Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Sex unter Drogen, 31. Januar 2009
Ich war sehr gespannt auf dieses Buch. Leider fiel es mir sehr schwer , und das schon nach wenigen Seiten, weiter zu lesen. Auf fast jeder Seite werden Drogen eingeworfen. Sex, in welcher Form auch immer, wurde nur im Zusammenhang mit Ecstasy und Haschisch genannt. Es ist mir sehr schwer gefallen das Buch zu Ende zu lesen. Auch die Beschreibung, wie der Master mit seiner Sklavin umgeht ist nicht nachvollziehbar. Die Sexszenen bestehen nur aus Gewalt und die Sklavin Madeleine kommt wie eine Rakete. Und das andauernd. Wer soll da eigentlich veralbert werden? Wenn eine Frau das als "Vorbild" annimmt, wird sie sich als frigide vorkommen.Natürlich wird in solchen Büchern gerne übertrieben. Auch wenn es nur ein Buch ist, ein wenig Anregung wäre nicht schlecht. Ich bin ein Kopfkinomensch und stelle mir gerne etwas vor. Dieses Buch läßt keinen Platz für Fantasien. Ich mag gerne Spielchen mit BDSM. Aber bei diese Lektüre verspürt man keinen Spaß. Vielleicht sehen andere Leser es anders. Jeder hat seine eigene Vorstellung und meine wurde nicht befriedigt. Ich war einfach nur enttäuscht.
|
|
|
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
das tagebuch der Mad-Elaine, 20. Dezember 2008
Das Tagebuch der Mad Elaine versteht sich als Vorgänger oder Nachfolger von Die Kunst der weiblichen Unterwerfung von Claudia Varrin und es ist trotz oder gerade wegen seiner ungewollten Komik unbedingt lesenswert.
Erst einmal, Übersetzung und Schreibstil sind in Ordnung und die beschriebenen Sexszenen ebenso saftig wie zahlreich, bei soviel Sprachgewandtheit und Phantasie kann man nur sagen: Hut ab!
Was ich bemängele: Madelaine, welche in der Ich Form schreibt, verliert durch ihre unaufhörliche Selbstbeweihräucherung im Laufe der Geschehnisse meine Sympathien unweigerlich an ihre Konkurrenten, was ein interessanter literarischer Kniff sein könnte, vorausgesetzt, er wäre mit Absicht herbeigeführt....
Fangen wir beim Anfang an. Madelaine (von Haus auf Domina) will ihre submissive Seite erkunden und begibt sich zu diesem Zweck auf die Suche nach einem Meister. Sie glaubt in Oliver, den sie in New York auf einer Party kennen lernt, fündig geworden zu sein (er ist Deutscher, und sie geht davon aus, dass er aus diesem Grund ganz besonders hart und präzise sein würde) und unterhält über Monate hinweg eine Fernbeziehung, bis sie ihn dann nach langem Warten endlich auf seinem Wohnsitz in England besucht. Bei diesem Wohnsitz handelt es sich um ein ländliches Herrschaftshaus mit dazugehörigem Partykeller, schwer verständlich, dass Madelaine soviel Energie darauf verschwendet, sich in den höchsten Tönen über die vorsintflutlichen Zweigriff-Armaturen in den Badezimmern zu beschweren (in Amerika, erklärt sie entrüstet, seien Mischhähne inzwischen selbst im hintersten Loch Standard), wo doch alles so super.... na ja, so super ist es eben beim genaueren Hinschauen eben doch nicht, und der geneigte Leser kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass sie dringend einen Ort (oder in diesem Fall einen Wasserhahn) braucht, wo sie ihre Wut ablassen kann... Dass der grosse Oliver seinen langjährigen männlichen Sub Toby mit an den Flughafen bringt, erstaunt Madelaine, bringt sie aber keineswegs aus der Fassung, sie hat ganz offensichtlich keine Angst vor Konkurrenz, ist sie doch überzeugt, die Beste, die Unterwürfigste, die Phantasievollste und die Schönste zu sein, und vielleicht ist sies ja auch. Nur, wen wunderts, dass Toby mit den Ansprüchen und dem Selbstbewusstsein der Madelaine schlecht zurande kommt und sich in Eifersucht verzehrt, was für Madelaine nicht weiter schlimm wäre, wäre nicht Toby der Besitzer des Anwesens und Oliver nicht finanziell von ihm abhängig... Ufff, schlimmer gehts nimmer, das ist auch dem begriffsstutzigsten Leser bald einmal klar, die einzige, die den Facts partout nicht in die Augen sehen will, ist Madelaine, die mit ihrer Unterwürfigkeit eine erstaunliche Penetranz an den Tag zu legen fähig ist...
Um sich dann, nachdem sie mehr oder weniger heraus geekelt wird, Niles an den Hals zu schmeissen, ihrem einzigen und alleinigen Meister, den sie in ihrem Buch Die Kunst der weiblichen Unterwerfung derart farbenprächtig beschreibt, dass die Durchschnittssub beim Lesen vor Neid grünlich anläuft.
Nun, auch Niles ist keineswegs frei, wie der Leser zwischen den Zeilen bald einmal erfährt. Er führt eine offene Beziehung mit einer gewissen Charmaine, die, wie kommt es bloss, sich bei soviel Schönheit und Demut und Präsentierkunst bald einmal genervt zurück zieht, Niles aber verbietet, mit seiner amerikanischen Spielpartnerin intime Küsse auszutauschen, worüber sich Madeleine masslos entsetzt. Sie gibt sich alle Mühe, diese Charmaine als klein karierte, eifersüchtige Pute darzustellen und lamentiert darüber, dass sie sich während der ganzen Zeit, während der sie sich bei Niles eingenistet hat, kein einziges Mal blicken lässt... Nun ja, denkt der geneigte Leser bei sich, diese Charmaine tut halt das einzig Vernünftige: Sie untersagt Niles, mit Madeleine Praktiken auszuüben, welche für sie höchste Intimität darstellen, hält sich still und wartet ab, bis der Sturm vorüber ist - und vergnügt sich inzwischen anderswo.
Auch in anderen Beziehungen versucht Madelaine sich breit zu machen und ist jedes Mal bass erstaunt, wenn ihr Grenzen gesetzt werden, und zwar absolut nicht jene Art Grenzen, die sie zu erkunden sucht... Esme zum Beispiel, die Sklavin der schönen Meisterin Rowan, die sich halt leider (findet Madelaine) beim besten Willen nicht so grazil bewegen kann, wie sie selbst, geht sogar so weit, ihr den Zutritt zum Haus ihrer Meisterin zu verbieten, was Madelaine erneut ins Lamentieren bringt...
Mit Niles erlebt Madelaine dafür jenen beinharten Sex, auf den sie aus ist, und die Beschreibungen sind, wie oben erwähnt lesens- und bemerkenswert. Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass vor jeder Session jede Menge Ectasy eingeworfen wird, besonders wenn hinterher zum Beispiel Praktiken wie Würgen bis zur Bewusstlosigkeit ausgeübt werden; nun ja, bei soviel Intelligenz kommts auf ein paar Gehirnzellen mehr oder weniger ja schliesslich auch nicht mehr an.
Als Madelaine für ihren zweiten Besuch bei Niles in England eintrifft, findet sie ihn krank vor und pflegt ihn mit unnachahmlicher Hingabe ähm, und in meinem Hinterkopf sitzt ein Teufelchen, welches der Ansicht ist, dass sie ihren dämonischen Liebhaber einzig und allein deshalb so liebevoll aufpäppelt, um ihm, kaum ist er wieder etwas zu Kräften gekommen, den Saft aus den Lenden zu saugen.... ich drohe dem Teufelchen mit dem Finger und weise es darauf hin, dass Niles ein erwachsener Mann und somit für seine Handlungen vollumfänglich selbst verantwortlich ist, aber das Teufelchen lacht nur dumm vor sich hin, papperlapapp, und abgesehen davon, behauptet es, könne es halb England im Hintergrund aufatmen hören, als sich der amerikanische Traum zwei Wochen später endlich wieder Richtung Westen verpufft...
|
|
|
1.0 von 5 Sternen
für normalos wenig geeignet, 25. Oktober 2009
Von Neugierde getrieben hatte ich gehofft, einen Ratgeber gekauft zu haben und besser zu verstehen,
wie es zu devoten Wünschen kommt und wie man sie als Frau in der Partnerschaft gezielt ausleben könnte.
Aber man muss wohl Domina und zugleich maso sein, um an Würgespielen, Schweiß und Fäkalien Gefallen zu finden.
Als Ratgeber wenig zu gebrauchen.
|
|
|
|