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Das Tibetprojekt: Thriller
 
 
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Das Tibetprojekt: Thriller [Taschenbuch]

Tom Kahn
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch (Februar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423211199
  • ISBN-13: 978-3423211192
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 417.094 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Tom Kahn
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»[…]eine recht spannende Lektüre, die auch den Laien nicht vor Verständnisprobleme stellt.«
Nordwest Zeitung April 2009

Kurzbeschreibung

Unglaublich, aber wahr! Der "Reichsführer-SS" Heinrich Himmler war überzeugt, der Ursprung der "arischen Rasse" läge in Tibet. Und so schickte er 1939 eine Expedition aus Bergsteigern, Wissenschaftlern und Forschern in den Himalaja, die das geheime "Ahnenerbe" suchen sollten. - Siebzig Jahre später wird der deutsche Historiker Dr. Decker, ein Paradiesvogel unter den Wissenschaftlern, der mit seinem unkonventionellen Mix aus Religionswissenschaft, Psychoanalyse und profunden Geschichtskenntnissen der Schrecken des kulturellen Establishments ist, von einer schönen Chinesin nach Tibet gelockt. Er soll das Geheimnis des tibetischen Buddhismus ergründen und eine Aufgabe lösen, die erst vor kurzem einen Professor das Leben gekostet hat. Eine gefährliche Reise beginnt.


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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen lahme, mies recherchierte, konstruierte Fiktion, 26. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Das Tibetprojekt: Thriller (Taschenbuch)
Ich hatte mich eigentlich auf das Buch gefreut, da der Text des Buchdeckels viel versprochen hat und die Romanidee, die hinter dem Buch steckt, "Zusammenhang zwischen Hitler und dem Buddhismus, Nazis in Tibet, Verschwörung" ist zunächst einmal recht kreativ.

Die erste Ernüchterung kam bei den Infos zum Autoren selber. Warum muss man sich hinter einem Psydonym verstecken, also Anonymität vortäuschen, wenn man sich dann auf seiner Internetseite in voller Pracht abbilden lässt. Wenig schmeichelhafte Spekulationen dazu kann sich jeder selbst ausmalen.

Die zweite Ernüchterung folgte dann, losgelöst vom Inhalt, aber schon auf den ersten Seiten, denn dieser Tom Kahn kann einfach nicht schreiben. Das hat nen Stil von gewollt aber nicht gekonnt und erinnert so ein wenig an Aufsätze aus der 11. Klasse oder Dialoge aus billigen Vorabend-Serien.

Die dritte Ernüchterung erfolgt, wenn sich seine Fiktion im Laufe des Buches entwickelt und immer abstrusere Interpretationen zu Tibet, zum Buddhismus und dem Verhältnis zu China entwickelt werden. Diese Verzerrung von Realitäten und Diffamierungen von Persönlichkeiten sind schon unglaublich. Wer sich nur ein wenig die Mühe macht und mal dem nach geht, was da so großspurig als "Wahrheit" verkündet wird (vom Autoren auf seiner I-netseite)muss leider feststellen, dass der gute eben doch nicht so gut recherchiert hat, wie er vor gibt. Allein die Aussage, das Böhn und tibetischer Buddhismus identisch sind, ist ein Witz. Natürlich sind Teile des Böns, der Religion vor dem Buddhismus, in den tibetischen Buddhismus eingegangen, aber wer schon mal Neujahr in Lhasa verbracht hat, das Land bereist und die tiefe Verbundenheit der Menschen zum Buddhismus erlebt hat, der wird mir sicher zustimmen, dass die Orgien etc. so nicht zu finden sind. Das ist schon peinlich.

Wie dem auch sei, wer sich über die Zeit der Herrschaft der Chinesen in den 50ziger und später mal ein Bild machen möchte, dem empfehle ich die erschütternde Lektüre von "Tränen über Tibet", das bringt dann Khans Aussagen relativ flott wieder in den historisch korrekten Zusammenhang.

Von diesem Roman allerdings, kann ich jedem nur abraten. Die Fehler in den Handlungssträngen etc. haben andere Rezensenten schon angesprochen. Es ist und bleibt nur pure Fiktion. Was mich daran stört ist, daß Khan uns für dumm verkaufen will, indem er das ganze bzw. große Teile als "wahr" hinstellt. Das mediale Echo bei all diesen "Enthüllungen" fällt auch ausgesprochen schwach aus. Warum nur ? Auch hier mache sich jeder selbst sein Bild am besten auf Khans Internetseite.

Für das Ganze gibt es 0 von 5 Sternen. Schade um die Zeit.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen der eine Stern ist noch zuviel, 24. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Das Tibetprojekt: Thriller (Taschenbuch)
Gott was für ein Miiist! Ich möchte jetzt gar nichts mehr über das Inhaltliche sagen, das haben die Rezensenten vor mir schon. Aber grundsätzlich den Roman hindurch nach 5 Sätzen angeblicher "Fakten" immer und immer wieder anbringen zu müssen, wie der Protagonist nach dem Körper der Protagonistin lechzt, um dann wieder zu 5 Sätzen Wissenschaft zu kommen, ist weder seriös noch spannungssteigern noch sonst irgendwas. Es ist lächerlich. Punkt.

Hab das Buch schon verbilligt erhalten und selbst das war reine Geldverschwendung.

Abgesehen davon sollte Amazon mal 0 Sterne einführen.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Dan-Brown-Schinken im Potala, 7. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Das Tibetprojekt: Thriller (Taschenbuch)
Mysterythriller haben Hochkonjunktur. Allein Dan Browns immergleiche Mixtur aus Illuminaten-, Templer- und Gralsrittermythen, die er, verquickt mit frei daherphantasierten Weltverschwörungsgeschichten samt der für erfolgreiche Trivialliteratur unverzichtbaren Elemente aus Sex&Crime auf jeweils hunderten von Druckseiten auswalzt, scheint Garant zu sein, Bestsellererfolge einzufahren. Grund genug jedenfalls für einen Frankfurter Jungautor, der aus nicht bekanntem Grunde unter Pseudonym publiziert, sich exakt nach Brownschem Rezept an einem eigenen Thriller zu versuchen: "Das Tibetprojekt" ist die erste Buchveröffentlichung des als Tom Kahn" firmierenden Autors.

Der Unterschied zu Browns "Diabolus"- oder "Sakrileg"-Schwarten liegt im Ort des Geschehens: bei Kahn geht es nicht um das finstere Unwesen, das die katholische Kirche seit dem Mittelalter bis herauf in die Jetztzeit betreibt, vielmehr geht es um die Abgründe des tibetischen Buddhismus. Schauplatz, auf den alles zusteuert, ist der Winterpalast der Dalai Lamas in Lhasa.

Der Plot ist schnell erzählt: ein Frankfurter Geschichts- und Religionswissenschaftler vom Typ "Indiana Jones" wird von einer chinesischen Geheimagentin, Typ "Lara Croft", überredet, nach Tibet zu reisen, um den Mord an einem deutschen Professor aufzukären, der während seiner Forschungsarbeiten im Souterrain des Potala-Palastes umgebracht worden war. Im Sterben hatte er mit seinem eigenen Blut ein Hakenkreuz auf seinen Handrücken gemalt. Es stellt sich heraus, dass der Professor einem strenggehüteten Geheimnis auf der Spur war: der finsteren Seite des tibetischen Buddhismus und insbesondere der Verbindung zwischen Berlin und Lhasa während des "Dritten Reiches".

Kahn hält sich zugute, der erste zu sein, der je zu diesem Thema recherchiert oder geschrieben hat: "So weit mir bekannt hat noch kein Massenmedium jemals am Lack des tibetischen Buddhismus gekratzt oder die Schriften des Dalai Lamas öffentlich in Frage gestellt. Es ist, als wäre Tibet unantastbar und jeder Zweifel daran ein Vergehen. Es war meine größte Sorge, dass während der Arbeiten am Buch die Kernergebnisse von jemand anderem publiziert werden." Eine reichlich dreiste Behauptung angesichts der längst vorliegenden Arbeiten von Roettgen/Trimondi (Der Schatten des Dalai Lama, 1999 / Hitler-Buddha-Krishna, 2002) und denen von Goldner (Dalai Lama: Fall eines Gottkönigs 1999/2008), die sich wesentlich um genau diese Fragestellungen drehen und bei denen Kahn sich ohne Zweifel und sehr freizügig bedient hat.

Fatal an Kahns "Thriller der Extraklasse", als welchen sein Verlag ihn anpreist, ist der Umstand, dass er historisch belegte Fakten und Zusammenhänge in AkteX-Manier mit haltlosen Spekulationen und okkult-esoterischen Hirngespinsten vermischt (die im Übrigen auch nicht besonders originell sind, vgl. z.B. Russell McCloud: Die schwarze Sonne von Tashi Lhunpo, 1991). Das ist für einen Fantasyroman wohl legitim, der erweckte Eindruck indes, den Kahn auf seiner Autoren-Website ausdrücklich unterstreicht, die Romanhandlung bewege sich durchgängig auf realem Hintergrund, fällt dem Bemühen seriöser Autoren, Licht in das "Mythenkonstrukt Tibet" zu bringen, in den Rücken. Kahns Roman verleitet dazu, die historisch belegten Fakten der Nazi-Tibet-Connection - so hat es die SS-Expedition nach Lhasa im Winter 1938/39 ja tatsächlich gegeben, und der aktuelle Dalai Lama pflegte und pflegt in der Tat Kontakte zu alten und neuen Nazis - zusammen mit dem obskurantistischen Aberwitz, den er seinen Protagonisten in den Mund legt und den abstrusen Szenarien, die er vor allem auf den letzten 50 Seiten entwirft, in toto als Mysteryerfindung abzutun: Ein in den Katakomben des Potala aus dem Nichts auftauchender SS-Sturmbannführer, der "Indiana Jones" und "Lara Croft" vor einem wahnsinnigen Killermönch rettet, der zuvor mit einem Ritualdolch vier Mossadagenten getötet hat, die im Auftrage des Vatikan den Palast zu sprengen beabsichtigten, da, wie ein hochrangiger Vertreter des deutschen (!) Papstes in Rom wortreich erläutert, unterhalb der Grabkammern der Dalai Lamas sich das ""Tor zur Hölle" befinde, das siebzig Jahre zuvor auch Hitler gesucht habe, um mit Hilfe Satans zum Weltenbeherrscher zu werden...- so etwas für bare Münze zu nehmen, dürfte wohl niemandem einfallen.

Gerade aber mit derlei frei zusammengesponnenem Wirrsinn, in dem auch noch Richard Wagner und das Bankhaus Rothschild vorkommen und der in der Beschwörung eines Vierten Reiches" samt wiederkehrendem "Führer" gipfelt, bedient Kahn die große Mehrheit der Tibet- und Dalai-Lama-Fans, die die Verbindung der Nazis nach Tibet ebenso wie die augenfällige Neigung des derzeitigen "Gottkönigs", sich mit Vertretern der extremen Rechten zu umgeben, immer schon als böswillige Lüge chinahöriger Religionshasser und Kommunisten abgewehrt haben. Selbstredend tritt im Schlusskapitel ein "aalglatter" Staatspäsident der Volksrepublik China auf den Plan, der dafür sorgt, dass alles geheim bleibt: schließlich hatten übriggebliebene Nazis Mao den Potala-Palast samt "Tor zur Unterwelt" abgekauft: mit dem legendären Goldschatz der Juden, den sie nach dem Zusammenbruch des "Dritten Reiches" nach Südamerika geschafft hatten.

Ob Absicht oder nicht: in all dem Gebräu, das Kahn da anrührt, wird der tibetische Buddhismus von jedem Verdachte reingewaschen, tatsächlich das blutrünstige und faschismuskompatible Psychopathensystem zu sein, das er ist und als das er ihn beschreibt: ist ja alles nur erfundene Kulisse eines Mysterythrillers...

Wie Kahn in einem Interview mitteilt, habe er dem Dalai Lama ein Exemplar seines Werkes übersandt, das diesen freilich, wie er meint, nicht überraschen dürfte: "Ich schätze ihn so ein, dass er heute über den Dingen steht und weise wissend schmunzelt." Ob der Gottkönig" ein Faible für triviale Mystifaxliteratur hat, ist nicht bekannt. (Goldner)
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