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Das Stuttgarter Hutzelmännlein: Märchen
 
 
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Das Stuttgarter Hutzelmännlein: Märchen [Taschenbuch]

Eduard Mörike
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 111 Seiten
  • Verlag: Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag (1986)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150047552
  • ISBN-13: 978-3150047552
  • Größe und/oder Gewicht: 14,9 x 9,8 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 250.374 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Eduard Mörikes im Jahr 1853 erschienenes Märchen 'Das Stuttgarter Hutzelmännlein' besticht durch eine verwickelte, höchst kunstvolle Erzählstruktur und einen völlig selbständigen sprachlichen Charakter mit dialektalen Ausdrücken und vielen Regionalismen - Mörike fügte dem Werk deshalb auch einen umfangreichen "Anhang" mit Worterklärungen bei. In die Hauptgeschichte um den Schustergesellen Seppe, der vom koboldartigen Hutzelmännlein mit einem Paar Glücksschuhe und einem Laib Hutzelbrot ausstaffiert auf Wanderschaft geht, sind einige bedeutende Binnengeschichten eingewoben, von denen die "Historie von der schönen Lau" die berühmteste ist. Mit seiner Erzählung, die neben viel Lokalkolorit auch Sagenmotive einbezieht, erreichte Mörike einen Ausgleich zwischen den Ansprüchen des Kunst- und des Volksmärchens, so dass Alltägliches und Wunderbares zu einer eigenen Synthese finden.

Über den Autor

Eduard Mörike (1804-75) ist der Hauptvertreter des Biedermeier, der Epoche zwischen Romantik und Realismus. Seine Novellen und Gedichte zählen zu den berühmtesten der deutschsprachigen Literatur.

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Peter Schneider TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Wie endet das, als von Mörike als Märchen aphostrierte, Büchlein: "Es gelte, wie geschrieben steht zum Schluss des anderen Buchs der Makkabäer: Allezeit Wein oder Wasser trinken ist nicht lustig; sondern zuweilen Wein, zuweilen Wasser trinken, das ist lustig; also ist es auch lustig, so mancherlei lieset. Das sei das Ende".
Das Büchlein hat gerade mal 95 Seiten und ist in dieser ReclamAusgabe (DIN A6) ausgesprochen handlich. Ideal für die Jackentasche um "so zwischendurch" mal zu lesen (im Bus, im Zug etc.)
Das Stuttgarter Hutzelmännlein ist ein nettes schwäbisches Märchen. Aufgrund zum Teil im schwäbischen Dialekt eingeflochtenen (und zum Großteil -von Mörike selbst- allerdings erläuterter) Wörter für Nichtschwaben vermutlich schwer und manchmal sogar unverständlich, zu lesen. In die Geschichte des Hutzelmännleins ist die Geschichte der schönen Lau eingeflochten. Die Geschichte von der schönen Lau ist die Geschichte von der Wasserkönigin, die im Blautopf in Blaubeuren gelebt haben soll. Ein nettes Büchlein. Richtig schöne Geschichte eines Schustergesellen, der in grauer Vorzeit (weit vor der Lebenszeit des Eduard Mörike) sich auf die Wanderschaft (von Stuttgart nach Ulm) macht und mit Hilfe des Stuttgarter Hutzelmännles ("ein Kobold", ein magischer Zwerg?) allerlei tolles und verwunderliches erlebt und vielleicht seine Frau (fürs Leben) findet. Das Ende des Buches habe ich wohl verraten, aber das Ende der Geschichte will ich denn doch dem Leser / der Leserin vorbehalten.
Ich habe oben geschrieben für Nichtschwaben sicher schwer zu lesn und auch schwer zu verstehen. Aber für Schwaben ein "muss" zu lesen. Daher viel Spaß.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Serenus Zeitblom TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Es muss nicht immer "Mozart auf der Reise nach Prag" sein oder ein Gedicht: Mörike machte auch in romantischen Märchen, und durchaus gut.

"Das Stuttgarter Hutzelmännlein" flicht auf 90 1/2 Reclam-Seiten mehrere Stränge zusammen, es geht aber viel um die "Schöne Lau". Wer das schöne Kloster Blaubeuren (bei Ulm) mit seiner Quelle besucht, sollte daher diesen Reclamband im Kopf oder in der Tasche haben, denn dort spielt die Handlung, die natürlich _nicht näher verraten wird. Sprachlich versucht Mörike, eine Art altertümliches Schwäbisch zu konstruieren, doch keine Sorge, es ist eher ein sprachstarkes Hochdeutsch, und hinten gibt es erklärende Erläuterungen.

P.S.1 Amazon sollte vielleicht das Bändchen wieder selbst verkaufen.

P.S.2 Ein Lesetipp: ein Landsmann Mörikes aus der frühen Romantik, Wilhelm Hauff, etwa Hamburger Lesehefte, Nr.4, Das kalte Herz (auch in anderen Ausgaben erhältlich)
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