Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
ganz schlimmes Buch!!, 13. Mai 2008
Vor etlichen Jahren bin ich gestartet mit "jung,blond,tot" und habe danach alle Andreas-Franz-Krimis mit Julia Durant gelesen, vielleicht auch deshalb, weil ich zu dieser Zeit in der Frankfurter Gegend gelebt habe. Ich fand die Bücher eigentlich immer sehr spannend, obwohl die Plots im Grunde immer die gleichen sind (extrem vermögende Bösewichter, Rache, sexuelle Obsessionen, seelische Abgründe..) die letzten Bücher (Kaltes Blut, Das Verlies, Tödliches Lachen) waren schon sehr ärgerlich - schlechter Schreibstil, hölzerne, völlig unglaubwürde Dialoge, vorhersehbare Entwicklung - aber das Todeskreuz stellt den absoluten Tiefpunkt dessen, was man sich antun sollte, dar. Es ist mir unbegreiflich, dass kein Lektor vorher eingeschritten ist und die Veröffentlichung dieses wirklich mies geschriebenen Buches in dieser Form verhindert hat "sie machte sich zwei Salamibrote und tat noch zwei Gurken dazu" - für diese Formulierung kassiert man bereits in der 4.Klasse eine 5 - mit Recht. Auf die übrigen Langweiligkeiten haben andere Rezensenten bereits hingewiesen (Stichwort abendliche Vollbäder), ich möchte das nicht alles wiederholen.
Fazit: vorhersehbarer Plot, Entwicklung der Story völlig unglaubwürdig, mieser Stil, absolut dilletantisch geschrieben. Finger weg.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Nette Unterhaltung, aber nicht mehr, 13. September 2007
Eine ehemalige Staatsanwältin wird ermordet. In kurzen Abständen folgen die Morde an zwei weiteren Juristen. Es scheint, dass die gemeinsame Klammer ein 10 Jahre zurückliegender Justizskandal ist.
Der Roman liest sich flüssig und ist kurzweilig geschrieben. Nette Urlaubslektüre. Warum dann nur 3 Sterne? Für mehr ist die Geschichte zu platt. Alles ist zu einfach gestrickt.
Obwohl sich alle Beteiligten immer wieder versichern, wie komplex der Fall doch ist und wie intelligent und bedacht die Täter vorgegangen sind, sind die Morde innerhalb von nicht einmal einer Woche geklärt.
Obwohl der Justizskandal 10 Jahre zurückliegt, die Informationen angeblich super vertraulich behandelt werden sollen und alle Beteiligten über jede Menge Einfluss verfügen, werden innerhalb von 2 Tagen mehrere Kommisariate und die Staatsanwaltschaft mit Informationen versorgt. Es gibt kein Leck, die Beteiligten versuchen nicht mal ihre Beziehungen spielen zu lassen und knicken statt dessen bei der ersten Befragung ein.
Obwohl sich die handelnden Personen teilweise kaum kennen, haben sie mit der ersten Begegnung unendlich Vertrauen ineinander. Wo Vertrauensverhältnisse wachsen müssten um glaubwürdig zu sein, werden sie einfach behauptet.
Und: Obwohl die Morde immer brutaler werden hat die treibende Kraft nur für den ersten Mord ein für mich plausibeles Motiv.
Da sich die Morde wie von selbst lösen, findet sich auf den 500 Seiten jede Menge Platz für das Privatleben der Ermittler. Nach einigen Irrungen und Wirrungen lösen sich aber auch dort alle Schwierigkeiten in Wohlgefallen auf.
Fazit: Ein Roman, für alle, die eine flüssige, teilweise witzige Geschichte mit etwas Romantik suchen und auf großen Tiefgang verzichten können. Nette Urlaubslektüre eben.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Massenware, 26. April 2008
Nach der Lektüre von so drei bis vier Franz-Krimis werde ich künftig wohl darauf verzichten, den Fortgang der Geschichten um Julia Durant und Peter Brandt zu verfolgen. Grund: die Plots wiederholen sich, eine Geschichte ähnelt der Nächsten, stets geht es nur um sogenannte "bessere" Gesellschaft, Richter, Anwälte, Ärzte. Kommt mir irgendwie so vor, als würden in ein vorgefertigtes Konzept immer nur neue Namen und Varianten von Grässlichkeiten eingefügt und neu sortiert. Das ist sowas von banal. Klischees und nochmal Klischees über Eltern-Kind- und Beziehungskonflikte an allen Ecken und Enden - unerträglich! Übrigens, gehört es unbedingt zur Story, dass die ewig Tomatensuppe und Salamibrote mit Essiggurken vertilgende Kommissarin vorm zu Bett gehen noch schnell zur Toilette geht. Na ja, das sagt doch eigentlich schon alles, aber manche(r) mag's vielleicht so "authentisch" (hat sie denn auch runtergespült?). Leider ist es halt mit dem Vielschreiber Franz wie mit vielen seiner Kolleginnen und Kollegen: hat man ein Buch gelesen, kann man auf weitere getrost verzichten. Nichts für ungut!
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