Kurzbeschreibung
Jedes Jahr finden etwa 450 Menschen, die Opfer von politischer Verfolgung, Folter oder Bürgerkrieg geworden waren, im Behandlungszentrum für Folteropfer Berlin (BZFO) medizinische, psychotherapeutische und soziale Hilfe. Zehn Jahre nach seiner Entstehung ziehen jetzt die Mitarbeiter des BZFO eine Bilanz ihrer Arbeit und dokumentieren die unterschiedlichsten Aspekte der Traumatherapie. Der Schwerpunkt des Buches liegt auf der Beschreibung des therapeutischen Handelns mit schwerst traumatisierten Menschen aus anderen Kulturen. Damit ist es eine unentbehrliche Hilfe für alle, die im psychosozialen oder medizinischen Bereich mit Flüchtlingen zu tun haben, aber auch für Therapeuten, die mit anderen schwer traumatisierten Menschen arbeiten.
Buchrückseite
Jedes Jahr finden etwa 450 Menschen, die Opfer von politischer Verfolgung, Folter und/oder Bürgerkrieg geworden waren, im Behandlungszentrum für Folteropfer Berlin (BZFO) medizinische, psychotherapeutische und soziale Hilfe. Zehn Jahre nach seiner Entstehung ziehen jetzt die Gründer und das Behandlerteam des BZFO eine Bilanz ihrer Arbeit. Ihr Buch dokumentiert Aspekte der andauernden Suche nach wirksamen Wegen in der Traumatherapie, ohne Fallstricke und Rückschläge zu verschweigen, z.B.: - Verschiedenste Psychotherapieangebote, auch für Kinder und Jugendliche - Interkulturelle Aspekte der Therapie - Retraumatisierende Bedingungen des Exils, soziale Isolation der Opfer - Kommunikation zwischen Patient und Therapeut aus Sicht der beteiligten Dolmetscher - Supervision als Mittel gegen Burn-out und Erschöpfung der Helfer Der Schwerpunkt des Buches liegt auf der Beschreibung des therapeutischen Handelns mit schwerst traumatisierten Menschen aus anderen Kulturen. Damit ist es eine unentbehrliche Hilfe für alle, die im psychosozialen oder medizinischen Bereich mit Flüchtlingen zu tun haben, aber auch für Therapeuten, die mit anderen schwer traumatisierten Menschen arbeiten.
Über den Autor
Christian Pross, Prof. Dr. med., Arzt für Allgemeinmedizin, Ausbildung in Tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie, ist Mitbegründer und ab 1999 Leiter des Behandlungszentrums für Folteropfer in Berlin. Ab 2009 Wissenschaftlicher Leiter eines Zentrums für Psychotraumatologie in Berlin. Lehrtätigkeit an der Universität und Mitglied im Rat des internationalen Netzwerkes von Therapiezentren für Folteropfer "International Rehabilitation Council for Torture Victims (IRCT)", Kopenhagen. 2008 erhielt er das Bundesverdienstkreuz.