mit Nietzsches Torweg, der den Namen "Augenblick" trägt identisch.(S.218)
Arendts Sorge gilt nicht der Befreiung des Willens, sondern der Befreiung des Urteilsvermögens, die durch die Ausübung des Denkvermögens erfolgt.(S.219)

.........
Ein weiterer Lesehinweis zu diesem Thema:Wirklichkeiten, in denen wir leben: Aufsätze und eine Rede
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