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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Leicht lesbarer Tiefsinn, 22. Oktober 1999
Wer nach einer leicht lesbaren Einführung in die Gedankenwelt des Taoismus und des Zen-Buddhismus sucht, dem sei Smullyans Buch sehr empfohlen. Kurzweiliger kann man über etwas so Tiefsinniges kaum schreiben. Der Wert dieses Buches liegt eindeutig in der leichtfüßigen Darstellung einer Philosophie, die dem "kopfgesteuerten Mitteleuropäer" nicht so einfach begreiflich wird. Trotzdem: einen Stern muß ich abziehen. Wer die Orginalwerke von Laotse und Dschuang Dsi kennt, wird die aus meiner Sicht zentralen Kapitel 31 bis 34 von Smullyan vermutlich etwas kurz finden (obwohl sie sehr gut sind). So bleibt das ausgezeichnet übersetzte Buch ohne ausreichende Anleitungen, wie die Theorie in die Praxis übertragen werden kann. Darin liegt aber meiner Meinung nach die Hauptschwierigkeit bei der ansonsten einfach brillianten Lehre vom Tao. Aber vielleicht ist es ohnehin nicht möglich, diese Umsetzung ins tägliche Leben nur mit Hilfe eines Buches zu erreichen.
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Buch für die einsame Insel, 22. Juli 1999
Von Ein Kunde
Raymund Smullyan, distinguierter Mathematiker und leidenschaftlicher Autor vieler amüsanter Werke über sein Fachgebiet, legt mit diesem Buch ein Werk vor, das als sein persönliches Glaubensbekenntnis aufgefasst werden kann, auch wenn der "Gegenstand" Smullyans Glaubens - der Taoismus - sich jeder Definition entzieht. "Der Taoist ist nicht jemand der etwas sucht, das er nicht besitzt, sondern sich an dem erfreut, was er hat". Auch wenn Smullyans Ideen für aus den Schriften Laotses stammen, ist "Das Tao ist Stille" kein esoterisches Buch über chinesische Philosophie, sondern ein genauso angenehm wie amüsant zu lesendes Werk über die Suche nach dem Wesen der Welt, das einen Überraschenden Sinn für unser Dasein findet. Trotz des profunden Inhaltes, der vielen Leuten, die nicht mit den alteingessenen Religionen einverstanden sind, aus der Seele sprechen wird, macht der Stil Smullyans das Buch lesens- und liebenswert. Unterteilt in fast 50 kurze Kapitel ist "das Tao" nach der ersten Lektüre wie ein Brevier nach Belieben immer wieder in kleinen Häppchen genießbar - dazu braucht man nur das Buch an einer Stelle aufschlagen und sich den faszinierenden Erläuterungen Smullyans hinzugeben, z.B. einem köstlichen Dialog zwischen Gott und einem Sterblichen über die Existenz des freien Willens. Smullyan gelingt es in atemberaubender Weise, den Leser mit immer neuen Ideen zu überraschen, ohne dabei den Rahmen zu sprengen oder inkongruent zu wirken. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einführung in die Philosophie des Taoismus, 9. August 2003
Sind Hunde weiser als Menschen? Solche und ähnlich sonderbar wirkende Fragen stellt der Autor Raymond Smullyan in diesem Buch ständig an den Leser. Damit stellt er eine aktive Verbindung zum Leser her. Stellenweise wirkt es wie ein Dialog, den der mitdenkende Leser mit dem Autor führt. In vier Kapiteln versucht der Autor sich und auch den Leser, dem Taoismus zu nähern. Die vier Leitgedanken sind dabei, „Was ist Tao?", „Das Tao ist gut, aber ohne Moral", „Das Tao ist Leichtigkeit" und „Das Tao ist ein erfrischendes Paradox". Dabei werden zahlreiche Aussagen fernöstlicher Lehrer wie Laotse über das Tao genauso betrachtet, wie aktuelle Gedanken westlicher Philosophen. Diese Sprünge, altes Wissen versus neues Wissen und östliche Glaubenswelt und westlicher Gott schaffen ein individuelles Bild im Kopf des Lesers, das nicht ganz fertig wird, nicht fertig werden kann, weil da immer etwas über bleibt. Dieses Paradox behandelt der Autor in einem eigenen Kapitel. Da Paradoxe schwer rational erklärbar sind, bekommt der Leser einige gut ausgesuchte Geschichten, Beispiele und Metaphern vorgestellt, mit deren Hilfe er sich der Problematik nähern kann. Das Werk enthält ein ausführliches Inhaltsverzeichnis, zwei kurze, aber wohlsortierte Literaturverzeichnisse mit detaillierten Anregungen zum Weiterlesen und eine Liste mit Anmerkungen. Es ist eine ausgezeichnete Einstiegslektüre in dieses interessante Feld des philosophischen Denkens und für ein breites Publikum verständlich.
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