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Das Urteil von Nürnberg


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Produktinformation

  • Darsteller: Spencer Tracy, Burt Lancaster, Richard Widmark
  • Regisseur(e): Stanley Kramer
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Italienisch (Mono), Deutsch (Mono), Englisch (Mono), Französisch (Mono), Spanisch (Mono)
  • Untertitel: Französisch, Niederländisch, Finnisch, Griechisch, Rumänisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Twentieth Century Fox
  • Erscheinungstermin: 22. Oktober 2007
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 179 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (33 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0001YIE6C
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 35.999 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

s/w In einem der letzten Nürnberger Prozesse soll der amerikanische Richter Haywood über vier ranghohe Nazi-Jouristen urteilen. Drei von ihnen erklären sich für unschuldig. Der vierte, Ernst Janning, schweigt. Sein Anwalt weckt Zweifel an der Schuld von Janning, der offenbar kein überzeugter Nazi war.

VideoMarkt

Während der Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse 1948: Vier ehemalige NS-Juristen sind angeklagt, das Recht in den Dienst der nationalsozialistischen Politik gestellt zu haben. Während ihre Vergangenheit enthüllt wird, stehen die alliierten Richter allerdings vor einem ähnlichen Problem: Der Kalte Krieg lässt die früheren Gegner näher zusammenrücken und taktierende Politiker drängen auf milde Urteile.

Kundenrezensionen

4.8 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Klein Tonio VINE-PRODUKTTESTER am 22. August 2010
Format: DVD
© Tonio, filmkritik99.jimdo.com

Quentin Tarantino hat in "Inglourious Basterds" neben vielem anderen den Typ des "kultivierten Barbaren" wiederbelebt. Sein Hans Landa (Christoph Waltz) hinterfragt die These, dass eher die sogenannte Unterschicht anfällig für braune Parolen war und dass Bildung die sicherste Waffe gegen die Verführbarkeit gewesen wäre. Es lohnt sich, zu sehen, wie schon 1961 der US-Regisseur und Produzent Stanley Kramer in diese Richtung argumentierte. Sein Film spielt 1947 und schildert einen Prozess gegen vier NS-Richter vor dem Nürnberger Kriegsverbrechertribunal. Auch hier gibt es den kultivierten Barbaren, gleich zwei Mal: Ein schneidiger Strafverteidiger (Maximilian Schell) ist aalglatt, gebildet und gerissen. Er kann sich nach anfänglich subversiver Fragerei so geschickt in psychoterrorisierende Raserei steigern, dass man sich fragt, was der Mann eigentlich von 1933-45 gemacht hat. Einer der vier Angeklagten, der Richter Ernst Janning (Burt Lancaster), ist als Einziger nicht so borniert, dass er sich mit der These, es sei nur geltendes "Recht" angewandt worden, ein Lügengebäude der schalen Gewissensberuhigung zimmert. Und doch bezeichnet er sich (man fühlt, dass dies auch die Aussage des Filmes ist) als "den Schlimmsten von allen". In der Tat! Wer hätte widerstehen können und es nicht tat, der lieferte der Barbarei den intellektuellen Überbau, den schützenden Brückenbogen, unter dem der Mob wüten konnte. Ohne diesen Schutzschirm wären des Führers neue Kleider ziemlich nackt gewesen, und nicht jeder, aber viel mehr Menschen hätten es gesehen, hätten vielleicht das Schlimmste verhindert.
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37 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mark Steinmetz am 25. August 2005
Format: DVD
Der amerikanische Richter Dan Haywood (Spencer Tracy) kommt 1948 nach Deutschland, um in den Nürnberger Prozessen vier deutsche Juristen abzuurteilen, die für die Verbrechen des Nazi-Regimes mitverantwortlich gemacht werden. Prominentester Vertreter ist Dr. Ernst Janning (Burt Lancaster), der beharrlich zu den Vorwürfen schweigt. Der charismatische Verteidiger Rolfe (Maximilian Schell) leugnet die Verbrechen nicht, doch argumentiert er, daß die Richter im Rahmen geltenden Rechts gehandelt haben. Bilder und Berichte von Zwangssterilisationen und Massenmord lassen das Grauen lebendig werden. Doch Richter Haywood sieht sich im aufziehenden Kalten Krieg starkem politischen Druck ausgesetzt, Milde walten zu lassen, um das deutsche Volk zu versöhnen. Es stellt sich die Frage, der auch die Angeklagten ausgesetzt waren, ob ein Richter nur seinem Gewissen unterworfen ist oder sich als Teil des herrschenden Systems versteht...
Amerikanische Filme über deutsche Geschichte des Zweiten Weltkriegs sind mitunter durch gewisse politische Einseitigkeit gekennzeichnet. Nicht so „Das Urteil von Nürnberg". Das mit großem Staraufgebot gedrehte Werk von Regisseur Stanley Kramer beleuchtet eindrucksvoll das Deutschland 3 Jahre nach Ende des Krieges. Es werden Lebensgeschichten von Tätern des Dritten Reichs ebenso erzählt wie das deren Opfer. Es wird dokumentiert, wie es möglich war, daß einst redliche Menschen selbst zu Tätern wurden. Ganz generell stellt sich die Frage nach persönlicher Verantwortung für Verbrechen des Regimes. Spencer Tracy spielt überzeugend den ruhigen alternden Richter, der großes Gerechtigkeitsempfinden besitzt und frei von Vergeltungssucht nach der Wahrheit sucht.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andreas Lara am 7. April 2003
Format: Videokassette
wie dieser Film eindeutig unter Beweis stellt! Hier gibt's einfach alles, angefangen von hochkarätigen Schauspielern, hervorzuheben natürlich Spencer Tracey, der vielleicht nur noch durch den genialen Maximilian Schell getoppt wird, einen über alles erhaben Regisseur Stanley Kramer, der hier erneut ein Meisterwerk abliefert und natürlich ein Thema, das jedem Menschen (nicht nur in Deutschland) nahe gehen sollte, auch wenn's lange her ist!
Inwiefern die Richter unter dem damaligem Regime schuldig zu sprechen sind ist eigentlich nur der Aufhänger zu der globalen Frage nach Schuld, Wissen, und Reue. Wer war schuld an dem Erstarken des Dritten Reiches? Wer wusste von Massenvernichtungen und wer nicht?...sind die Fragen, die vor Gericht nicht eindeutig beantwortet werden konnten, die aber jedem gewissenhaften Zuschauer ans Herz gehen sollten.
Was mir an dem Film am meisten gefällt ist allerdings seine objektive Darstellung der Dinge und Personen, denn er ist keineswegs Amerika-freundlich. Alle Facetten werden gezeigt nicht nur von verblendeten deutschen Systemanhängern, sondern auch von Rachebessesenen Allierten, die keineswegs alle eine weiße Weste tragen dürften!
Mir wurde heiß und kalt beim schauen und fühlte mich mit jedem neuen Zeugen und jeder neuen Ansprache der Verteidgung oder der Anklage hin- und hergerissen.
Also alles in allem ein Film, der in manchem Lehrplan für Geschichtsunterricht stehen sollte! Top!
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ursula Meier am 9. Januar 2006
Format: DVD Verifizierter Kauf
Ein Schwarz-Weiß-Film der Extraklasse. Die Umsetzung des Theaterstücks von Abby Mann erscheint mir im Film sehr gut gelungen. Teilweise sind Bilder aus dem zerbombten Nürnberg zu sehen: das weiß ja heute bald niemand mehr, wie es damals aussah. Bei den Schauspielern agieren hauptsächlich Stars ihrer Zeit - von Spencer Tracy über Burt Lancaster zu Marlene Dietrich.
Wer den Film mal mit dem Theaterstück vergleichen möchte, kann dies zur Zeit im Nürnberger Schauspielhaus (seit kurzem Staatstheater) tun. Auch hier keine Längen, trotz 2h 50 min Dauer - und kein Mucks im Zuschauerraum. Film und Theaterstück sind echte Geschichtsstunden. Für jeden, der sich auch nur ein bisschen für diese Zeit interessiert, sehr empfehlenswert.
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Was für eine Film ist besser ? Gebt mir bitte ein Tip. 1 04.07.2008
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