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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Für die Philosophen unter den Entwicklern, 19. Juli 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das UML-Benutzerhandbuch (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist so ziemlich das schlechteste Buch aus dem IT-Bereich das ich je gelesen habe (und ich habe es ganz gelesen - auch wenn es mir schwer viel). Ich vermute aber, dass das Problem die Übersetzung ins Deutsche ist, da die Autoren an der Ausarbeitung der UML maßgeblich beteiligt waren. Die Sätze sind so umständlich und verwirrend aufgebaut, dass selbst wenn man einen Sachverhalt bereits kennt, Probleme hat diesen in den Texten wiederzufinden. Als weiteres wird das Buch von einer waren Flut von Verweisen in der Form "Der Unterschied zwischen dem Bau einer Hundehütte und einem Hochhaus wird im Kapitel 1 behandelt" (Zitat Seite 191) durchzogen, sodass ein "Lesefluss" nicht zustande kommen kann. Wenn jemand ein par wichtig klingende Floskeln ohne Inhalt für das nächste Meeting braucht, kann er dieses Buch kaufen. Ansonsten ist es nicht zu empfehlen.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Nachschlagewerk zum Einsatz der UML?, 21. November 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das UML-Benutzerhandbuch (Gebundene Ausgabe)
Das Buch von Booch, Rumbaugh und Jacobson gibt in Teil 1 eine kurze Übersicht über die UML und insbesondere über die verwendeten Konzepte. Dies ist der Abschnitt des Buches der konsistentesten Eindruck macht. Teil 2-6 diskutieren Einzelaspekte der UML im Detail. Die einzelnen Besprechungen gliedern sich jeweils in "Erste Schritte", "Begriffe und Konzepte", eine Beschreibung wann diese Begriffe und Konzepte eingesetzt werden oder werden können, einige Kommentare zur Möglichkeit von Reverse Engeneering und zuletzt folgen "Hinweise und Tipps". Diese Gliederung sollte das Buch zu einem guten Nachschlagewerk machen, aber leider unterteilen die Autoren das Thema auch noch in grundlegende und weiterführende Modellierung, so daß Informationen zu einem Thema über das Buch verteilt werden. So findet sich die Klassenmodellierung sowohl in Kapitel 1 als auch in Kapitel 9, Assoziationen sind in Kapitel 5 und 10. Klassen wie gesagt in Kapitel 4, die zugehörigen Klassendiagramme in Kapitel 8, Instanzen und Objektdiagramme werden in Kapitel 13 und 14 behandelt. Die Hinweise und Tipps erwecken beim kontinuierlichen Lesen den Eindruck sich ständig zu wiederholen. Häufig findet man die Formulierung "Ein gutes XYZ ist: - einfach, - effizient, - verständlich" und der Hinweis, daß die Elemente so anzuordnen sind, dass sich die Linien möglichst wenig überschneiden wird 10 mal wiederholt (in jedem dritten Kapitel). Dies ist bei einem Nachschlagewerk zu entschuldigen. Nicht zu entschuldigen ist, dass der Anhang des Buches eine Kurzbeschreibung der Elemente der UML Notation und der Standard Stereotypen, etc. enthält, ohne Verweise auf die Stellen im Buch, wo diese eingehender beschrieben werden. Die Paragraphen werden ständig von Einrückungen unterbrochen, die mit schwarzen fett gedruckten Pfeilen markiert sind. Leider enthalten diese Einrückungen in den seltensten Fällen Kernsätze, sondern Hinweise auf die im Buch verteilten Informationen zum gerade behandelten Thema. Aufgrund der starken Kennzeichnung wird das Auge des Lesers sofort auf diese belanglosen Hinweise gelenkt und stören den Lesefluß erheblich. Obwohl ich nicht anmaßend sein möchte, möchte ich den Autoren/Layoutern empfehlen Knuth's TeXbook zu lesen, dessen Buch ebenfalls grundlegende und weiterführende Informationen enthält. Knuth schafft es durch geschickte Wahl des Layouts den Leser ohne Anstrengung zwischen den beiden Teilen unterscheiden zu lassen. Dies ist in diesem Buch nicht der Fall. Hier muß geblättert werden. Die Autoren liefern ein vollständiges Benutzerhandbuch mit vielen nützlichen Hinweisen zum Einsatz von UML. Um es als Nachschlagewerk benutzen zu können, würde ich mir ähnlich viele Querverweise im Anhang wünschen, wie im laufenden Text. Aufgrund der Unterteilung in grundlegende und weiterführende Modellierung ist viel Blättern angesagt um erschöpfend über ein zusammenhängendes Thema informiert zu werden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Durchzogen, 3. Februar 2007
In dieser lang erwarteten Überarbeitung (letztere stammt aus dem Jahre 1999), bieten die Autoren ein Tutorial aktuell zur Version 2 von UML, das sich mit den Konzepten und Einzelaspekten der Modellierungssprache befasst. Ausgehend einer ersten Übersicht über UML wird anhand der Vorstellung eines Hausbaues mit zugehörigem Architekt die Notation in jedem Kapitel Schritt für Schritt erklärt, wobei wie auf S.90 ein Fenster auch mal zum Window wird;). Auf der anderen Seite werden verschiedenste Anwendungsbereiche illustriert, ein wirklich durchgängiges Fachmodell als Anschauungsunterricht fehlt demzufolge. Zu Beginn stehen generelle Themen im Vordergrund, in denen sich immer wieder Verweise auf spätere, speziellere Kapitel befinden, die im Sinne einer Aufbaulektüre gelten. So ist man in der Lage, sich zügig über einzelne Bereiche der UML zu informieren, ohne auf den kompletten späteren Überblick verzichten zu müssen. Im hinteren Teil des Buches diskutieren die Autoren dann schwierigere Notationen und Diagramme, wie z.B. Zustands-, Aktivitäts- und Interaktionsdiagramme, die zur Verhaltensmodellierung in einem System dienen. Die zuvor besprochenen Einzelaspekte erhöhen schnell die Lernkurve. Leider unterteilen die drei Amigos ein Thema noch zusätzlich in grundlegende und weiterführende Modellierung, so daß Informationen zu einem Thema über das Buch verteilt sind. So findet sich die Klassenmodellierung sowohl in Kapitel 4 als auch in Kapitel 8,9 und 13. Assoziationen sind dann in Kapitel 5 und 10 zu entdecken. Zusätzliche Details und eine aktualisierte Abhandlung von Interfaces, Kollaborationen und UML-Profilen vermitteln dem Leser das nötige Rüstzeug, aber mit einem komplizierten Deutsch geschrieben. Diese Vertiefung und die regelmässige Gliederung in "Erste Schritte", "Modellierungstechniken" und pragmatische Kommentare zu "Hinweise und Tipps" machen den Wert des Buches als Nachschlagewerk und Referenz aus.
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