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Produktinformation
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Die sechzehnjährige Geneva Settle entkommt mit knapper Not dem Mordanschlag eines Killers, als sie in einer New Yorker Bibliothek zu einem ihrer Vorfahren recherchiert. Was zunächst wie eine versuchte Vergewaltigung aussieht, entpuppt sich bald als gezielte Auftragsarbeit. Noch als die Polizei die Spuren am Tatort sichtet, wird ein Bibliothekar von dem unbekannten Täter erschossen und eine unbeteiligte Passantin schwer verletzt. Die Ermittler Amelia Sachs und Lincoln Rhyme werden beauftragt, Geneva zu schützen und ihren mörderischen Verfolger unschädlich zu machen. Ein zähes Ringen um die Identität des Killers beginnt. Der querschnittgelähmte Kriminalist Rhyme muss all seine analytischen Fähigkeiten in die Waagschale werfen, um kleine Fortschritte zu erzielen. Doch auch der Auftragskiller bleibt nicht untätig.
Akribisch bis zur Schmerzgrenze beschreibt Jeffery Deaver die mühselige Ermittlungsarbeit seiner Helden und schafft dadurch eine ungemein fiebrige und spannungsgeladene Atmosphäre. Nie weiß der Leser mehr als Deavers Protagonisten, nur im Gleichschritt mit Rhyme, Sachs und ihren Mitarbeitern erfährt er mehr. Und gerät auf die gleichen falschen Fährten, auf die sie hereinfallen. Doch fast unmerklich werden falsche Puzzlestücke durch richtige ersetzt. Noch eines beherrscht Deaver vorzüglich: Immer wieder weiß er geschickt kleine und große persönliche Tragödien in die Handlung einzufügen, Charakterstudien, die auch Nebenfiguren sehr lebendig erscheinen lassen. Erstaunt und erschreckt stellt man fest, dass Killer und Ermittler durchaus nicht so verschieden sind, wie man es als Leser zuweilen gerne hätte. Mit Das Teufelsspiel hat Deaver uns einmal mehr große und intelligente Spannungsliteratur geliefert! --Ulrich Deurer
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Beste Unterhaltung auf (fast) höchstem Niveau,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das Teufelsspiel: Roman (Gebundene Ausgabe)
Sachs und Rhyme are back! "Das Teufelsspiel" begleitet das geniale Ermittlerpaar, das sich ja nun auch endlich privat als Paar gefunden hat, bei seinem neusten Fall.Warum steht die junge Geneva Settle offensichtlich auf der Todesliste eines Serienkillers, der trotz mehrerer mißglückter Mordanschläge immer wieder von Neuem versucht, an das Mädchen ranzukommen? Was trägt Geneva selbst an Geheimnis mit sich rum? Wer ist dieser hartnäckige Killer und, wenn es denn einen gibt, wer ist sein Auftraggeber? Wie in all seinen Romanen schafft Jeffrey Deaver viele scheinbar wichtige oder unwichtige Szenarien und Fakten, die den Leser immer wieder in die Irre führen und vor Rätsel stellt. Sehr schnell bekommt man in "Das Todesspiel" einen sehr tiefen Einblick in die Psyche des Serienkillers und begleitet teilweise auch aus dessen Sicht die Entwicklung der Story. Allerdings sei zur Beruhigung gesagt, dass trotz dieses Wechsels der Erzählperspektive mehr Fragezeichen als Klarheiten beim Leser hinterbleiben. "Das Todesspiel" ist ein typischer Deaver und auch ein typischer Rhyme/Sachs-Roman. Atmosphärisch sehr dicht gehalten und von Anfang an spannend, nimmt er sich wie immer sehr viel Zeit und Raum für die Beschreibung der Methoden der Täter- und Motivsuche, aber auch für die beteiligten Personen. Und wie immer behält der Roman einige nicht erwartete Wendungen und Entwicklungen bereit und es zeigt sich, dass man sich als Leser nie wirklich sicher sein kann über die einzelnen Personen des Romans. Selbst das Opfer verbirgt Dinge, die sich maßgeblich auf die Falllösung auswirken. Dass es trotzdem nicht für 5 Sterne meinerseits gelangt hat, liegt einfach daran, dass irgendwie so der letzte Kick, das Besondere anderer Deaver-Romane, fehlt. Es tut dem Lesevergnügen zwar keinen Abbruch, aber als Stammleser bin ich dann doch etwas verwöhnt. Der Kauf lohnt sich aber allemal. Spannende Lesestunden sind garantiert! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Vielleicht schon verwöhnt?,
Rezension bezieht sich auf: Das Teufelsspiel: Roman (Gebundene Ausgabe)
Begeistert habe ich mich auf den neuen Deaver gestürzt und wurde leider etwas enttäuscht. Das könnte aber auch daran liegen, dass man durch diesen Autor sehr verwöhnt ist und immer außergewöhnliche Handlungen und Spannungskurfen erwartet. Getrimmt durch die vorherigen Bücher liest man wesentlich genauer, achtet auf kleine Unstimmigkeiten und Hinweise. Leider erreicht er das Niveau seiner ersten Bücher hier nicht, daher nur drei Sterne. Aber im Gegensatz zu vielen anderen Thrillern die auf dem Markt sind immer noch sehr gut.
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Deaver beinahe wieder in Bestform!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das Teufelsspiel: Roman (Gebundene Ausgabe)
Lincoln Rhyme und Amelia Sachs sind mit ihrem sechsten Fall (endlich) wieder da. M. E. ist „Das Teufelsspiel“ zwar nicht das spannendste Buch der Reihe um Rhyme und Sachs, aber für mich zählt es trotz einiger Längen & trotz des m.E. etwas schwachen Motivs eindeutig zu den Besten:Der Kurzbeschreibung ist lediglich noch hinzuzufügen, dass der neueste Fall Rhyme, sein Team und die Leser ins tiefste Harlem führt. Nach dem für mich eher schwächeren „Der faule Henker“ hat mich „Das Teufelsspiel“ über weite Teile wieder richtig gefesselt. Deaver, der Meister der unerwarteten Wendungen, wirft hier nicht nur ein Meer an Fragen bezüglich des Motivs für den Angriff auf Geneva Settle auf, sondern es existiert auch eine Vielzahl von Verdächtigen. Manchmal trägt das m.E. eher zur Verwirrung bei, hier aber eindeutig zur Spannungssteigerung. Aber für mich war der Spannungsbogen eben nicht durchgängig vorhanden: Für einen –für meinen Geschmack etwas zu großem Teil – werden die Ermittlungen von Diskursen in die US-amerikanische Verfassungsgeschichte geleitet. Ich könnte mir vorstellen, dass das für andere Nicht-amerikanische Leser auch eher einen Spannungsbruch darstellt, obwohl es durchaus mit „dem großen Ganzen“ ;-) zu tun hat. Außerdem fand ich das Motiv letztendlich etwas weit hergeholt. Leider kann ich nicht näher darauf eingehen, ohne den Ausgang vorweg zu nehmen ;-( und ich möchte Ihnen nicht die Freude am Lesen verderben ;-)! Fazit: Trotz meiner Kritik lohnt sich die Investition für ein HC allemal :-)! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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