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Das Treffen in Telgte. SPIEGEL-Edition Band 2 [Gebundene Ausgabe]

Günter Grass
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
  • Verlag: Spiegel-Verlag (14. August 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3877630022
  • ISBN-13: 978-3877630020
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,2 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 95.633 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Das Treffen in Telgte: Im Jahr 1647, zur Zeit des Westfälischen Friedens, treffen sich die deutschen Barockdichter in Telgte bei Münster, um über ihre Arbeiten zu diskutieren. In diesem Bericht eines fiktiven Autorentreffens beschwört Literaturnobelpreisträger Günter Grass die allen Zeiten überdauernde Kraft der Literatur und der Sprache. Zugleic stattet er der Gruppe 47 und ihrem Gründer Hans Werner Richter, dem dieses Buch gewidmet ist, seinen Dank ab.

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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen mit entsprechendem Wissenshintergrund ansprechend 20. April 2008
Ich muss hier ausnahmsweise teilweise der lesenden Jugend zustimmen. Das Buch ist nicht das, was uns Reich-Ranitzky versprochen hat ("Grass' bester Roman"), sondern ein Beitrag zur lyrischen Geschichte des Barock, der nicht für alle Leser etwas Bleibendes hinterlassen wird.
Die Idee ist schon ziemlich abseitig: ein Treffen von Dichtern zum Ausgang des mörderischsten Krieges auf deutschem Boden, die sich zum Texte lesen und zum Verfassen eines Friedensmanifests in einem Gasthaus in Telgte treffen und nach und nach erfahren müssen, dass auch Literaten sich keinesfalls außerhalb der verderbten Welt befinden, dass auch Dichter allein durch ihr Dasein korrumpiert werden können. So stellt sich bald heraus, dass der für die Verpflegung sorgende Rittmeister (Gag: der spätere Autor des Simplicissimus) das "Fouragieren" mit alles anderen als moralisch sauberen Mitteln besorgt, was den moralischen Konflikt offen ausbrechen lässt.
Man muss die Dichter schon kennen, die hier angesprochen werden (Opitz, Logau und Gryphius mögen dem einen oder andern noch bekannt sein, aber wer kennt denn noch Hofmannswaldau, Scheffler (später Angelus Silesius), Moscherosch oder Spee) und man muss sich sogar, damit man dem Roman folgen kann, ein wenig mit der deutschen Geschichte auskennen - insbesondere mit den Verhältnissen während des 30jährigen Krieges - und (Gott bewahre) mit der Lyriktheorie des Barock.
Davon abgesehen ist das Buch durchaus von Interesse, stilistisch weit gehend gelungen, macht aber mit seinem abgehackten Satzstrukturen das Lesen mühsam und hat ein paar überflüssige nervende Schnörkel.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen nicht für schulklassen, aber für sprachgeniesser 10. September 2006
Von jane eder
das erste buch, das ich von grass unter die augen bekam und mich hat die lektüre hocherfreut, auch ohne im mindesten barockkennerin zu sein.

es hat mich begeistert, mit welcher leichtig- und selbstverständlichkeit die schilderungen des treffens das jahr 1647 vor meinem geist lebendig werden liessen, und mit welcher umsicht (vergnügen?) immer wieder die kluft zwischen dem ideellen streben nach hohen geistigen werten und grundlegenden menschlichen bedürfnissen und schwächen dargelegt wurde.

ausserdem hatte ich nicht die geringste vorstellung von einem deutschland dieser zeit und bin dankbar für den einblick.

auf jeden fall würde ich aber niemanden mit diesem buch traktieren, der schon nach den ersten zeilen merkt, dass das nichts für ihn ist.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gestern wird sein, was morgen gewesen ist 23. Februar 2010
Ich weiß nicht, ob Günther Grass es war, der diesen Satz als Erster formuliert hat, Günther Grass war es jedenfalls, der ihn niedergeschrieben hat. Er beginnt damit das Buch, das Marcel Reich-Ranicki einmal als möglicherweise Wichtigstes aus dem Grass'schen Werk angesprochen hat: Das Treffen in Telgte.

Es sind knapp 150 Seiten, auf denen hier in bester Grass'cher Manier das Leben ausgebreitet wird, blutvoll, glutvoll, in höchstem Maße kunstvoll. Im Jahre 1647, der dreißigjährige Krieg nähert sich seinem Ende, versammeln sich die deutschen Barockdichter in Telgte bei Münster, um über die Zeitläufe und ihre Arbeiten zu diskutieren.

Im kurzerhand requirierten Gasthof der Witwe Libuschka geht es alsbald hoch her. Es wird heftig getrunken und deftig gespeist, die Jüngeren teilen sich des Nachts auf dem Dachboden die Mägde des Hauses. In der guten Absicht, einen Beitrag zur Beendigung des langjährigen Krieges zu leisten, einigen sich die Dichter nach hitzigen Diskussionen schließlich auf einen Friedensaufruf. Doch alles Bemühen war vergebens, denn das Haus geht in Flammen auf und mit ihm das Dokument.

Für den Literaturkenner unserer Nachkriegszeit verdichtet sich die Erkenntnis, dass Grass ein Zeitsprung von 300 Jahren als Kulisse gedient hat für eine verschlüsselte Darstellung der Treffen der Gruppe 47 nach dem zweiten Weltkrieg. Mit seinem Einleitungssatz jedenfalls ermahnt er den Leser, die Gewichtung alles Gegenwärtigen zu relativieren. Ein Lesevergnügen der besonderen Art!
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Macht oder Ohnmacht der Worte ? 21. Februar 2007
Im September 1947 rief Hans Werner Richter, dem diese Erzählung gewidmet ist, erstmals einen Kreis von Autoren, Kritiker und Gästen zusammen, die sich fortan auf Anregung von H.G. Brenner ,Gruppe 47' nannte. Man las einander unveröffentliches vor, kritisierte, kommentierte ,verlieh sich später Preise und stritt darüber, was aus den noch rauchenden Trümmern Nazideutschlands, durch Literatur genährt, emporwachsen sollte.
Grass verlegt die Handlung seiner Erzählung um 300 Jahre zurück ans Ende des Dreissigjährigen Krieges, das eine ähnliche Zäsur in der Deutschen Geschichte darstellte wie das Jahr 1945. Grass lässt sein Personal in Ambiente und Sprache jener Zeit auftreten und mutmassen, ob des Dichters Wort ein Pfund ist, mit dem gewuchert werden kann. Das Fegefeuer der Eitelkeiten loderte schon damals und drohte zu verschlingen, was eigentlich über den Tag hinaus leuchten sollte. Ein wunderbar gearbeitetes kleines Meisterwerk.
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