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Der Protagonist Nate O'Riley -- ein kaputter, alkoholsüchtiger Anwalt mit zwei zerbrochenen Ehen hinter sich und den Finanzbehörden auf den Fersen -- wird in die Feuchtgebiete Brasiliens geschickt, um eine geheimnisvolle Erbin, die im Testament erwähnt wird, aufzuspüren. Nach einer qualvollen Bootsfahrt flussaufwärts zu einer abgelegenen Siedlung im Pantanal, trifft er auf Rachel Lane, eine Missionarin mit einem reinen Herz, die bei einem Eingeborenenstamm lebt und "Gottes Werk" ausführt. Rachels große Hingabe und Güte beeindruckt den abgestumpften Rechtsanwalt dermaßen, dass er in einem schlimmen Anfall von Denguefieber eine Vision hat, die sein Leben verändern könnte.
Derweil, in den Staaten, zieht sich der Prozess in die Länge, und Grisham hat seinen Spaß mit Phelans geldgierigen Nachkommen -- einem bedauerlichen Haufen, der Millionen verschleuderte, sich mit Strippern verheiratete, den Drogen verfiel und den Umgang mit dem Mob pflegte. Der jüngste Sohn Ramble ist ein mehrfach gepiercter, tattoo-übersäter Nörgler, der große Pläne für seine Rockband, die "Demon Monkeys", hegt. Kommt Nate mit Rachels Hilfe wieder auf die Beine? Bekommen die gierigen Erben ihren Anteil? Was ist das wirkliche Vermächtnis eines Lebenswerks? Das Testament ist ein klassischer Grisham: ein heruntergekommener Rechtsanwalt, ein Haufen Geld, eine actiongeladene Jagd und höchste Werte, die auf dem Spiel stehen. Hier geht es nicht nur um große Charaktere; hier geht es um die Frage, was Charakter eigentlich ist. --Rebekah Warren
Während die sechs Nicht-Erben eine Horde Anwälte mobilisieren, um das Testament anzufechten, reist der abgehalfterte Staranwalt Nate O'Riley in den brasilianischen Dschungel auf der Suche nach Rachel. Doch die will, als er sie endlich gefunden hat, nichts von den 11 Milliarden Dollar wissen...
John Grishams 511 Seiten starken Bestseller "Das Testament" in eine -- wenn auch gekürzte -- Hörfassung umzuwandeln, ist keine leichte Aufgabe. Der Schauspieler Charles Brauer, bekannt als schnauzbärtiger Compagnon von Manfred Krug im Hamburger "Tatort" und diversen Werbespots, hat aber ausreichend Talent und langen Atem, jeder der vielen verschiedenen Personen allein durch Sprachtempo und Modulation einen ganz eigenen Charakter zu verleihen. Ein bisschen Musikuntermalung hätte jedoch der bloßen Lesung etwas mehr Dramatik und Struktur verliehen und es dem Zuhörer erleichtert, die vielen Szenenwechsel müheloser nachzuvollziehen. Trotzdem: "Das Testament" ist professionell gemachte, gute Unterhaltung für Grisham-Fans und alle anderen Kriminalroman-Liebhaber.Spieldauer: 384 Minuten, 5 CDs
--Beate Strobel
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Guter unterhaltsamer Roman für Geduldige,
Rezension bezieht sich auf: Das Testament: Roman (Taschenbuch)
Bei diesem Buch handelt es sich nicht um einen, wie sonst von John Grisham so gewohnten Thriller, sondern um einen normalen Roman. Es geht um den 78-jährigen Multi-Milliardär Troy Phelan, der 3 mal verheiratet war und 7 missratene Kinder in die Welt gesetzt hat, die mit Geld nicht umgehen können. So vermacht er sein gesamtes Vermögen einer bisher unbekannten, unehelichen Tochter die als Missionarin im Pantanal (einem brasilianischen Schwemmlandgebiet) tätig ist. Troys Kinder und ihre Anwälte die sich selbst ihren Anteil an dem großen Vermögen sichern wollen, fechten darauf das Testament an und so wird der frühere Promi-Anwalt Nate O'Riley, der momentan wegen seiner Alkoholsucht in der Entzugsanstalt festsaß, damit beauftragt die Universalerbin Rachel Lane in Brasilien zu finden. So macht er sich auf eine abenteuerliche Reise ins Pantanal wo er zusammen mit einem Führer und einem Leichtmatrosen nach der Milliardenerbin sucht. Dieser Part des Buchs zieht sich relativ lange hin und daher ist es manchmal für den Leser sehr langweilig, aber man sollte andererseits auch bedenken, dass John Grisham das Pantanal selbst zusammen mit einem Freund bereist hat, um diese detaillierten Informationen zu liefern und das ist als Autor ja auch sein gutes Recht. Parallel zu dieser Reise verläuft einer weiterer Handlungsstrang in dem die aktuelle Situation der betrogenen Phelan-Kinder und ihrer Anwälte dargestellt wird. Nachdem Nate die Erbin Rachel in einem abgelegenen Indianerdorf gefunden hatte erfuhr er von ihr, dass sie von dem Geld nichts wissen wolle. Auf seiner Rückreise erkrankte er an Denguefieber, was einen weiteren etwas langwierigen Abschnitt des Buches ausmacht, genau wie der später folgende in dem er einem älteren Pfarrer beim Renovieren seiner Kirche hilft. Schließlich kehrt Nate nach Washington zurück und vertritt dort vor Gericht die Interessen Rachels gegen die der restlichen Kinder Troy Phelans. Das Ende kommt dann doch wirklich sehr überraschend und wirkt dann doch sehr abgehackt.Letzlich möchte ich sagen, dass es sich wirklich um ein gutes Buch handelt, wenn man etwas geduldig ist und auch mit einigen etwas in die Länge gezogenen und unspektakulären Abschnitten leben kann. Wie gesagt nochmal ausdrücklich: Dieses Buch ist kein Thriller, wie es die meisten Grisham Bücher sind. Wer noch nicht so viele Grisham Bücher gelesen hat, greift vielleicht zu erst zu einem anderen, wer die meisten anderen schon gelesen hat, macht mit diesem hier sicherlich keinen Fehler. Einen Stern ziehe ich ab, wegen der teilweise zu langatmigen Textpassagen, sonst wie gewohnt ein guter und empfehlenswerter Grisham! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein gutes Buch mit einem für Grisham fast untypischen Ende,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Testament: Roman (Taschenbuch)
Im Vorfeld zu meiner Rezension möchte ich sagen, dass ich alle Bücher von Grisham im Paperback gekauft und auch gelesen habe. Also: „Das Testament“ handelt, und wie sollte es auch anders sein, von einem Testament. (Große Überraschung! Zu Beginn des Buches wird beschrieben, wie ein alter Milliardär (78 Jahre alt) sich gedanklich mit seinem zukünftigen Testament und damit verbunden auch mit den Erben auseinander setzt. Troy Phelan's Vermögen beläuft sich auf ungefähr 11 Milliarden Dollar. Er hat drei Ex-Ehefrauen und von diesen Frauen nsgesamt sechs Kinder. In seinen Augen taugt seine ganze Familie zu garnichts. Da er seine Familie augenscheinlich gut kennt, lässt er verlauten, dass er ein Testament aufsetzen möchte, in dem seine Angehörigen alle mehr als gut bedacht werden. Um im Vorfeld schon sicher zu stellen, dass sein Testament nicht angefochten wird, bittet er seine drei „Ex-Familien“ einen psychologischen Gutachter zu bestellen, der seine Testierfähigkeit bestätigt. Entsprechend sitzt er am 09. Dezember der Gutachtern gegenüber. Nach einigen Fragerunden bescheinigen alle drei Gutachter, dass Troy Phelan bei klarem Verstand und somit testierfähig ist. Daraufhin unterschreibt Troy Phelan in Anwesenheit der Gutachter ein extrem umfangreiches Testament. Dies alles geschieht vor laufenden Kameras, damit auch seine Familien keine Einzelheit verpassen. Kurz nachdem die Gutachter das Zimmer verlassen haben, unterschreibt Troy Phelan in Anwesenheit seines Anwalts und seines Dieners einweiteres Testament, mit dem er das vorherige widerruft. Dann steht er auf und springt aus dem 13. Stockwerk in den Tod. In seinem neuen (und letztem) Testament vermacht Troy Phelan sein gesamtes Vermögen einer unehelichen, bis dahin unbekannten Tochter, Rachel. Und damit beginnt das Buch. Rachel ist als Missionarin im Brasilianischen Regenwald unterwegs und muss entsprechend erst einmal gesucht und gefunden werden.... „Das Testament“ ist wie alle anderen Bücher von Grisham sehr leicht zu lesen und damit ein Buch für jeden und vor allem eins für zwischendurch. Es macht natürlich zum Teil auch einfach Spaß die Reaktionen auf den Selbstmord und das neue Testament zu verfolgen. Interesse und Neugier in Bezug auf die Alleinerbin werden genauso geweckt wie Schadenfreunde gegen über dem „enterbten Rest“. Der weitere, nach dem Anfang geschilderte, Verlauf der Geschichte ist typisch für Grisham und nicht viel anders als zu erwarten. Doch ich muss gestehen, dass mich das Ende dann doch ein bisschen überrascht hat. Im angenehmen, positiven Sinn. Viel Spass beim Lesen ! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Leider nur mittelmäßig!,
Rezension bezieht sich auf: Das Testament: Roman (Taschenbuch)
Der Beginn ist hoch interessant und verspricht reichhaltig Spannung.Troy Phelan, 78-jähriger Milliardär will seinen Nachlaß regeln. Er ist müde geworden und läßt sein Leben Revue passieren. Er wird drei Ex-Frauen und einige habgierige Kinder hinterlassen, die nur auf seinen Tod warten, um endlich an das ganz große Geld zu kommen. Grisham beschreibt zunächst in anschaulichen Details die Charaktere und das bisherige unnütze Leben von Phelans Kindern und deren Mütter. Es folgt die Unterzeichnung seines letzten Testamentes. Zuvor muß sich Phelan von drei Psychiatern auf seinen Geisteszustand prüfen lassen. Er inszeniert eine hervorragende Show und besteht den Test mit Bravour. Doch der Alte schlägt allen ein Schnippchen. Er will sie hereinlegen. Niemand soll etwas von seinem großen Vermögen erben. Nur eine, seine uneheliche Tochter Rachel Lane, von der bisher niemand etwas wußte. Sie wird in dem Testament als Alleinerbin eingesetzt. Dieses Testament unterschreibt er vor den Augen einer Menge von Anwälten und den drei Psychiatern, steht wie ein Wunder aus seinem Rollstuhl auf, sprintet zum Fenster des Hochhauses und springt aus dem obersten Stock in die Tiefe. Troy Phelan ist tot. Großes Entsetzen auf allen Seiten. Während die Schlacht um das Testament losbricht, macht sich der ehemalige Staranwalt Nate O'Riley auf die Suche nach der offiziellen Erbin Rachel Lane, die sich als Missionarin im Urwald von Brasilien aufhält. Wird Nate sie finden? Wird sie das Erbe annehmen? Werden die Geschwister und deren Mütter das Testament anfechten? Für ausreichend Spannung wäre eigentlich gesorgt. Leider verliert sich jetzt der große Mittelteil des Romans auf mehr als 200 Seiten in teilweise langweiligen und endlosen Erzählungen über die Suche nach der Erbin im brasilianischen Dschungel. Hier war ich oft geneigt, das Buch zur Seite zu legen oder einfach weiter zu blättern. Man verliert trotzdem nicht den Faden. Schade um die Zeit. Erst der Schluß wird wieder etwas interessanter. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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