Dieser Kurt-Austin-Roman hat eine Hintergrundstory, die mich persönlich schon lange interessiert: Gab es lange vor Kolumbus und noch vor den Wikinger Kontakte zwischen den Kulturen der alten und neuen Welt? Bekanntestes Beispiel, und auch kaum wegzudiskutieren, sind ja die großen, negroiden Olmekenköpfe in Mittelamerika. Natürlich wird in dieser Abenteuergeschichte von Cussler/Kemprecos eine höchst fiktive Geschichte darum gesponnen, wie und warum das passiert sein könnte. Als roter Faden durchzieht die Suche des NUMA-Teams nach den Gründen, warum alle aktuellen Expeditionen, die Beweise für eine vorkolumbische Beziehung der neuen und alten Welt finden, spurlos vom Erdboden verschwinden, dieses Buch. Wie immer gibt es mehrere Handlungsstränge, die erst im letzten Drittel zusammengeführt werden. Ansonsten ist es ein überdurchschnittliche Cussler-Roman mit allen Zutaten, die man nach dreißig Jahren NUMA-Abenteuer erwarten kann... und will.