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Beängstigend realistisch schildert Karl Olsberg ein Alptraum-Szenario: Was wäre, wenn wir eines Tages die Kontrolle verlieren über eine Technik, von der wir uns selbst immer abhängiger gemacht haben? - 'Das System' wird Ihren Blick auf unsere Welt verändern.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Wo bleibt mein Unix ?,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das System: Thriller (Taschenbuch)
Die Spannung des Buches fesselte wahrhaftig an den Sessel.Man konnte es kaum weglegen. Leider war es mit 400 Seiten doch etwas zu kurz. Als Informatik-Student, Linux-Fan und Stubenhocker wollte Ich mir mal wieder ein Buch gönnen, welches sich mehr mit meinem Gebiet befasst. Ein Kommilitione wies mich auf dieses Buch hin. ---Vorsicht Spoiler !-- Ich muss sagen, dass der Autor sich wirklich mich der Thematik beschäftigt hat. Ab und zu tauchen Begriffe wie "Windows-Systemsteuerung","McAfee" oder die Dateiendung ".EXE" auf, die darauf schließen, dass der Autor sich zumindest mit der Microsoftwelt beschäfigt hat. Aber genau das ist etwas schade. Gerade von Rainer, dem Erfinder von Pandora, welcher als Genie dargestellt wird, hätte Ich erwartet, dass er ein Unix artiges System benutzt, was doch eher einem echten Hacker entspricht. Vielleicht tut er das auch, wobei die kompilierte künstliche Intelligenz "RAINER.EXE" doch dagegen spricht. Anzumerken ist hierbei auch, dass diese Intelligenz ohne Anschluss an das Internet funktioniert, was doch eigentlich Vorraussetzung für z.B. Pandora ist, um möglichst viele Knoten zu erreichen... Auch das Ende gefiel mir nicht. Als der Koffer mit dem Virus geöffnet wurde, hätte eigentlich klar sein müssen, dass es mit der Menschheit mithilfe einer starken Virus-Epidemie zuende geht. Jedoch hat sich die überaus intelligent dargestellte Pandora, nach einem 5 Minuten Gespräch mit dem Protagonisten, trotzdem noch umentschieden und uns gerettet... Warum der Autor diesen Weg eingeschlagen hat, begreife Ich nicht. Pandora ist mit dem ganzen Internet verbunden, sieht durch jede Überwachungskamera der Welt, hört durch jedes Mikrofon (wie auch immer das alles funktionieren soll...) und trotzdem bekommt sie den Gedanken uns zu retten erst kurz bevor es fast zu spät ist. Auf die Idee mit der utopischen Symbiose hätte sie doch auch selbst kommen können... Wenn SkyNet nur so gedacht hätte.... (Die Verbindung zu "Terminator" ist definitiv ersichtlich) Ja, es gab einiges zu bemängeln. Trotzdem fand Ich dieses Buch sehr spannend und interessant und empfehle es an jeden weiter, der Informatiker und/oder Thrillerfan ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
37 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Atemberaubender Technologie-Thriller!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das System: Thriller (Taschenbuch)
Die Möglichkeiten künstlicher Intelligenz und die Frage, was wäre, wenn der Mensch eines Tages die Kontrolle über die von ihm geschaffene Technik verliert ist in den letzten Jahrzehnten immer wieder in Science - Fiction - Romanen oder - Filmen thematisiert worden. Während solche Vorstellungen aber immer in die Zukunft projiziert wurden, stellt Karl Olsberg dieses Thema in den Vordergrund seines Debütromans und Gegenwartsthrillers "Das System" und schreibt sich damit gleich in die erste Riege deutscher Thrillerautoren.Mark Helius ist Begründer und Geschäftsführer einer Softwarefirma in Hamburg, die eine Software entwickelt hat, die es ermöglicht weltweit verfügbare freie Rechnerkapazitäten zu bündeln und für aufwendige z. B. wissenschaftliche Simulationen zu nutzen. Die geplante Vorführung einer Produkterweiterung der intelligenten Kommunikationssoftware DINA, eine Sprachschnittstelle, vor den Investoren wird zum Fiasko. Scheinbar führt ein Fehler in der Software zu falschen Programmabläufen. Die Investoren verweigern ihre Mittel und fordern eine Veränderung im Management. So steht Mark innerhalb weniger Stunden vor den Trümmern seiner Existenz. Die Investoren fordern seinen Rücktritt, seine privaten Schulden sind kaum noch zu überblicken und seine Frau wirft ihm Versagen vor. Als sein Freund und Firmenmitbegründer Ludger Hamacher ermordet aufgefunden wird, fällt der Verdacht, der durch die Indizienlage noch unterstützt wird, schnell auf Mark. Während Mark darauf konzentriert ist, seine Unschuld zu beweisen, geschehen auf der ganzen Welt seltsame Computer- und Programmfehler. Zunächst stellt sich die Frage, ob DINA missbraucht wird, und der Mordverdacht absichtlich auf Mark gelenkt wurde, um von DINAS Aktivitäten abzulenken, doch mit der Zeit bekommt Mark den Verdacht, dass sich DINA verselbständigt hat. Die einzige, die Mark in seinem Kampf unterstützen kann, ist eine ehemalige Programmiererin seiner Firma, Lisa Hogert, die Mark vor einiger Zeit entlassen hat... Karl Olsbergs Romanidee mag nicht grundsätzlich neu sein, interessant ist aber sein Ansatz die Verselbständigung vom Mensch geschaffener Technologie nicht in weite Zukunft zu rücken sondern in der Gegenwart darzustellen. Auch wenn Karl Olsberg sich offensichtlich mit den Möglichkeiten moderner Technologien auskennt, schlachtet er dies jedoch nicht detailverliebt aus, sondern setzt diese Kenntnisse wohl dosiert so ein, dass seine Geschichte den Leser schnell gefangen nimmt und in hohem Erzähltempo bis zum Finale geführt wird. Der Autor gliedert seinen Roman in kurze Kapitel, die aus unterschiedlichen Erzählperspektiven und unterschiedlichen Handlungsorten weltweit das Geschehen darstellen. Zum Verständnis des Romans ist nicht allzu viel Kenntnis über Computertechnologie erforderlich. Es reicht den Unterschied zwischen Hard- und Software zu kennen, alles weitere erklärt der Autor, ohne dabei belehrend zu wirken, in einfachen und klaren Worten. Obwohl im Roman thematisiert wird, was passieren könnte, wenn vorhandene Technologien außer Kontrolle geraten, ist der Roman nicht sehr technologielastig, so daß sowohl Laien als auch Fachleute daran Spaß haben können. Was Fachleute aber zweifellos freut ist, dass naturwissenschaftliche als auch technische Details stimmig und korrekt in diesem Technik - Thriller wiedergegeben sind. Karl Olsberg gelingt es sein Thema in seinen Roman mit 403 Seiten ohne auszuufern auf den Punkt zu bringen und mit einem zufriedenstellenden Ende zu krönen. Inhaltlich als auch erzählerisch ist der Roman spannend und packend erzählt. Natürlich finden sich auch einige Klischees in diesem Thriller wieder. Manche sind gezielt zur Betonung von Charakter und Charakterveränderungen eingesetzt, insgesamt sind es aber weniger Klischees als sich in anderen Romanen gleichen Genres finden. Karl Olsberg hat sich mit seinem atemberaubenden Technologie - Thriller "Das System" gleich in die erste Riege deutscher Thriller - Autoren, also immerhin solchen Namen wie Andreas Eschbach und Frank Schätzing, geschrieben und empfiehlt sich bereits jetzt schon international. Bleibt zu hoffen, dass er uns mit weiteren Romanen dieser Güte überrascht. Wenn Sie diesen Herbst nur einen Thriller lesen, dann sollte es dieser sein. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
26 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Klare Kaufempfehlung !,
Von Cougar (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Das System: Thriller (Taschenbuch)
Als mir eine Freundin "Das System" in die Hand drückte, legte ich das Buch erst mal zur Seite. Ich hatte gerade "Operation Centaurus" von Hubert Schulte Kellinghaus zu Ende gelesen und stand noch ganz im Bann dieses Superthrillers. Aber letzten Samstag schlug ich dann doch zu und las Olbergs Thriller in einem Rutsch durch. Und ich muss sagen: Dieses Buch macht süchtig!!! Realität und Fiktion sind dermaßen dicht ineinander verwoben, dass man es stellenweise mit der Angst bekommt. Die Idee an sich ist aber nicht neu, Anklänge an Philip Kerrs "Game Over" meine ich ebenfalls identifiziert zu haben. Trotzdem: "Das System" hat mich ungemein gepackt und ich empfehle das Buch gerne mit der vollen Anzahl Sterne weiter.
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