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Produktinformation
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Am Eingang hatten die Neun eine Hieroglyphe gefunden, die ihnen ihr letztes Stündlein prophezeit hat, und tatsächlich liegen auf dem Boden der Höhle die Leichen von drei Einheimischen, die den teuflischen Sicherungsmechanismen pharaonischer Ingenieure zum Opfer gefallen sind. West bleibt nur wenig Zeit: Bevor die Trupps der Supermächte kommen, muss er bei den sieben Weltwundern alle Steine der Pyramide finden. Ein Wettlauf auch gegen die Zeit. Denn am 20. März 2006 ist der Tag von Tartarus, an dem mit Hilfe der durch die Steine gebündelten Sonnenenergie ein wichtiges Ritual vollzogen werden muss. Aus diesem Grund gehört auch ein zehnjähriges Mädchen zur Mannschaft: das Orakel Lily, das den Weg weisen soll ...
Eigentlich muss man Das Tartarus-Orakel des australischen Bestsellerautors Matthew Reilly (Die Offensive, Operation Elite) mit einem guten Actionfilm à la Indiana Jones oder James Bond vergleichen. Das liegt nicht nur am Motiv-Bestand und den rasanten Schnitten des Textes, sondern vor allem daran, dass der Autor auf die Macht eindringlicher Bilder -- wimmelnde Krokodilmassen, über denen sich Leichen drehen, herabstürzende Wasserwände, altägyptische Fallenkonstruktionen -- setzt. Vielleicht sind deshalb auch so viele Konstruktionszeichnungen im Buch, die die Gegebenheiten vor Ort verdeutlichen sollen. Man muss das Buch also daran messen, inwieweit es Reilly gelingt, diese Bilder im Kopf des Lesers entstehen zu lassen. Und das gelingt ihm wirklich gut. Das Tartarus-Orakel ist ein Thriller der Spitzenklasse. --Stefan Kellerer
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Das Tartarus-Orakel ist aber etwas ganz anderes.
Greifen Sie nicht zu, wenn sie erwarten, dieses Buch sei wie seine Vorgänger. Reilly hat sich mit etwas neuem versucht. Es geht hier nicht so sehr um eine Militäraktion. Eine Schatzsuche mit einigen bewaffneten Konfrontationen ist schon eher die richtige Beschreibung.
Und somit ist Das Tartarus-Orakel eben kein Buch, dass sich ohne weiteres mit Ice Station vergleichen lässt. Es muss ein bisschen separat betrachtet werden.
Zu den unlogischen Handlungen kann ich nur folgendes sagen: Das ist halt Matthew Reilly! Das ist in jedem seiner Bücher so und ich denke es wird auch so bleiben. Ich störe mich nicht daran, sondern geniesse eine rasante Geschichte. Es stört mich auch nicht, dass Reillys neues Buch nicht gleich ist wie seine Vorgänger. Ich gestehe Reilly eine Entwicklung zu und evtl. eine Abwendung vom immer gleichen Thema. Sein neues Buch ist dennoch grossartig und ich hatte stundenlang Spass beim Lesen. Darum hatte ich es gekauft und meine Erwartungen waren mehr als erfüllt.
Schon jetzt freue ich mich auf den nächsten Roman von Reilly.
Fazit: Kaufen Sie sich dieses Buch! Lesen Sie es in einem Rutsch durch. Begleiten Sie Jack West auf der grössten Schatzsuche der Menschheitsgeschichte und erleben Sie ein Abenteuer epischen Ausmasses. Aber erwarten Sie nicht eine Geschichte wie Ice Station. Dann werden Sie gewiss nicht enttäuscht sein.
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