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Das Urteil am Kreuzweg Gebundene Ausgabe – 1998


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 799 Seiten
  • Verlag: Diana (1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3828400205
  • ISBN-13: 978-3828400207
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14,8 x 6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 865.556 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Der Brite Iain Pears, geboren 1955, hat in Oxford studiert und danach einige Zeit als Korrespondent für Reuters in Rom und Paris gearbeitet. Heute lebt er wieder in Oxford als freier Journalist und hat sich gerade diese altehrwürdige Gelehrtenstadt als Schauplatz für seine Geschichte aus dem Jahre 1663 erwählt.

Der Arzt Marco da Cola reist von Venedig nach England. Er ist sehr gespannt darauf, so bekannte Männer wie den Philosophen John Locke oder den Mediziner Richard Lower zu treffen und persönlich kennen zu lernen.

Gleich nach seiner Ankunft wird da Cola zu einer alten Frau gerufen, die im Sterben liegt. Inständig bittet ihn ihre schöne Tochter um Beistand, denn ihre finanziellen Mittel sind für einen englischen Arzt zu knapp.

Wenige Tage später ist da Cola unversehens am Ende einer Abendgesellschaft Zeuge eines Todesfalls. Ein Mitglied des ehrenwerten New College, Dr. Robert Grove wird tot aufgefunden. Handelt es sich um einen Giftmord?

Die Wahrheitsfindung dauert nicht sehr lange und schon bald erfährt da Cola, daß dem Mädchen, deren Mutter seine Patientin ist, die Schuld an Dr. Groves Tod gegeben wird und sie dafür gehängt werden soll. Es keimen erhebliche Zweifel in ihm an der Richtigkeit des Urteils, doch er selbst wird letztlich das fehlende Teil beisteuern, das sie an den Galgen bringt.

Diese Ereignisse sind der Ausgangspunkt für den Bericht dreier weiterer Männer, die anschließend ihre Sicht der Dinge darlegen. Und so unterschiedlich ihre Ausbildung und ihre berufliche Position ist, so verschieden ist ihre Wahrnehmung der Ereignisse.

Jack Prescott, ein junger Hitzkopf, gerade aus dem Gefängnis geflüchtet und daran interessiert die Unschuld seines Vaters zu beweisen, der die Sache der Royalisten an Oliver Cromwell verraten haben soll, meint, daß da Cola ein Lügner sei und kein Wort seiner Darstellung richtig wäre.

Auch John Wallis, ein Meister der Geheimschriften, glaubt in verschlüsselten Dokumenten der Wahrheit auf der Spur zu sein.Erst Anthony Wood, der Bücherfreund und Antiquar wird Klarheit in die verworrenen Fäden bringen.

Iain Pears hat mit seinem Roman das Leben des 17. Jahrhunderts in all seinen unterschiedlichen Schattierungen eingefangen. Unterhaltsam beschreibt er die ersten unbeholfenen Schritte in den Naturwissenschaften, den Kampf der Religionen und die verbissene Suche nach der Wahrheit in allen Wissenschafts -Disziplinen.

Unaufdringlich läßt er den Leser an seinen profunden historischen Kenntnissen teilnehmen und beschreibt, wie sich die kleinen Intrigen, Eifersüchteleien und Schiebereien oft bis in die Weltpolitik auswirken. Detailliert erfährt man im Anhang, daß das Personal seiner Geschichte zum großen Teil historische Persönlichkeiten sind. Wenn bei diesem Unternehmen manchmal die erzählerische Qualität auf der Strecke bleibt und die Exkurse etwas lang geraten, so macht das breite Wissen des Autors diesen Mangel wieder wett.

Das Urteil am Kreuzweg, das zur Zeit in weltweit fünfzehn Sprachen übertragen wird, verbindet spannende Unterhaltung mit genauer historischer Sachkenntnis auf faszinierende Weise, denn der Mittelpunkt des Romans ist das Weltbild des 17. Jahrhunderts. --Manuela Haselberger

Klappentext

"Und der Leser kennt nach 800 Seiten nicht nur den wahren Mörder, sondern hat nebenbei ein paar höchst erquickliche Geschichtsstunden bekommen."
Stern

"Ohne selbst zu urteilen, bringt Pears dem Leser Machtgier, Bigotterie und Aberglauben, aber auch die Ungerechtigkeiten jener Zeit so nahe, daß einem der Atem stockt."
dpa

"Einer der fesselndsten Romane des Jahres!"
Bild am Sonntag -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

3.4 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 31. Januar 2000
Format: Gebundene Ausgabe
Es geht mir in dieser Rezension nicht nur um den Roman, den ich außerordentlich spannend und interessant fand, nein, es geht mir vor allem um die hervorragende Übersetzung, die ich hervorheben möchte. In letzter Zeit ist man so oft mit mittelmäßigen Übersetzungen konfrontiert, die das Lesevergnügen beeinträchtigen, daß dies einmal nötig ist. Ein Bravo für die beiden Übersetzer Edith Walter und Friedrich Mader
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 11. April 1999
Format: Gebundene Ausgabe
Ein äußert intelligent konstruiertes Werk aus 4 Büchern. Einziger Schwachpunkt sind die sich oft lange hinziehenden Selbstbeschreibungen und Rechtfertigungen des jeweiligen Erzählers, welche nicht zum Weitergang der eigentlichen Handlung dienen. Ansonsten zweifellos interessant, da man spätestens nach dem 2. Buch dem Erzähler nicht mehr blind vertraut.
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Von Ein Kunde am 26. April 1999
Format: Gebundene Ausgabe
Meiner Meinung nach ist die Idee, die Geschichte aus 4 Perspektiven zu erzählen sehr interessant, zumal es die 4 Erzähler mit der Wahrheit nicht so genau nehmen bzw. absichtlich lügen. Außerdem hat jede Erzählung ihren eigenen Schwerpunkt, so daß z.B. die Ereignisse der ersten Erzählung in einer der anderen nur am Rande erwähnt werden. Diese schöne Idee wird aber dadurch beeinträchtigt, daß das Buch viel zu dick ist. Dadurch leidet der Erzählfluß, und es wird dem Leser (je mehr er sich dem Ende des Buches nähert) sehr schwer gemacht, die ganzen Querverweise auf vorher Erfahrenes zu registrieren. Wie also dargelegt, fand ich die Idee sehr schön und auch annehmbar durchgeführt. Was ich aber unzumutbar finde, und hier muß ich dem Rezensenten aus Herne widersprechen, ist die Arbeit der Übersetzer bzw. des Verlags. Ich habe noch nie ein Buch gelesen, im dem dermaßen viele Rechtschreibfehler aufgetaucht sind! Dazu kommt, daß die Übersetzer den Text wohl nicht so ganz verstanden haben. Neben Sätzen die überhaupt keinen Sinn ergeben, gibt es auch z.B. Sätze die die Personen den falschen politischen Lagern zuordnen. Sollte jemand des Englischen mächtig sein und Interesse an diesem Buch haben, sollte er sich die englische Ausgabe besorgen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 11. März 1999
Format: Gebundene Ausgabe
Historische Romane sind "in" - ob Umberto Ecos mittelalterliche Kriminalgeschichte, das Leben von Pharaos als Action-Roman oder selbst T.C. Boyles Abrechnung mit den Softies der amerikanischen Gegenwart, die am afrikantischen Niger vor 200 Jahren angesiedelt ist. Gemeinsam ist diesen Romanen, daß sie die Geschichte nur als exotische Kulisse benutzen, daß ihnen aber geschichtswissenschaftliche Akkuratesse wie Einfühlungsvermögen in Denken und Sprache früherer Epochen abgeht. Auch das "Urteil am Kreuzweg" ist kein Roman über die Entstehung der Neuzeit - die historischen Figuren sind nur Staffage und so realistisch wie Wachsfiguren -, sondern ein Roman über die englische Gegenwart, und darin liegen auch seine Stärken. Originell ist daran, daß es eigentlich vier verschiedene Bücher sind, weil die gleiche Geschichte aus den Perspektiven vier höchst unterschiedlicher Männer geschildert wird (unter denen sich übrigens kein einziger sympathischer Kerl findet). Am originellsten ist gleich die erste Geschichte aus der Perspektive eines venezianischen Reisenden, der sich naiv gibt und einige höchst witzige und so bissige Kommentare über die Engländer abgibt, wie sie sich nur ein Angelsachse selber erlauben kann (über die englische Küche, das englische Wetter, die englische Provinzialität...). Aber auch in den anderen Erzählungen finden sich zum Teil wunderbare Formulierungen, so z.B. eine feinsinnige Komposition, bei der auch Frauenbewegung ihren Teil abbekommt. Manche Zitate sind es wert, notiert zu werden, gehen aber leider in dem doch etwas langatmigen Verlauf der Geschichte unter. Ausdrücklich zu loben ist die hervorragende Arbeit der Übersetzer!
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