Wer nach der Wahrheit sucht, der mauert sich seine Stufen selbst. Denn nur auf diesen kann er sicher stehen und weiter nach oben gehen. Denn bis zur Erleuchtung kann es immer nur die persönliche Wahrheit sein, die uns als Sicherungsseil dient. Wer das verinnerlicht hat wird dabei zustimmend nicken, denn keiner kann dir sagen: "Tritt auf diese oder jene Stufe, diese ist sicher." Die Priester oder wie immer sie sich nennen, die zwischen dir und dir-selbst stehen, können dich damit nur immer wieder woanders hin schicken, damit du eine Weile beschäftigt bist. (Dein Chef macht das -unbewusst- auch nicht anders) Eine Rezension ist im Grunde nicht allzu wichtig, denn wenn du soweit bist findet dich das Buch, das du brauchst, um deine nächste Stufe in Ruhe zu mauern, ganz alleine. In dem Moment wo dir bewusst wird, dass das, was du Leben nennst, das Reich der Toten ist (Schlaf und Traum) und das das, was du Sterben nennst nur in einen weiteren Traum führt(sofern bewusstlos gestorben), der sich von dem bisherigen nur darin unterscheidet, dass du nun das lebst, was im vorangegangenem nicht mehr erfüllbar war, dann wird es kein zurück mehr geben. Wenn aus Ahnung Glauben wird und aus Glauben, innere Überzeugung kannst du nicht mehr zurück. Und das Gute ist: Auf diesen Moment hast du gewartet, den Mut zu besitzen eine Fahrkarte ohne Rückschein in der Hand zu haben. Die Menschen neigen immer dazu ihr Leben verlängern zu wollen aber sie verlängern nur den/das Traum/ata. Am Anfang ist tatsächlich Mühe notwendig, gegen Ende wirst du gelassen am Bahnsteig stehen. Bei denen, die dies (noch) nicht verstehen, möchte ich mich damit entschuldigen, dass aus meiner Sicht eine Rezension, die diesem Buch nur annähernd gerecht wird ohne Gleichnisse nicht möglich ist. (Buchtipp: "Das Buch des Mirdad" sowie "Das Buch der Geheimnisse" von Osho)