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Das Tuschezeichen
 
 
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Das Tuschezeichen [Gebundene Ausgabe]

Amy Tan , Elke Link , Übers.), Elke Link
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 446 Seiten
  • Verlag: Goldmann; Auflage: 1. Auflage, (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442304555
  • ISBN-13: 978-3442304554
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 15,7 x 4,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 810.096 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Amy Tan
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Genetisch gesehen ist Ruth Young halb Chinesin, halb Amerikanerin. Doch zu der fernöstlichen Heimat ihrer Mutter LuLing, die als junge Frau nach San Francisco kam, hat Ruth keinerlei Beziehung. Denn über ihre Kindheit und Jugend in einem Dorf südlich von Peking will LuLing nicht sprechen, sondern flüchtet sich in nebulöse Andeutungen über Geister und Flüche, die auf der Familie lasten. Nach und nach gibt Ruth ihre bohrenden Fragen auf, die schon immer schwierige Beziehung zwischen Mutter und Tochter kühlt ab, bis sich beide kaum noch etwas zu sagen haben.

Da wird bei LuLing beginnender Alzheimer diagnostiziert, und Ruth muss sich darüber klar werden, was mit ihrer Mutter geschehen soll. Beim Ausräumen von LuLings Wohnung stößt sie auf deren selbst verfasste Biografie und lässt sie ins Amerikanische übersetzen. Während LuLing die Gegenwart täglich mehr vergisst, erfährt Ruth die tragische Vergangenheit LuLings, die diese hinter sich lassen wollte, und die sie doch nie losließ. Und sie erkennt, wie viel sie ihrer Mutter tatsächlich bedeutet.

Mütter und Töchter im Spannungsfeld zwischen Ost und West, zwischen gestern und heute: Auch Das Tuschezeichen ist eine Variation des Themas, das Autorin Amy Tan (selbst Tochter chinesischer Emigranten) bereits in ihrem Bestseller Töchter des Himmels in den Mittelpunkt stellte und auch in späteren Romanen immer wieder aufgriff. Und doch kommt das gelangweilte Gefühl, Tan schriebe nur von sich ab, nicht auf: Wieder kann man sich der Faszination ihrer Frauenfiguren kaum entziehen, begleitet sie gebannt auf der Suche nach ihren Wurzeln. Die Generations- und Kulturkonflikte chinesischer Auswanderer und ihrer Kinder -- da stecken sicher noch mehr Romane drin. --Beate Strobel

Kurzbeschreibung

Die Halbchinesin Ruth Young ist in Amerika aufgewachsen. Einzige Verbindung zu ihren chinesischen Wurzeln ist ihre Mutter LuLing, die wie Ruth in San Francisco lebt. Doch die starrköpfige LuLing hat sich in ihre ganz eigene Welt der Vergangenheit zurückgezogen und ist ihrer Tochter darüber fremd geworden. Da entdeckt Ruth eines Tages rätselhafte Aufzeichnungen ihrer Mutter - und es offenbart sich ein dramatisches Familiengeheimnis, das Ruths Leben für immer verändert ...Ruth Young ist Halbchinesin und wohnt mit ihrem Freund Art Kamen in San Francisco. Sie führt ein ausgefülltes Leben: Ihre freiberufliche Tätigkeit als Lektorin und Autorin ist mit vielen Verpflichtungen verbunden, und sie hat eine Familie, die sie braucht. Da sind zum einen Arts heranwachsende Töchter Dory und Sofia aus erster Ehe, zum anderen aber auch ihre Mutter LuLing, die ebenfalls in San Francisco lebt. Aufgewachsen ist Ruth in Amerika - ihre chinesische Heimat hat sie nie gesehen. Als sie zwei Jahre alt war, verlor sie ihren Vater, den Amerikaner Edwin Young, durch einen tragischen Autounfall. Fortan war ihre Kindheit geprägt durch das schwierige Verhältnis zu ihrer Mutter - einer pessimistischen und unglücklichen Frau, deren Unzufriedenheit sich häufig in heftigen Wutausbrüchen entlädt. Immer wieder hat LuLing damit gedroht sich umzubringen, und oft erschreckte sie Ruth mit düsteren Prophezeiungen über drohendes Unheil. Denn seit dem tragischen Tod ihrer chinesischen A mme Precious Auntie vor vielen Jahren war LuLing überzeugt, dass ein Fluch auf der Familie liege, der sich auf schreckliche Weise erfüllen würde. Sie war nahezu besessen von dem Geist ihrer Amme und zwang die kleine Ruth, in gleichsam spiritistischen Sitzungen mit Precious Auntie zu kommunizieren. Ruth, der die Welt der chinesischen Mythen und Legenden immer fremd geblieben ist, fürchtete sich stets zutiefst vor dem Aberglauben der Mutter. Doch immer wenn sie versuchte herauszufinden, welche rätselhaften Geschehnisse sich in der Vergangenheit ereignet haben, flüchtete LuLing sich in geheimnisvolle Andeutungen oder sie schwieg. Mit den Jahren hörte Ruth schließlich auf, Fragen zu stellen, und die beiden entfremdeten sich immer mehr: Ruth, die das Leben einer jungen Amerikanerin führte, und LuLing, die sich immer tiefer in die Welt ihrer nebulösen Vorgeschichte zurückzuziehen begann.Doch dann, kurz nach LuLings 76. Geburtstag, vollzieht sich eine Wende...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von isy3 TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
...erzählt Amy Tan mit dem Buch "Das Tuschezeichen".

Ruth Ling, Tochter der chinesischen Emigrantin LuLing, ist geschieden und lebt in Amerika zusammen mit den beiden Töchtern aus erster Ehe ihres neuen Lebensgefährten Art, dessen Haushalt sie neben ihrer Berufstätigkeit als Lektorin auch noch organisiert. Ruth ist aber nicht mehr so recht glücklich in ihrer Beziehung. Zu allem Unglück wird noch Ruths Mutter LuLing schwerkrank und pflegebedürftig. Die Mutter, die nie richtig heimisch geworden ist in Amerika und mit der sie sich auch nicht besonders gut versteht.

Als Ruth endlich die Aufzeichnungen ihrer Mutter liest, erfährt sie die Umstände ihrer Herkunft, über die ihre Mutter so lange geschwiegen hat. Erst das Wissen um die chinesische Vergangenheit ermöglichen es Ruth, die Eigenheiten ihrer Mutter im richtigen Licht zu sehen und auch ihre Lebensleistung zu würdigen. Ruths chinesische Familiengeschichte, beschrieben aus der Sicht ihrer Mutter, ist detailreich, bewegend geschildert und dabei spannend wie ein Krimi. Man kann viel über die Lebensweise in einem Dorf des vorrevolutionären China lernen, und sich dank Amy Tans Erzählkunst wunderbar in die einzelnen Personen und Familienstrukturen einfühlen.

Der Roman ist besonders in den Teilen, die in China spielen, äußerst packend - ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen - und die Handlung, die sich über drei Generationen spannt, kommt mir sehr glaubhaft vor. Ich meine, viele autobiographische Seiten aus dem Leben der Autorin darin wiederzufinden.

Es ist eine schöne Urlaubslektüre oder ein empfehlenswertes Geschenk für alle, die sich für China interessieren und gerne Geschichten über starke Frauen mögen.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Booktower VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Es ist eine Geschichte von Mutter und Tochter. Eigentlich über die Beziehungen und Gefühle zwischen Müttern und Töchtern. Es ist fast so, ob als wir ein Wollknäuel abwickeln, ein Wunderknäuel, das am Ende des Fadens, tief verborgen ein Geheimnis birgt. Wir lesen im „Heute“ und gehen Schritt für Schritt zurück bis ins Herz der Geschichte. Sie beginnt in einem Dorf in China, dessen Name „Unsterbliches Herz“ lautet. „Nur“ eine Metapher?
Wir springen mitten hinein in das moderne Leben San Franciscos. In Ruths erfolgreiches Leben als Verlagslektorin und Ghostwriter, die in einer stabilen Beziehung und mit zwei teenage Töchtern lebt . Ihre alte Mutter Lu Ling wohnt allein und trifft regelmäßig nur ihre Schwester, die etwas jünger ist. Ein Besuch beim Arzt mit ihrer Mutter macht Ruth deutlich, wie es um sie steht: sie ist dement geworden. Ruth beschäftigt sich jetzt neben all ihren Verpflichtungen mehr und mehr mit ihr und zieht ganz in ihr Haus. Fenster zu Ruths Kindheit beginnen sich zu öffnen. Die neue Nähe zu ihrer Mutter bringt Erinnerungen hervor. Sie erscheinen wie ein Film aus längst vergangener Zeit. Ähnlich, als ob wir von den verschachtelten russischen Puppen eine nach der anderen öffnen und sie aus der nächsten herausnehmen.
Bei einer gründlichen Hausreinigung findet Ruth unter einer lockeren Fußbodendiele Aufzeichnungen ihrer Mutter in chinesischen Tuschezeichen, in ihrer meisterhaften Kalligraphie, für die sie bekannt war. Ruth lässt sie von einem chinesischen Gelehrten übersetzen. Wir erfahren viel über die Schicksale von Ruths Mutter, ihren Vorfahren, die Familie ihrer Mutter und Großmutter im alten vorrevolutionären China. Die Tuscheherstellung war das Geschäft dieser Familie, weitergegeben durch Generationen. Geheimnisse zeigen ihre Gesichter, die so lange abgewandt waren. Ruth beginnt vieles zu verstehen, was für sie bisher rätselhaft war. Vorher Bedeutungsloses gewinnt jetzt Bedeutung. Manche Erkenntnisse schmerzen sie, doch sie wächst an ihnen.
Obwohl sich die Geschichte auf verschiedenen Zeitebenen abspielt, verliert man nie den Faden. Dies verdanken wir der meisterlichen Erzählweise Amy Tans. Für mich ist dieses Buch das beste aller bisher von ihr veröffentlichten Bücher für Erwachsene.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Vor einigen Jahren habe ich mein erstes Buch von Amy Tan gelesen - "The Joy Luck Club". Als mir "Das Tuschezeichen" im Geschäft aufgefallen ist, war ich sehr neugierig, ob es meinen hohen Erwartungen nach dem ersten Buch gerecht werden würde. Nachdem ich "Das Tuschezeichen" während der letzten Tage kaum aus der Hand legen wollte, kann ich nun mit Bestimmheit sagen: Ja das hat es! Obwohl für meinen Geschmack der erste Teil fast etwas zu langatmig war, hat mich der zweite Teil umso mehr in seinen Bann gezogen! Ich habe richtig mit Ruth mitgelebt und mitgefühlt, wie sie im zweiten Teil immer mehr über die geheimnisvolle Vergangenheit ihrer Mutter lernt, und sich so ein Puzzleteil (siehe erster Teil) nach dem anderen für sie - und den Leser - zusammenfügt. Dabei habe ich eine faszinierende Reise in die Vergangenheit Chinas erlebt!
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Zwischen Ahnen, Ahnungen und Alzheimer
Wieder ein Buch von Amy Tan, das mich zutiefst berührt hat.
Die Autorin hat es einmal mehr geschafft, mich schnell in eine Familiengeschichte hineinzuziehen, die sich mit... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Februar 2010 von Angelika
Wie immer super schön
Ich habe keine Ahnung, wie viele Bücher ich von Amy Tan schon gelesen habe, aber sie gehört definitv zu den Autoren, die am meisten bewundere. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Februar 2009 von Knuddelschnuff
Regt zum Nachdenken an
Zum Inhalt ist in den anderen Rezessionen ja schon genügend geschrieben.
Nachdem das Buch relativ zäh anfängt reißt es einen sehr schnell mit. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Januar 2005 von wasa77
Ein Geschichte mit Nachgang
Das Tuschezeichen ist sicher nicht Amy Tans bestes Buch, jedoch ist es absolut lesenswert. Die bereits bekannten Motive sind wieder der Vergleich der amerikanischen mit der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. November 2003 von Jutta Stolle
ohne tiefgang
eine faszination für die chinesische kultur kann kaum entstehen, die charaktere bleiben an der oberfläche. Lesen Sie weiter...
Am 1. November 2003 veröffentlicht
grandioses mosaik
wie auch schon in ihrem roman töchter des himmels erzählt amy tan , wieder von der kraft des erinnerns und von der immensen bedeutung unserer wurzeln. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. August 2003 von "vrschoen"
faszinierend
auch dieses buch von amy tan handelt von generationskonflikten von mutter u. tochter, zwischen 2 kulturen. es hat mich auf eine schöne art u. weise inspiriert u. Lesen Sie weiter...
Am 17. Januar 2003 veröffentlicht
Wuuuunderschön!
"Das Tuschezeichen" ist ein wirklich schönes Buch. Einfach geschrieben, kurzweilig, interessant - Ideal, um sich mal so richtig zu entspannen. Lesen Sie weiter...
Am 23. April 2002 veröffentlicht
ein interessantes Buch
Im ersten Teil vom Buch wird das Leben von Ruth geschildert. Die Probleme mit ihrem Lebenspartner, der Arbeit und ihrer Mutter. Lesen Sie weiter...
Am 6. Dezember 2001 veröffentlicht
Ein sehr kurzweiliges und informatives Buch
Ich habe dieses Buch zur Hand genommen und, wie alle Amy Tan-Bücher, nicht mehr zur Seite gelegt.
Der Mutter-Tochter Konflikt ist auch hier wieder
Thema. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. November 2001 von ensteoliver@aol.com
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