Pressestimmen
"Menke versucht sich an einer späten Rehabilitierung des an den verhärteten universitären Strukturen seiner Zeit gescheiterten Barockforschers Walter Benjamin. Diese Rehabilitierung gelingt." Florian Wagner, [rezens.tfm], 14.12.2011 "Menkes Buch [bereitet] einen Zugang zu Benjamin, der in nächster Zeit hoffentlich stark genutzt wird." Sebastian Kirsch, Theater der Zeit, 9 (2010) "Wer immer sich lesend und denkend mit diesen Konstellationen beschäftigt, wird Menkes dichtes und theoretisch anspruchsvolles Buch mit Gewinn studieren - und das sollte gründlich geschehen, mit dem aufgeschlagenen Trauerspielbuch Benjamins daneben liegend." Till Kinzel, Informationsmittel (IFB), 5 (2011) Besprochen in: Die Deutsche Bühne, 2 (2011)
Kurzbeschreibung
Dieses Buch behandelt Walter Benjamins »Ursprung des deutschen Trauerspiels« (1928) unter der Voraussetzung, dass mit ihm gearbeitet werden kann. Wurde bisher vorwiegend Benjamins »Erkenntniskritische Vorrede« fokussiert, so wird es hier als materiale Untersuchung in Bezug auf vier Themen - Trauerspiel und Tragödie, Souverän und Märtyrer, Melancholie sowie Allegorie - gelesen, deren konstellativer Zusammenhang sich u.a. in Hinsicht von Politischer Theologie, Repräsentation, Trauer und Komik, Theatralität und (Problematik des) Spiels erschließt. Somit erscheint es nicht nur als wichtiges Werk der Barockforschung, sondern rückt in den Zusammenhang jüngerer Diskussionen, für die u.a. die Namen von Foucault, Agamben oder Marin stehen.