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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Großartige Fortsetzung der Gezeitenweltreihe, 11. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Das Traumbeben. Die Gezeitenwelt 5 (Gebundene Ausgabe)
Dieses Werk reiht sich nahtlos in die großartige deutsche Fantasiereihe "Die Gezeitenwelt" ein. Von Beginn an herrscht eine dunkle Atmosphäre, die jedoch regelmäßig durch den schwarzen Humor des Hauptcharakters und Söldners Mojeb durchbrochen wird. Der Ritter Seffenaiu scheint der einzige zu sein, der ebenfalls Humor besitzt in dieser trostlosen Landschaft und so entsteht eine Freundschaft zwischend den beiden, die auch auf die Probe gestellt wird. Witzko versteht es den Leser zu fesseln und tiefer eintauchen zu lassen in die lebensfeindliche und bedrohliche Atmosphäre Sadis. Es entsteht eine düstere Spannung, die sich bis zum Schluss nicht löst. Leider behält sich der Autor ein "richtiges" Ende vor und man muss nun weiter auf die Fortsetzung der Geschichte in einer der nächsten Bücher warten. Das Buch ist sehr zu empfehlen.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Verstörend..... hervorragend verstörend....., 15. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Das Traumbeben. Die Gezeitenwelt 5 (Gebundene Ausgabe)
Das insgesamt fünfte Werk aus der Gezeitenwelt-Reihe beginnt erneut an einem neuen Punkt dieser fantastischen Welt und stellt neue Charaktere ins Rampenlicht des Geschehens. Die Hauptprotagonisten könnten unterschiedlicher nicht sein: Ein versoffener Söldner mit einem gewaltigen Potenziel an (wirklich!) schlechten Witzen und ein adeliger Ritter, der sich für unbezwingbar hält ("hält" ist mit Vorsicht zu genießen...). Karl-Heinz Witzko führt den Leser von vielen heiteren Momenten, die er mit dunkelstem Humor beschreibt, zu Szenen, die die Abgründe der Seelen der beschriebenen Charaktere auftun. Die Welt um sie herum beginnt zusehends zu einer Groteske zu werden, wenn Träume über die Welt wandeln, die besser nie geträumt worden wären. Zunehmend nagt der Roman an den Urängsten des Lesers und vermittelt ein beklemmendes Gefühl der Bedrohung, wenn die Alpträume beginnen, langsam Form anzunehmen und sich einem gleichsam die Kehle zuschnürt, in der Ahnung, was da über die beschriebene Welt herein zu brechen droht. Wenn man die letzte Seite vollendet hat, verbleibt dieses Gefühl der Beklemmung... man will wissen, wie es den Charakteren weiter ergeht, will eine Erklärung für das Geschehene. Es ist noch einiges zu beschreiben und aufzulösen in dieser wundervoll gestalteten Welt! Und wenn diese Serie das hohe Niveau hält, dann kann ich auch die weiteren Romane uneingeschränkt empfehlen. Dieser hier ist bereits ein kleines Meisterwerk!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Schwarzer Karl-Heiz Wizko Humor vom Feinsten, 22. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Das Traumbeben. Die Gezeitenwelt 5 (Gebundene Ausgabe)
Wie bereits aus seinen früheren Werken ist das Markenzeichen der Romane von Karl-Heinz Witzko sein unverwechselbarer schwarzer Humor, kurz der "schwarze KHW Humor". In Das Traumbeben läßt der Autor seinen Hauptprotagonisten Mojeb in dieser Disziplin wie noch nie glänzen. Er setzt ihn in ein trauriges Endzeitumfeld, das zum idealen Spielplatz für die trockenen Späße wird. Bleibt Mojebs selbstironischer Humor aufgrund des fremden Landes, fremder Sitten und der Weltuntergangsstimmung von seinem Umfeld unverstanden, so baut man dadurch unweigerlich eine Beziehung zu ihm auf. Nach dem Motto: "Nur wir zwei verstehen die Ironie". Als dann auch noch der Ritter Seffenaiu als Dritter in diesen Kreis eintritt machen die schwarzen Witze erst so richtig spaß. Unter dem Deckmantel des "ruchlosen Hackers" mischt sich auch noch ein gutes Stück Horror in den Roman. Laut Gerücht schleicht er sich unter falschen Angaben bei gewöhnlichen Familien ein um sie eines Nachts auf bestialische Art zu Ermorden. Dieses Thema wird in verschiedensten Kombinationen aufgegriffen und läßt dem Leser mehr als nur einmal die Gänsehaut zu Berge stehen. Aber auch Kritik: Nachdem ich alle DSA Werke von KHW mit Begeisterung gelesen habe und "Treibgut" zu meinen lieblings Romanen zählt, freute ich mich schon sehr auf diesen. Warum also so späht eine Rezension? Die Antwort ist, ich habe den Roman damals nach einigen Seiten gelangweilt beiseite gelegt. Der Autor vergeudet zuviele Zeit mit Mojebs fünf Gefangenen, versucht ihnen Gesichter und Charakterzüge zu verpassen und verzettelt sich dann auch noch dabei jeden einen Job in Sadi zu besorgen. Er vergißt auf das Vorantreiben der Geschichte selbst. Ein Höhepunkt, das Zusammentreffen der beiden Hauptdarsteller Mojeb und des Ritters Seffenaiu, läßt lange auf sich warten. "Endlich kann es nun weitergehen", dacht ich mir in diesem Moment. Was es dann, zur Rettung des Romans auch tat. Unverständlich bleibt Mojebs Unbekümmertheit nach dem Bruch seiner großen Liebe. Sie ist Antrieb und Grund für Mojebs Handeln, doch erfährt sein Charakter keine Veränderung nach dem Scheitern der Beziehung. Fazit: Schwarzer Karl-Heiz Witzko Humor vom Feinsten. Ohne Zweifel Lesensert!
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