Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 1,65 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Das Uhrenstellinstitut: Roman Taschenbuch – 4. August 2010


Alle 4 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Taschenbuch
"Bitte wiederholen"
EUR 9,49
3 gebraucht ab EUR 9,49

Buch-GeschenkideenWeihnachtsgeschenk gesucht?
Entdecken Sie die schönsten Buch-Geschenke im Buch-Weihnachtsshop.
Hier klicken

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Produktinformation

  • Taschenbuch: 432 Seiten
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 1 (4. August 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596185831
  • ISBN-13: 978-3596185832
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 279.589 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Ahmet Hamdi Tanpinar, geboren 1901, veröffentlichte schon 1921 seine ersten Gedichte. Nach einem Studium der Literaturwissenschaft arbeitete er zunächst als Gymnasiallehrer. Schließlich kehrte er nach Istanbul zurück und unterrichtete u.a. türkische Literatur am American College. 1939 wurde er Professor für türkische Sprache und Literatur und hatte bis zu seinem Tod 1962 den Lehrstuhl für moderne Literatur am Turkologischen Institut inne.
Tanpinar war einer der angesehensten Literaturwissenschaftler der Türkei; ein sensibler, westlich gebildeter Autor, der die kulturellen Werte der osmanischen Tradition nicht aufgeben wollte. Seit man in der Türkei die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte unverkrampfter betreibt, haben seine Romane, insbesondere »Seelenfrieden«, Kultstatus gewonnen.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ahmet Hamdi Tanpinar, 1901 in Istanbul geboren, studierte Literaturwissenschaft. Zunächst war er Gymnasiallehrer und lehrte später an der Akademie der Schönen Künste und an der Universität Istanbul. Zu seinen Werken zählen Gedichte, Essays, Erzählungen und Romane, die seinen Ruhm als Schriftsteller begründeten. Tanpinar starb 1962, das »Uhrenstellinstitut« wurde im gleichen Jahr postum veröffentlicht.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Nach einer anderen Ausgabe dieses Buches suchen.
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Auszug
Hier reinlesen und suchen:

Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Wortwerkstatt am 30. September 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Die Türkei ist Schwerpunkt der diesjährigen Frankfurter Buchmesse. Durch die bücherherbstlichen Bemühungen verschiedener Verlage werden hoffentlich auch bei uns türkische Autoren/Innen bekannter als bisher. So auch der Autor Tanpinar, dessen Buch Das Uhrenstellinstitut" im Türkischen bereits 1962 erschienen ist. Dieser Autor dürfte den meisten unbekannt sein, er fand bisher nur im Buch Istanbul" des Nobelpreisträgers Orhan Pamuk als einsamer Stadtspaziergänger Erwähnung.
Am Beispiel des Uhrenstellinstituts, welches in der ganzen Türkei die Genauigkeit der Uhren prüft, wird sinnbildlich der Aufbruch und die Modernisierung der Türkei gezeigt.
Hayri Irdal, der begriffsstutzige und sympathische Ich-Erzähler, beschreibt hier rückblickend die Stationen seines Lebens. Von einer abgebrochenen Uhrmacherlehre über eine Beamtenstelle, Arbeitslosigkeit, unglückliche Ehen, die Bohemekreise in den Istanbuler Kaffeehäusern bis hin zum wahnwitzigen Unternehmen eines Hunderte von Angestellten zählenden Uhrenstellinstituts in Istanbul. So finden sich hier jede Menge skurriler Figuren, Abenteurer, Spinner, Psychoanalytiker und nicht zu vergessen der Lebenskünstler Halit Ayarcy, dem es dank seiner politischen Beziehungen gelingt, die Finanzierung und Realisierung des Uhrenstellinstituts genehmigt zu bekommen. Falschgehende Uhren werden mit Bußgeld
bestraft, aber auch Rabatte sind möglich. Irgendwie fühlte ich mich beim Lesen dieses Buches immer wieder an Pessoas Buch der Unruhe oder an Gontscharows Oblomow erinnert. Das Uhrenstellinstitut ist eine intelligente und unterhaltsame Satire, die durch Tanpinars stilistische Eleganz und überschäumende Phantasie gekonnt die Geschehnisse um wichtigtuerische Bürokratie und den natürlichen Drang des Menschen zur Faulheit aufzeigt.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von """""""""""K""""""""""" am 14. September 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Der Roman des 1909 geborenen Schriftstellers knüpft nach dem zweiten Weltkrieg weitgehend an sein erstes Buch das die Zeit davor beschreibt an.
Am Beispiel des neu gegründeten Uhreneinstellinstitut das in der ganzen Türkei die korrektheit der Uhren prüft wird sinnbildlich der enorme Aufbau des meist unproduktiven Beamtenapperates der Nachkriegstürkei gedacht.Aufgebaut von einem Lebenskünstler und einem süffisanten Protagonisten der keinerlei Talente aufweist wird das System fast bis zum Überwachungstaat ausgebaut.
Nun mag man kaffkareske Züge vermuten,diese tauchen aber nicht auf,sondern das ganze Buch ist eingetaucht in einen Zeitgemäßen Humor der die Klugheit des mittlerweile verstorbenen Autors zum Vorschein bringt.
Satirischer Roman. Erschienen ist der Roman bereits 1962. Falschgehende Uhren werden mit Bußgeld belegt,Rabatte sind möglich, Bedenken sind beim gutlaufenden Uhreninstitut verboten da das Institut immer wachsen muß da sonst alle Mitarbeiter arbeitslos werden und ihren Lebenstandard verlieren.
Nicht neu,wahrscheinlich auch nicht das beste Buch der Türkei,aber interessant und kurzweilig.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Roland F. am 30. Oktober 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Ahmet Madi Tanpinar ist für mich persönlich die Entdeckung dieses Jahres (neben Jean-Marie Gustave LeClézio).
"Das Uhrenstellinstitut" ist ein großartiger Roman mit einem ganz ungewöhnlichen Helden.
Ist Hayri Irdal ein Mann ohne Eigenschaften?
Oder ist er ein osmanischer Zeno Cosini?
Vielleicht gar ein türkischer Oblomov?
Arbeitslos, verwitwet und in Kaffeehäusern versumpernd, lernt er den Lebemann und Lebenskünstler Halit kennen, der ihm rasch die Gründung eines Uhrenstellinstituts anbietet, ein Institut, das eigentlich niemand braucht, obwohl es niemand umgehen kann. So wird aus Hayri Irdal ein wichtiger Mann, er wird Inhalt von Zeitungsberichten, Interviews, Tratsch und Neid.
Ein Buch über die Vergänglichkeit der Zeit, über ihren Wert, ein wunderbares Gesellschaftsbild und ein herrlicher Schelmenroman mit Figuren, die so sympathisch sind, dass sie sicherlich noch lange ihren Unfug in meinem Gedächtnis treiben werden...
Großartig! Absolute Leseempfehlung.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon-Kunde VINE-PRODUKTTESTER am 20. Dezember 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Fast 50 Jahre hat es gedauert, bis der Roman des türkischen Autors Ahmet Hamdi Tanpinar "Das Uhrenstellinstitut" nun beim Münchener Hanser Verlag in deutscher Übersetzung erschienen ist. Und das Warten hat sich gelohnt! Man ist irgendwie an Ephraim Kishons frühere Werke erinnert, wenn man sich auf Tanpinars wundervolle Satire einläßt und das Schmunzeln im Gesicht des Lesers wird breiter und breiter, je tiefer er in diese Geschichte einer völlig überflüssigen Behörde eintaucht. Das nämlich ist Tanpinars Thema, die Sinnlosigkeit und Eigenschaftslosigkeit mancher Institution und manches Zeitgenossen, die doch Macht auszuüben in der Lage sind. Weltverbesserer sind es und Rabauken und zwielichtige Gestalten, die sich in dem Roman die Klinke in die Hand geben und gut von der Sinnentleertheit eines Institutes zum richtigen Stellen von Uhren leben. Ein Schelm, der hier modernere Vergleiche anzustellen gedenkt. Toll!
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Maria Lassmich am 29. März 2013
Format: Audio CD
Davon konnte ich leider in diesem Roman, den ich als Hörbuch vor mir habe, nichts entdecken. Die Geschichte beginnt mit langatmigen Erklärungen, die ich anfangs für eine Einleitung hielt. Allerdings nahm diese Einleitung einfach kein Ende, sondern ging nach längerer Zeit irgendwann in eine Beschreibung der Lebensumstände des Erzählers über. Als Leser bzw. in meinem Fall als Hörer hat man das Gefühl, man werde die ganze Zeit vorbereitet auf die eigentliche Geschichte. Und damit man auch ja alles versteht, werden alle Voraussetzungen, die zum Verständnis der Geschichte nötig sind, auf höchst umständliche und trockene Art geschildert. Von Handlung, Erzählkunst, Rafinesse keine Spur, ganz zu schweigen von irgendeiner Art Humor. Nach der ersten (von sechs) CDs habe ich dann aufgegeben.

Übrigens konnte ich auch Dietmar Mues als Vorleser nichts abgewinnen. Er wirkte nur routiniert, nicht inspiriert. Aber vielleicht erging es ihm beim Vorlesen ja so wie mir beim Hören!?
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Ähnliche Artikel finden