Viele der enthaltenen Gleichnisse gibt es so oder in ähnlicher Form auch in den kanonischen Evangelien des Neuen Testaments.
Einige jedoch sind neu.
Diese halte ich für richtungsweisend.
Natürlich muß man auch diese Gleichnisse auf sich wirken lassen, muß man Jesus fragen, wie er sie gemeint hat.
Sollte man sich nicht abschrecken lassen von oberflächlichen Vorurteilen, die sich beim Lesen so manchen Gleichnisses auftun können.
Bei manchem Gleichnis besteht viel Interpretationsspielraum.
Überhaupt, wenn man auch andere Übersetzungen kennt.
Das ist es, was offen bleibt. Welche Übersetzung stimmt nun?
Ist es nun eine so gut wie mögliche wortwörtliche Übersetzung,
gibt es so etwas überhaupt,
oder hat Jesus absichtlich den Interpretationsspielraum herbeigeführt,
um unseren Glauben zu prüfen?
Zum Beispiel, wenn es da heißt:
(58) Selig wer die Prüfung bestanden hat, er hat das Leben gefunden.
Andere Übersetzer sagen:
(58) Jesus sprach: Selig der Mensch, der gelitten hat; er hat das Leben gefunden.
Geht es da nun generell um die Prüfungen, um die Leiden, oder geht es um die Prüfung um das Leid, welche wir ein für alle mal hinter uns bringen können indem wir die Erlösung annehmen?