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Das Tao der Physik: Die Konvergenz von westlicher Wissenschaft und östlicher Philosophie
 
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Das Tao der Physik: Die Konvergenz von westlicher Wissenschaft und östlicher Philosophie [Taschenbuch]

Fritjof Capra , Fritz Lahmann , Erwin Schuhmacher
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Eigentlich ist es ja fast ein Widerspruch für ein Kultbuch, auch ein Bestseller zu sein. Nicht so für Das Tao der Physik.

Fritjof Capra, dem der Doktortitel der Physik 1966 von der Universität Wien zugesprochen wurde, hat als Dozent an zahlreichen Universitäten in Europa und Amerika gelehrt. Wie der Titel schon andeutet, geht es in seinem Buch jedoch weder um trockene Physik, noch um elitäre Philosophie. Es geht vielmehr darum, in einer verständlichen und interessanten Weise die zahlreichen Ergebnisse und weitreichenden Konsequenzen seiner langwierigen Studien mit seiner lernwilligen Leserschaft zu teilen.

Capra gelingt es, mit rhetorischem Geschick und einem unerschöpflichen Reichtum an Informationen, die Paralellen von neuzeitlicher (Quanten-) Physik und östlichem Mystizismus zu suchen, finden, und darzustellen. Es entsteht eine ausgezeichnete Einführung in die Quantephysik, sowie auch in die Vielseitigkeit von östlichen Religionen und Philosophien. Gleich zu Anfang macht Capra klar, daß sein Werk keineswegs etwas Neues, gar Revolutionäres darstellen soll. Er stellt weder neue Thesen auf, noch verfolgt sein Buch -- wie die meisten wissenschaftlichen Veröffentlichungen -- den Zweck, irgendein bestehendes Weltbild in seinen Ursprüngen zu erschüttern. Seine Botschaft ist klar definiert, und wird unterstützt von Tabellen, Zeichnungen, Fotos, und von Auszügen aus so ziemlich allen bedeutenden Schriften des fernen Ostens: Philosophie, Religion und Wissenschaft sind keine widersprüchlichen Institutionen, sondern eine einheitliche Disziplin. Und je mehr wir von der Einen wissen, desto mehr verstehen wir von der Anderen.

Keine leicht verdauliche Botschaft, zugegeben: In unserer westlichen Kultur gilt doch seit langem, daß Psychologie und Philosophie nur durch ständiges Aufrüsten einen zudem unnatürlichen Frieden aufrecht erhalten. Religion, Mathematik, Geschichte, Politik: Wo immer es Berührungen gibt, gibt es auch Krieg. Nur diejenigen, die ihr gesamtes Leben einem Teil des Puzzles gewidmet haben, haben die Qualifikation und die Autorität, dieses Teilchen zu interpretieren. Und schon ist eine Mikrobe größer als das Kosmos. Nicht so für Capra. Mit der Feinfühligkeit eines geschulten Chirurgen seziert er die -- selbst heute noch -- fragmentarischen Erkenntnisse aus dem Studium der subatomaren Teilchen, und bringt sie in Zusammenhang mit einem Wissen, das älter ist, als die gesamte westliche Kultur. Und sie passen, die Teilchen!

Selbstverständlich kann niemand Vollständigkeit von einem Werk verlangen, das im Taschenbuchformat weniger als eine Stange Zigarretten wiegt. Aber was ist denn überhaupt "Vollständigkeit"? Wie sagte doch so'n alter Typ aus Griechenland einmal: "Je mehr ich weiß, desto mehr weiß ich, daß ich nichts weiß!" (oder so ähnlich...). Capra ist kein Platon und kein Lao-Tse. Er ist auch kein Einstein. Aber er ist ein vortrefflicher Erzähler, der es versteht mit Sachverstand und Geschick zum Denken anzuregen. Und das, wo ich doch sonst gar nicht so gerne und viel denke...

Ganz ernsthaft: Ich bin wirklich kein großer Liebhaber von wissenschaftlicher Literatur, aber Das Tao der Physik hat mich gefesselt! Allerdings hab' ich's über den Zeitraum von drei Monaten gelesen: Nach jedem Abschnitt hab' ich es erst einmal wieder weggelegt, um über das Gelesene eine Weile nachzudenken. Reflektieren nennt man das, glaube ich... Sehr empfehlenswert! --Thomas Kaminski -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Mit der Revolutionierung unseres Weltbildes durch die moderne Naturwissenschaft haben bereits Forscher wie Einstein, Bohr, Planck und andere das Denken in Richtung auf ein ganzheitliches Weltverständnis und die alten fernöstlichen Weisheitslehren gelenkt.

Der bekannte Atomphysiker Capra hat es vor wenigen Jahren unternommen, Parallelen und Übereinstimmungen zwischen mystischer Erfahrung und wissenschaftlicher Denkweise zu ergründen und nachzuweisen.

Die von ihm festgestellte Konvergenz der Aussagen moderner Physik und östlicher Philosophie führt zu einem ganz neuen Bild unserer Welt. In dieser Welt wird der Mensch nur dann weiter vorankommen, wenn er die wissenschaftliche Erfahrung mit der mystischen Dimension seines Daseins verbindet und wenn er beides in sein Denken und Handeln mit einbezieht.

Über den Autor

Fritjof Capra, geboren 1939, promovierte 1966 an der Universität Wien in Theoretischer Physik. Er forschte und lehrte an namhaften Universitäten und Institutionen in den USA und England. Neben seiner Arbeit auf den Gebieten der Quantenphysik und der Systemtheorie beschäftigt sich selbst seit bald dreißig Jahren intensiv mit den philosophischen und gesellschaftlichen Konsequenzen der modernen Naturwissenschaft. Er gilt als einer der führenden Vertreter einer ökologisch-ganzheitlichen Weltsicht.
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