Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Das Urteil am Kreuzweg
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Das Urteil am Kreuzweg [Gebundene Ausgabe]

Iain Pears
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


‹  Zurück zur Artikelübersicht

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der Brite Iain Pears, geboren 1955, hat in Oxford studiert und danach einige Zeit als Korrespondent für Reuters in Rom und Paris gearbeitet. Heute lebt er wieder in Oxford als freier Journalist und hat sich gerade diese altehrwürdige Gelehrtenstadt als Schauplatz für seine Geschichte aus dem Jahre 1663 erwählt.

Der Arzt Marco da Cola reist von Venedig nach England. Er ist sehr gespannt darauf, so bekannte Männer wie den Philosophen John Locke oder den Mediziner Richard Lower zu treffen und persönlich kennen zu lernen.

Gleich nach seiner Ankunft wird da Cola zu einer alten Frau gerufen, die im Sterben liegt. Inständig bittet ihn ihre schöne Tochter um Beistand, denn ihre finanziellen Mittel sind für einen englischen Arzt zu knapp.

Wenige Tage später ist da Cola unversehens am Ende einer Abendgesellschaft Zeuge eines Todesfalls. Ein Mitglied des ehrenwerten New College, Dr. Robert Grove wird tot aufgefunden. Handelt es sich um einen Giftmord?

Die Wahrheitsfindung dauert nicht sehr lange und schon bald erfährt da Cola, daß dem Mädchen, deren Mutter seine Patientin ist, die Schuld an Dr. Groves Tod gegeben wird und sie dafür gehängt werden soll. Es keimen erhebliche Zweifel in ihm an der Richtigkeit des Urteils, doch er selbst wird letztlich das fehlende Teil beisteuern, das sie an den Galgen bringt.

Diese Ereignisse sind der Ausgangspunkt für den Bericht dreier weiterer Männer, die anschließend ihre Sicht der Dinge darlegen. Und so unterschiedlich ihre Ausbildung und ihre berufliche Position ist, so verschieden ist ihre Wahrnehmung der Ereignisse.

Jack Prescott, ein junger Hitzkopf, gerade aus dem Gefängnis geflüchtet und daran interessiert die Unschuld seines Vaters zu beweisen, der die Sache der Royalisten an Oliver Cromwell verraten haben soll, meint, daß da Cola ein Lügner sei und kein Wort seiner Darstellung richtig wäre.

Auch John Wallis, ein Meister der Geheimschriften, glaubt in verschlüsselten Dokumenten der Wahrheit auf der Spur zu sein.Erst Anthony Wood, der Bücherfreund und Antiquar wird Klarheit in die verworrenen Fäden bringen.

Iain Pears hat mit seinem Roman das Leben des 17. Jahrhunderts in all seinen unterschiedlichen Schattierungen eingefangen. Unterhaltsam beschreibt er die ersten unbeholfenen Schritte in den Naturwissenschaften, den Kampf der Religionen und die verbissene Suche nach der Wahrheit in allen Wissenschafts -Disziplinen.

Unaufdringlich läßt er den Leser an seinen profunden historischen Kenntnissen teilnehmen und beschreibt, wie sich die kleinen Intrigen, Eifersüchteleien und Schiebereien oft bis in die Weltpolitik auswirken. Detailliert erfährt man im Anhang, daß das Personal seiner Geschichte zum großen Teil historische Persönlichkeiten sind. Wenn bei diesem Unternehmen manchmal die erzählerische Qualität auf der Strecke bleibt und die Exkurse etwas lang geraten, so macht das breite Wissen des Autors diesen Mangel wieder wett.

Das Urteil am Kreuzweg, das zur Zeit in weltweit fünfzehn Sprachen übertragen wird, verbindet spannende Unterhaltung mit genauer historischer Sachkenntnis auf faszinierende Weise, denn der Mittelpunkt des Romans ist das Weltbild des 17. Jahrhunderts. --Manuela Haselberger

Kurzbeschreibung

England im Jahr 1663: Der Giftmord an dem ehrenwerten Mitglied des New College Dr. Robert Grove versetzt ganz Oxford in Aufruhr. Von den Ereignissen erzählt Marco da Cola, ein junger Mediziner aus Venedig, der auf merkwürdige Weise in den Fall verwickelt ist. Iain Pears erweckt die Welt des 17. Jahrhunderts zu neuem Leben. Er zeigt uns Oxford als Zentrum von Wissen und Fortschritt, doch auch als Ort, an dem die revolutionären Ideen auf medizinischem und philosophischem Gebiet von Aberglauben, Bigotterie und Machtpolitik unterdrückt werden.

Klappentext

"Und der Leser kennt nach 800 Seiten nicht nur den wahren Mörder, sondern hat nebenbei ein paar höchst erquickliche Geschichtsstunden bekommen."
Stern

"Ohne selbst zu urteilen, bringt Pears dem Leser Machtgier, Bigotterie und Aberglauben, aber auch die Ungerechtigkeiten jener Zeit so nahe, daß einem der Atem stockt."
dpa

"Einer der fesselndsten Romane des Jahres!"
Bild am Sonntag -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Der Engländer Iain Pears, geboren 1955, studierte in Oxford. Nach dem Studium arbeitete er als Korrespondent für die Nachrichtenagentur Reutters in Rom und Paris. Seit einigen Jahren ist er freiberuflich als Journalist, Kunsthistoriker und - natürlich - als Schriftsteller tätig. Er hat einige erfolgreiche Kriminalromane verfaßt sowie ein kunstgeschichtliches Sachbuch. Der große Wurf ist ihm jedoch mit Das Urteil am Kreuzweg gelungen, das bereits in 15 Sprachen übersetzt wurde.

Iain Pears lebt in Oxford. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

‹  Zurück zur Artikelübersicht