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Das Superweib.
 
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Das Superweib. [Taschenbuch]

Hera Lind
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Eigentlich ist Franziska Schauspielerin. Doch während ihr kreativer Gatte Wilhelm Großkötter in der Karibik Dreizehnteiler dreht, sitzt sie mit ihren kleinen Söhnen zu Hause herum. Das ändert sich, als Franziska sich den Ehefrust von der Seele schreibt und daraus ein Bestseller wird. Franziska wird zur Erfolgsautorin Franka Zis. Gerade als Franziska die neue Unabhängigkeit zu genießen beginnt, kehrt Gatte Großkötter aus der Karibik zurück, um den Roman einer gewissen Franka Zis zu verfilmen ...

Klappentext

»Feminismus light - endlich! Hera Lind schreibt Romane, deren Lästerton die Herzen der stolzesten Frauen trifft.«
Die Zeit

»Die Gipfelstürmerin der Taschenbuch-Bestsellerlisten!«
Süddeutsche Zeitung

»In allen Badetaschen: Das "Superweib" von Hera Lind!«
Frankfurter Allgemeine Zeitung -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Hera Lind, geb. 1957, ist eine erfolgreiche Romanautorin. Nach dem Studium der Germanistik, Musik und Theologie arbeitete sie hauptberuflich als Sängerin, bevor ihr gleich mit ihrem ersten Roman, Ein Mann für jede Tonart, ein sensationeller Bestseller gelang. Weitere große Erfolge folgten (u.a. Das Superweib, Der gemietete Mann), die allesamt auch verfilmt wurden. Ein weiterer Beweis für ihre Vielseitigkeit sind zwei eigene Fernsehshows sowie die CD Du wirst nie eine Dame. Hera Lind ist Mutter von vier Kindern.

Auszug

Nebenan wickelte man eine Dauerwelle. Sorgenvoll schaute ich in den kristallenen Spiegel. Komisch. Immer wenn ich auf einem Frisörstuhl Platz genommen hatte, fand ich plötzlich, daß ich noch nie so prima Haare gehabt hatte wie gerade jetzt. Bangevoll blickte ich auf den weichgespülten Coiffeur, der sich gerade mit kaum zu unterbietender Emotionslosigkeit dem Haupthaar einer älteren Dame widmete.

Salon Lauro am Stadtwald. Ein chromblitzender Edelschuppen, fürwahr. Das war eben etwas anderes als das zweifelhafte Etablissement mit dem vielversprechenden Namen »Anita Stümper«, das in unserer bisherigen Wohngegend für sieben Mark fünfzig zum Waschen und Schneiden geladen hatte und in dessen milchigem Schaufenster seit dreißig Jahren dasselbe vergilbte Werbefoto prangte. Wie war ich hier bloß reingeraten? Es war alles so schnell gegangen!

Ich griff nach einem Blättchen, das man mir, mein geistiges Niveau nur knapp verkennend, vor die Nase gelegt hatte. Mit halbherzigem Interesse nahm ich zur Kenntnis, daß Lady Di, diese charmante, aber - im Vertrauen und exklusiv nur im »Rosa Blatt« in aller Deutlichkeit formuliert - eß- und erbrechfreudige Prinzessin (oben), eigentlich im Herzen furchtbar einsam sei, da der verschlossene Prinzgemahl (hier mit Pferd, links) sie seit dreizehn Jahren mit einem polospielenden Mannweib (kleines Bild unten, leider unscharf) betrüge. Queenmother (Titelbild) hülle sich nur in königliches Schweigen.

Die Dame nebenan hüllte sich nicht in königliches Schweigen. Sie schien vor gesundem Mitteilungsdrang schier zu platzen. »Mein Mann ging eines Tages nach Amerika und kam nie wieder«, sagte sie fröhlich in die vornehme Stille des Saales hinein. Keiner reagierte. Weder der desinteressiert blickende Maestro zu ihren Häupten noch der Azubi, der gelangweilt die verschiedenfarbigen Röllchen darreichte. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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