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Das Totenschiff
 
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Das Totenschiff

Horst Buchholz , Mario Adorf , Georg Tressler    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,65 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Horst Buchholz, Mario Adorf, Elke Sommer
  • Regisseur(e): Georg Tressler
  • Komponist: Roland Kovac
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Mono)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Koch Media GmbH - DVD
  • Erscheinungstermin: 29. Januar 2010
  • Produktionsjahr: 1959
  • Spieldauer: 98 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B002W0QZKA
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 51.013 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Der junge Seemann Philip Gale geht in Holland an Land, wo ihm eine Prostituierte Papiere und Barschaft stiehlt. Er erlebt eine kurze Zeit des Glücks mit der jungen Bauerntochter Mylène und wird im Hafen vom polnischen Heizer Lawski angeheuert, der ihn auf die Yorikke bringt. Das Schmugglerschiff mit Matrosen aus aller Welt, die ohne Papiere arbeiten, stellt sich als morscher Seelenverkäufer heraus, dessen Maschinen versagen und der nach einiger Zeit auf See sinkt. Philip und Lawski treiben auf dem offenen Meer.

Produktbeschreibungen

Der amerikanische Seemann Philip Gale ist vom Pech verfolgt. Erst verpasst er sein Schiff, weil er zu lange mit einer antwerpischen Schönheit im Bett lag. Dann stellt er fest, dass die Frau ihm Geld und Ausweis gestohlen hat. Und schließlich wird er von der belgischen Polizei aufgegriffen.

Da er sich nicht ausweisen kann, schiebt man ihn ins benachbarte Holland ab. Dort hofft er auf die Hilfe des amerikanischen Konsuls, doch der teilt ihm mit, dass die Beschaffung neuer Papiere sehr lange dauern kann, zumal Philip nicht einmal beweisen kann, dass er wirklich Amerikaner ist. Da Philip die endlose Prüfung seiner Identität nicht abwarten will, schmuggelt er sich über die Grenze nach Frankreich. Dort will er auf einem Schiff anheuern, das ihn zurück nach Amerika bringt.

An Bord der "Yorikke" findet er Arbeit, aber schon bald muss er erkennen, auf was für einem Seelenverkäufer er sich befindet: die "Yorikke" ist ein "Totenschiff". Hoch versichert, aber mit wertloser Fracht beladen, ist sie dazu bestimmt unterzugehen, damit der Reeder die Versicherungssumme kassieren kann. Es geht um Leben und Tod. Philip gibt nicht auf. Gemeinsam mit dem Heizer Lawski schmiedet er

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31 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von realkenai & family TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Handlung:
Junger lebenslustiger amerikanischer Matrose wird in Belgien Opfer eines Beischlafdiebstahls und verliert neben dem Geld alle Ausweispapiere, vor allem aber sein Seemannsbuch. Zu allem Überfluss muss er entsetzt feststellen, dass sein Schiff auch noch ohne ihn ausgelaufen ist. Ohne Seemannsbuch ist es ihm unmöglich auf einem ordentlich geführten Schiff anzuheuern, er kriegt Ärger mit der Polizei und wird als Staatenloser bei Nacht und Nebel in die Niederlande abgeschoben. Die dortige amerikanische Botschaft ist zwar bereit ihm zu helfen, allerdings soll er Monate auf seine neuen Papiere warten. Als echter Bruder Leichtfuß ist er dazu nicht bereit und macht sich auf zum Mittelmeer, weil dort die Bürokratie nicht ganz so schlimm ausgeprägt sein soll. Unterwegs lernt er die Liebe seines Lebens (Elke Sommer) kennen, doch er träumt von der Seefahrt und verlässt sie nach kurzer Zeit wieder. In Italien/Frankreich? angekommen lernt er den Heizer Lawski (Mario Adorf) kennen und heuert auf dessen Schiff, der "Yorikke" an. Doch die ist kein Traum-, sondern ein Totenschiff.

State (sehr persönlich):
Dieser Film war neben "Lohn der Angst" einer der prägendsten meiner Kindheit. Bis heute habe ich im Ausland eine diffuse Angst vor Ausweisverlust, weigerte mich als 9jähriges Wessi-Kind sogar, für einige Tage allein bei meiner Tante in der damaligen DDR zu bleiben. Zu detailliert beschreibt "Das Totenschiff" die Folgen des an sich simplen Beischlafdiebstahls - Rechteverlust, Mühlen der Bürokratie, "dem System ausgeliefert sein". Einige Szenen, z.B. die Selbstaufopferung des todkranken Matrosen beim defekten Überdruckventil, die Entschuldigung des Freundes Lawski den jungen Seemann wider besseres Wissen auf die "Yorikke" gelockt zu haben, der menschenverachtende Kapitalismus des Kapitäns und seines Speichelleckers, äh Bootsmanns, verursachen bei mir bis heute ein gesundes Misstrauen gegen jede Art von Entscheidungsträgern. Denn alle 3 Beispiele belegen gut, dass es immer die "Kleinen" sind, die die Versäumnisse der "Großen" ausbaden müssen.
Andererseits brachte mich der Film zum Lesen. Vermutlich altersuntypisch war B. Traven einer meiner ersten Lieblingsschriftsteller - allein schon seine ersten 3 Bücher "Die Baumwollpflücker" 1926 geschrieben/1928 erschienen, "Das Totenschiff" 1927, "Der Schatz der Sierra Madre" 1928 sind bis heute absolut lesenswert. Sein Werk "Die weiße Rose" 1929 diente im dritten Reich den Geschwistern Scholl und ihren Freunden als Namensvorlage für ihre Widerstandsbewegung.

Der Regisseur:
Georg Tressler arbeitete in der Zeit von 1956 bis 1994 als Kino- und TV Regisseur. In dieser Zeit drehte er 13 Spielfilme, zwei Folgen für den "Tatort" und eine Vielzahl Episoden für TV-Serien wie z. B. "Marienhof" und "Graf Yoster gibt sich die Ehre". Neben "Das Totenschiff" sei dem geneigten Filmfan zumindest noch den Klassiker "Die Halbstarken" aus dem Jahre 1956 empfohlen.
Nicht zuletzt ihm dürfte der weltweite Erfolg des Films zu verdanken sein. Die optimal eingesetzten Schauspieler, die nie vernachlässigte innere Logik, vor allem aber die zielgenaue Darstellung des Arbeitsplatzes Hölle, äh - Heizkessel sind/ist wirklich vom Feinsten.

Die Schauspieler:
Horst Buchholz wirkt in der Rolle des lebensbejahenden "Bruder Leichtfuß", durch nichts vom Optimismus abzuhaltenden leichtlebigen Matrosen absolut authentisch, ist auch aus heutiger Sicht ideal besetzt. Er wirkte zwischen 1955 und 2002 in 59 Film- und TV-Produktionen mit. Davon (soweit mir bekannt) unbedingt empfehlenswert: "Die Halbstarken" 1956, "Die glorreichen Sieben" 1960, "Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull" 1957, "Neun Stunden zur Ewigkeit" 1963, "Das Leben ist schön" 1997.
Zum Ausnahmeschauspieler Mario Adorf, der zwischen 1954 und heute in bisher 129 Film- und TV-Produktionen mitspielte verliere ich hier wenig Worte. Wer ihn nicht kennt, dürfte wenig Interesse am deutschen, bzw. europäischen Film haben und das hier eh nicht lesen.
Elke Sommer in ihrem zweiten Film spielt zeitgerecht das herzallerliebste Weibchen (nicht negativ gemeint), trat zwischen 1958 und 2000 in immerhin 66 TV- und Filmproduktionen auf, von denen ich aber nur die wenigsten gesehen habe.
Helmut Schmid - Held meiner Kindheit - schließlich spielt einen "Malocher" vom Feinsten, hart gegen sich selbst und andere ist er der erste, der den Aufstand - wenn auch viel zu spät - wagt. Hauptsächlich Bühnenschauspieler, wirkte er zwischen 1954 und 1972 leider nur in 26 Filmproduktionen mit, wovon soweit ich die Filme kenne "Rivalen der Manege" 1958 und "Kohlhiesels Töchter" 1962 zu den empfehlenswertesten gehören.
Doch auch der Rest der Darsteller wurde perfekt ausgesucht. Jeder erfüllt seine Rolle mit Leben, bringt den von ihm dargestellten Charakter gut zur Geltung.

Die DVD:
16 Kapitel bei einer Laufzeit von 1:33:35 Min., soweit mich meine Erinnerung nicht trügt - ungekürzt.
Der Ton liegt lediglich in Mono vor, ist altersbedingt nicht gerade das Gelbe vom Ei
Keine Untertitel
Das schlecht überarbeitete Schwarz/Weiß (Voll)Bild im Format 4:3 weist starke Schwächen auf, ist selbst mit Altersbonus gerade eben noch so akzeptabel.
An Extras finden wir oberflächliche Biographien in Form von Texttafeln zum Buchautor B. Traven (8 Seiten), Horst Buchholz (11 Seiten), Mario Adorf (17 Seiten), Elke Sommer (12 Seiten), Helmut Schmid (7 Seiten) und Georg Tressler (11 Seiten). Außerdem 9 Seiten "Produktionsnotizen", die durchaus interessant sind. Letztendlich noch eine 28 Seiten umfassende Postergalerie mit Filmplakaten und Bildern aus dem Film.

Fazit: Film 4-5 Sterne, DVD 1-3 Sterne (je nach Altersbonus)
Ein Klassiker des Nachkriegsfilms, noch dazu nach einer Romanvorlage des ebenso guten wie geheimnisvollen Ausnahmeautors B. Traven.
Liebhaber des Films werden zuschlagen, Fans guter Darsteller, Liebhaber sozial- und gesellschaftskritischer Stoffe ebenso - nur Action-Puristen und FX-Junkies sollten einen großen Bogen um die Scheibe machen.

PS: Im Nachhinein ärgere ich mich ein wenig nicht die zeitgleich erschienene Doppel-DVD mit mehr Hintergrundinfos gekauft zu haben.

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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
DeLuxe-Mogelpackung 5. Juli 2005
Format:DVD
Der Film ist sicherlich ein packendes Abenteuer, wie es heuer einfach nicht mehr entstehen kann. Das Intermezzo zwischen Horst Buchholz und Elke Sommer wirkt zwar so, als ob man mit Ach und Krach den Namen einer bekannten Dame mit aufs Kinoplakat pinseln durfte, aber sobald unser "Hotte" auf dem klapprigen Kahn anheuert, wird's dann wirklich düster im Gebälk und man wähnt sich beinahe in einem waschechten Horrorfilm.
Wem das übliche Overacting von Buchholz gegen den Strich geht, darf sich gerne an Mario Adorf gütlich tun. Mönsch, in wieviel tollen Filmen hat dieser Kerl denn noch mitgemacht ?

Kommen wir nun zur Qualität der DVD und damit zum Hauptgrund, vom Kauf selbiger dringend abzuraten: Die edle Aufmachung gemahnt an ebensolchen Inhalt, doch weit gefehlt ! Das "Special" dieser Edition ist ja Interpretationssache - ein Sonderpreis muß ja auch nicht besonders niedrig sein. Das Bild wirkt jedenfalls nur wie das einer vergammelten Videoaufnahme. Die zahlreichen Artefakte der Vorlage wurden fröhlich mitdigitalisiert und geben sich über die gesamte Spielzeit ein lustiges Stelldichein. Die Schärfe wirkt stets übersteuert und der Ton knarzt und brummt zeitweise wie eine morsche Schiffsplanke. Nee, Jungs, da gibt es Filme, die gut und gerne 20 Jahre mehr auf dem Buckel haben und in ganz anderem Licht erstrahlen. Leider ist davon auszugehen, daß dies hierzulande die einzige Veröffentlichung bleibt, und man muß daher selbst entscheiden, ob man mit den technischen Unzulänglichkeiten leben mag. Da die DVD allerdings wirklich chic ausschaut, kann man diese auch schlichterdings als Wohnaccessoire nutzen und seiner vernachlässigten Vitrine einfach mal eine hübsche Freude bereiten.
Fazit: Die Steinzeit zu Besuch im digitalen Zeitalter.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
DVD Totenschiff 24. November 2011
Format:DVD
Guter alter Filmklassiker, gern mal wieder gesehen steht jetzt in meiner Klassikersammlung.
Kauf,Abwicklung wie von Amazon gewohnt gut,gern wiedermal.
Der Film gehört absolut in die Deutsche Klassikersammlung !Das Totenschiff
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