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Das System: Thriller [Taschenbuch]

Karl Olsberg
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (68 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 403 Seiten
  • Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 4 (September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746623677
  • ISBN-13: 978-3746623672
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (68 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 33.201 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Karl Olsberg
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Bislang ging es Mark Helius blendend. Seine Softwarefirma in Hamburg steht kurz vor der Präsentation einer Weltneuheit: DINA, das erste intelligente Kommunikationssystem, soll den Investoren vorgestellt werden. Doch DINA macht unerklärliche Fehler, und die Präsentation gerät zum Fiasko. Auf einmal steht Mark vor den Trümmern seiner Existenz. Die Investoren wollen ihn feuern, er ist überschuldet, seine Frau wirft ihm Versagen vor. Da wird auch noch sein Freund und Mitgründer Ludger Hamacher ermordet. Alle Indizien belasten Mark. Während er verzweifelt versucht, seine Unschuld zu beweisen, spielen überall auf der Welt die Computer verrückt. Hat jemand die DINA-Software in einen hoch gefährlichen Virus verwandelt? Stecken Cyber-Terroristen hinter dem Mord? Oder hat gar das Internet selbst einen eigenen Willen entwickelt? Zusammen mit der Hackerin Lisa Hogert stellt Mark sich einem gnadenlosen Kampf auf Leben und Tod.

Beängstigend realistisch schildert Karl Olsberg ein Alptraum-Szenario: Was wäre, wenn wir eines Tages die Kontrolle verlieren über eine Technik, von der wir uns selbst immer abhängiger gemacht haben? - 'Das System' wird Ihren Blick auf unsere Welt verändern.

Über den Autor

Karl Olsberg, geb. 1960, studierte Betriebswirtschaft in Münster und promovierte über Künstliche Intelligenz. Er war Unternehmensberater bei McKinsey, Marketingleiter eines TV-Senders, erfolgreicher Gründer von zwei Unternehmen der New Economy, u.a. Preisträger "Start up des Jahres 2000" der "Wirtschaftswoche". Heute ist er Unternehmensberater in Hamburg und schreibt seit einigen Jahren. 2005 wurde er Sieger des Kurzgeschichtenwettbewerbs des "Buchjournals" mit der Erzählung "Taubers Sammlung". Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wo bleibt mein Unix ? 11. September 2009
Format:Taschenbuch
Die Spannung des Buches fesselte wahrhaftig an den Sessel.
Man konnte es kaum weglegen. Leider war es mit 400 Seiten doch etwas zu kurz.

Als Informatik-Student, Linux-Fan und Stubenhocker wollte Ich mir mal wieder ein Buch gönnen, welches sich mehr mit meinem Gebiet befasst. Ein Kommilitione wies mich auf dieses Buch hin.

---Vorsicht Spoiler !--

Ich muss sagen, dass der Autor sich wirklich mich der Thematik beschäftigt hat. Ab und zu tauchen Begriffe wie "Windows-Systemsteuerung","McAfee" oder die Dateiendung ".EXE" auf, die darauf schließen, dass der Autor sich zumindest mit der Microsoftwelt beschäfigt hat.
Aber genau das ist etwas schade. Gerade von Rainer, dem Erfinder von Pandora, welcher als Genie dargestellt wird, hätte Ich erwartet, dass er ein Unix artiges System benutzt, was doch eher einem echten Hacker entspricht. Vielleicht tut er das auch, wobei die kompilierte künstliche Intelligenz "RAINER.EXE" doch dagegen spricht. Anzumerken ist hierbei auch, dass diese Intelligenz ohne Anschluss an das Internet funktioniert, was doch eigentlich Vorraussetzung für z.B. Pandora ist, um möglichst viele Knoten zu erreichen...

Auch das Ende gefiel mir nicht. Als der Koffer mit dem Virus geöffnet wurde, hätte eigentlich klar sein müssen, dass es mit der Menschheit mithilfe einer starken Virus-Epidemie zuende geht. Jedoch hat sich die überaus intelligent dargestellte Pandora, nach einem 5 Minuten Gespräch mit dem Protagonisten, trotzdem noch umentschieden und uns gerettet...

Warum der Autor diesen Weg eingeschlagen hat, begreife Ich nicht. Pandora ist mit dem ganzen Internet verbunden, sieht durch jede Überwachungskamera der Welt, hört durch jedes Mikrofon (wie auch immer das alles funktionieren soll...) und trotzdem bekommt sie den Gedanken uns zu retten erst kurz bevor es fast zu spät ist. Auf die Idee mit der utopischen Symbiose hätte sie doch auch selbst kommen können...

Wenn SkyNet nur so gedacht hätte.... (Die Verbindung zu "Terminator" ist definitiv ersichtlich)

Ja, es gab einiges zu bemängeln. Trotzdem fand Ich dieses Buch sehr spannend und interessant und empfehle es an jeden weiter, der Informatiker und/oder Thrillerfan ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Intelligente Computer 20. Mai 2012
Von matheelfe
Format:Taschenbuch
In Hamburg stellt Markus Helius das Computerprogramm DINA vor. Das Simulationsprogramm kann mit dem Benutzer kommunizieren. Doch die Präsentation geht schief. DINA liefert unsinnige Werte. Am nächsten Tag wird der Chefprogrammierer Ludger erschlagen in der Firma aufgefunden. Alle Indizien weisen auf Markus hin. Warum musste Ludger sterben? Woran hat er zuletzt gearbeitet? Um diese Fragen beantwortet zu bekommen, flieht Markus vor der Polizei. Er braucht Hilfe, denn mit Programmierung kennt er sich nicht aus.
Das Buch ordne ich in das Genre Wissenschaftsthriller. In einer abwechslungsreichen Handlung geht der Autor der Frage nach, ob sich intelligente Computersysteme über das Internet selbst organisieren können. Die technischen Details wurden zum großen Teil exakt recherchiert. Die Erklärungen setzen allerdings einige Grundkenntnisse voraus.
Einer der stärksten Abschnitte des Buches war für mich das Gespräch von Markus mit Professor Weisenberg. Seine Erweiterung des Evolutionsbegriffes von der biologischen Plattform auf Technik und Wirtschaft wird logisch zwingend dargelegt.
Trotz aller technischen Inhalte ist dem Autor ein spannender Thriller gelungen. Ich als Leser fühlte mich in den Kampf von Markus gegen die Zeit einbezogen. Wie so oft wollten viele nicht glauben, was doch offensichtlich war, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
Doch die unerklärlichen Ereignisse häuften sich.
Auf der internationalen Raumstation ISS gibt der Computer Alarm. Da das schon mehrmals passiert ist, beschuldigt der russische Kommandant den Italiener, das System manipuliert zu haben.
Normen arbeitet bei einer Firma für Suchtechnologien in Kalifornien. Ihm fallen kurzzeitig ungewöhnliche Werte im Computer auf.
Ein unbemannter Panzer schießt auf seine Programmierer.
Das Ende des Buches war für mich eine Überraschung, ist aber eine konsequente Folge aus der Handlung.
Das Buch lässt sich flott lesen, setzt aber voraus, dass man an den technischen Ausführungen Interesse hat. Gut fand ich, dass das familiäre Umfeld von Markus mit beleuchtet wurde.
Die Charaktere der Hauptpersonen waren umfassend dargestellt. Nebenpersonen blieben zum Teil blass. Die Einblicke in verschiedene Bereiche, deren Computer ein Eigenleben entwickelten, rundeten das Bild insofern ab, dass die Gefahr deutlich wurde.
Auf die Liebesgeschichte hätte ich verzichten können, doch das ist Ansichtssache.
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37 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Galarina TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Die Möglichkeiten künstlicher Intelligenz und die Frage, was wäre, wenn der Mensch eines Tages die Kontrolle über die von ihm geschaffene Technik verliert ist in den letzten Jahrzehnten immer wieder in Science - Fiction - Romanen oder - Filmen thematisiert worden. Während solche Vorstellungen aber immer in die Zukunft projiziert wurden, stellt Karl Olsberg dieses Thema in den Vordergrund seines Debütromans und Gegenwartsthrillers "Das System" und schreibt sich damit gleich in die erste Riege deutscher Thrillerautoren.

Mark Helius ist Begründer und Geschäftsführer einer Softwarefirma in Hamburg, die eine Software entwickelt hat, die es ermöglicht weltweit verfügbare freie Rechnerkapazitäten zu bündeln und für aufwendige z. B. wissenschaftliche Simulationen zu nutzen. Die geplante Vorführung einer Produkterweiterung der intelligenten Kommunikationssoftware DINA, eine Sprachschnittstelle, vor den Investoren wird zum Fiasko. Scheinbar führt ein Fehler in der Software zu falschen Programmabläufen. Die Investoren verweigern ihre Mittel und fordern eine Veränderung im Management. So steht Mark innerhalb weniger Stunden vor den Trümmern seiner Existenz. Die Investoren fordern seinen Rücktritt, seine privaten Schulden sind kaum noch zu überblicken und seine Frau wirft ihm Versagen vor. Als sein Freund und Firmenmitbegründer Ludger Hamacher ermordet aufgefunden wird, fällt der Verdacht, der durch die Indizienlage noch unterstützt wird, schnell auf Mark. Während Mark darauf konzentriert ist, seine Unschuld zu beweisen, geschehen auf der ganzen Welt seltsame Computer- und Programmfehler. Zunächst stellt sich die Frage, ob DINA missbraucht wird, und der Mordverdacht absichtlich auf Mark gelenkt wurde, um von DINAS Aktivitäten abzulenken, doch mit der Zeit bekommt Mark den Verdacht, dass sich DINA verselbständigt hat. Die einzige, die Mark in seinem Kampf unterstützen kann, ist eine ehemalige Programmiererin seiner Firma, Lisa Hogert, die Mark vor einiger Zeit entlassen hat...

Karl Olsbergs Romanidee mag nicht grundsätzlich neu sein, interessant ist aber sein Ansatz die Verselbständigung vom Mensch geschaffener Technologie nicht in weite Zukunft zu rücken sondern in der Gegenwart darzustellen. Auch wenn Karl Olsberg sich offensichtlich mit den Möglichkeiten moderner Technologien auskennt, schlachtet er dies jedoch nicht detailverliebt aus, sondern setzt diese Kenntnisse wohl dosiert so ein, dass seine Geschichte den Leser schnell gefangen nimmt und in hohem Erzähltempo bis zum Finale geführt wird. Der Autor gliedert seinen Roman in kurze Kapitel, die aus unterschiedlichen Erzählperspektiven und unterschiedlichen Handlungsorten weltweit das Geschehen darstellen. Zum Verständnis des Romans ist nicht allzu viel Kenntnis über Computertechnologie erforderlich. Es reicht den Unterschied zwischen Hard- und Software zu kennen, alles weitere erklärt der Autor, ohne dabei belehrend zu wirken, in einfachen und klaren Worten. Obwohl im Roman thematisiert wird, was passieren könnte, wenn vorhandene Technologien außer Kontrolle geraten, ist der Roman nicht sehr technologielastig, so daß sowohl Laien als auch Fachleute daran Spaß haben können. Was Fachleute aber zweifellos freut ist, dass naturwissenschaftliche als auch technische Details stimmig und korrekt in diesem Technik - Thriller wiedergegeben sind.

Karl Olsberg gelingt es sein Thema in seinen Roman mit 403 Seiten ohne auszuufern auf den Punkt zu bringen und mit einem zufriedenstellenden Ende zu krönen. Inhaltlich als auch erzählerisch ist der Roman spannend und packend erzählt. Natürlich finden sich auch einige Klischees in diesem Thriller wieder. Manche sind gezielt zur Betonung von Charakter und Charakterveränderungen eingesetzt, insgesamt sind es aber weniger Klischees als sich in anderen Romanen gleichen Genres finden.

Karl Olsberg hat sich mit seinem atemberaubenden Technologie - Thriller "Das System" gleich in die erste Riege deutscher Thriller - Autoren, also immerhin solchen Namen wie Andreas Eschbach und Frank Schätzing, geschrieben und empfiehlt sich bereits jetzt schon international. Bleibt zu hoffen, dass er uns mit weiteren Romanen dieser Güte überrascht. Wenn Sie diesen Herbst nur einen Thriller lesen, dann sollte es dieser sein.
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also ich fand die Geschichte jetzt nicht so schlecht, aber es tut mir wirklich leid gute IT oder EDV Kenntnisse kann ich dem Autor nun wirklich nicht bescheinigen. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von J. Herter veröffentlicht
Haus mit tollem Ausblick - aber mit zu vielen leeren Zimmern
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Gut zu lesen, aber ein bisschen zu ausgeflippt.
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Vor 23 Monaten von lieblingsbesuch veröffentlicht
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Vor 23 Monaten von Tuppi veröffentlicht
ein wirklich großartiges buch!
Dieses Buch ist sehr spannend und fesselnd geschrieben (auch wenn der Klappentext nicht gleich so wirkt)! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. März 2010 von Mimi
Spannend! Bewegend! Überzeugt!
Olsberg schreibt spannend und unterhaltsam. Sehr angenehm, dass er auf übliche Computer-Freak-Klischees verzichtet. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Januar 2010 von M. Malitz
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