Gebraucht kaufen
Gebraucht - Gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 4,15

oder
 
   
Jetzt eintauschen
und EUR 0,10 Gutschein erhalten
Eintausch
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
Keine Abbildung vorhanden

 
Jeder kann Kindle Bücher lesen  selbst ohne ein Kindle-Gerät  mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Das Steinbett: Ein Fall für Ann Lindell. Roman [Taschenbuch]

Kjell Eriksson , Paul Berf
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Taschenbuch --  

Kurzbeschreibung

1. Januar 2004
Josefin Cederén und ihre Tochter Emily sind unterwegs in Uppsala-Näs, als beide von einem Auto erfaßt werden. Sie sind sofort tot. Untersuchungen der Polizeit am Unfallort ergeben, daß die Tat geplant war. Unter dringendem Mordverdacht steht Sven-Erik Cederén, der Ehemann und Vater. Zwar schien die Ehe der Cederéns nicht besonders harmonisch gewesen zu sein, doch warum sollte der Mann seine Tochter umbringen, die er über alles liebte? Fieberhaft wird nach ihm gesucht - ohne Ergebnis. Hat sich Cederén nach der Tat ins Ausland abgesetzt? Können illegale Tierversuche, die von militanten jungen Tierschützern angeprangert werden, mit dem Fall in einem Zusammenhang stehen? Ann Lindell, Mitte Dreißig, ein bißchen unordentlich und ziemlich forsch, ist mit den Ergebnissen der Untersuchungskommission unzufrieden. Sie beginnt noch einmal, die Ermittlungsakten zu sichten, und stößt auf widersprüchliche Details. Eine Spur führt zur Firma MedForsk in Uppsala, eine andere nach Málaga. Wenn sie doch bloß die geheimnisvolle Frau finden könnte, für die Cederén siebzig Tulpen gekauft hat. Mehr als nur ein spannender Krimi.« Freundin »Er ist der wirkliche Nachfolger von Sjöwall/Wahlöö. Ein grandioses Buch.« Helsingbors Dagblad »Ein ausgereifter Erzähler, der zu fesseln weiß.« Neue Osnabrücker Zeitung


Produktinformation

  • Taschenbuch: 331 Seiten
  • Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 6 (1. Januar 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746620058
  • ISBN-13: 978-3746620053
  • Originaltitel: Stenkistan
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 467.267 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

»Komm auf die Straße! Du machst dir sonst die Schuhe schmutzig.« Das Mädchen riß noch einen Blumenstengel ab und reichte ihrer Mutter eine Handvoll Kleeblumen. »Vierblättrige bringen Glück«, sagte das Kind. »Wir setzen sie aufs Grab.« Die Frau ordnete die Blumen und zupfte ein welkes Blatt ab. »Großmutter mochte Klee«, sagte sie nachdenklich, sah zur Kirche hinüber und dann ihre Tochter an, die neben ihr ging. Ein Tag, dachte sie, ein einziger gemeinsamer Tag auf der Welt war euch beiden vergönnt. Vor sechs Jahren und einem Tag war Emily geboren worden, und am nächsten Tag starb ihre Großmutter. An jedem Todestag spazierten sie nun zur Kirche und legten Blumen auf das Grab. Anschließend setzten sie sich stets noch ein wenig auf die Friedhofsmauer. Die Frau trank Kaffee und ihre Tochter Saft. Bis zum Friedhof war es eine halbe Stunde zu Fuß. Sie hätten das Auto nehmen können, zogen es aber vor zu gehen. Wenn man sich dem Friedhof langsam nähert, hat man Zeit zum Nachdenken. Sie hatte ihre Mutter über alles in der Welt geliebt, und es kam ihr so vor, als hätte Emily die Großmutter abgelöst. Eine Liebe hörte auf, eine andere begann. Gleich nach der Entbindung war sie zusammen mit dem Baby durch die Gänge der Universitätsklinik zu der Station geschoben worden, auf der die Großmutter lag und zwischen Wachsein und Schlaf schwebte. Man hatte das kleine Mädchen auf die Brust der Großmutter hinübergehoben. Anfangs schien es fast, als würde sie glauben, ihrem geplagten Körper wäre eine weitere Bürde auferlegt worden. Die junge Mutter vermutete, daß die Großmutter durch den Duft des Babys zum Leben erweckt wurde, denn plötzlich weiteten sich ihre Nasenlöcher. Eine magere und von Nadeln zerstochene Hand betastete das kleine Bündel auf der Brust, und sie schlug die vom Morphium dunklen Augen auf. »Ich will das letzte Stück rennen«, sagte das Mädchen. »Nein, wir gehen zusammen«, antwortete die Frau; und kurz bevor sie starb, wurde ihr noch klar, daß das Leben der Tochter vielleicht gerettet worden wäre, wenn sie das Mädchen hätte rennen lassen. Das Auto traf die beiden mit voller Wucht. Das Kind wurde zehn Meter durch die Luft geschleudert und war auf der Stelle tot. Seine Mutter wurde umgerissen, und das linke Vorderrad des Wagens überrollte ihren Körper. Sie lebte noch lange genug, um zu begreifen, was geschehen war. Sie nahm auch noch wahr, wie das Auto etwas ins Schleudern geriet, als der Fahrer Gas gab und Richtung Kirche verschwand. »Warum tötest du uns«, murmelte sie.Ann Lindell genoß die Heiterkeit ihres Kollegen. Sammy Nilsson hatte mit todernster Miene ihr Horoskop für diesen Tag vorgelesen, aber als er zur letzten Zeile kam, »... und warum nicht einer Einladung zur Liebe nachgeben, die Sie heute erhalten werden«, mußte er laut lachen. »Eine Einladung zur Liebe«, meinte Lindell, »wie das klingt.« »Vielleicht lädt dich Ottosson zu einer Tasse Kaffee ein«, erwiderte Sammy Nilsson. »Ich glaube, er ist scharf auf dich.« Ottosson war der Leiter des Kriminalkommissariats für Gewaltdelikte. Er hatte für halb zehn eine Besprechung einberufen, und Lindell und Sammy Nilsson ahnten, daß es um die Neuorganisation der örtlichen Polizei gehen würde. Alles sollte wieder einmal über den Haufen geworfen werden. Die lokalen Polizeiwachen, die man mit viel Geschrei eingeführt hatte, konnten jeden Moment abgewickelt werden. Es war im Gespräch, die Wachen in Gottsunda und anderen Vororten zu schließen und in das zentraler gelegene Industriegebiet Fyrislund zu verlegen. Das Wort »lokal« würde plötzlich eine ganz neue Bedeutung bekommen, wenn Polizeipräsident Lindberg seinen Willen durchsetzte. »Wie steht's? Man hört, daß du ausgegangen bist?« Lindell sah schnell auf. Sammy Nilsson hatte das Gefühl, daß ihr Blick fast etwas Ängstliches hatte. »Ausgehen? Nie im Leben.« »Hast du dich nicht mit einem Mann getroffen?« »Wir waren aus und haben ein bißchen gefeiert, die Mädels und ich, du weißt schon.« »Ich habe da aber etwas anderes gehört.« Lindell lächelte. »Du darfst nicht alles glauben, was du hörst.« Ola Haver trat zu ihnen. Lindell sah ihm an, daß etwas passiert war, aber er setzte sich erst, bevor er zu sprechen begann. »Wir haben einen Fall von Fahrerflucht«, sagte er. »Zwei Tote.« »Wo?« fragte Sammy Nilsson. »Uppsala Näs.« »Irgendwelche Zeugen?« erkundigte sich Lindell. Haver schüttelte den Kopf. »Ein Fuhrunternehmer, der am Unfallort vorbeikam, hat angerufen. Das eine Opfer ist ein Kind, ein Mädchen.« Havers Gesicht war blaß. »Verdammter Mist«, sagte Sammy Nilsson. »Ungefähr sechs Jahre alt.« Lindell sah auf die Uhr: 9:12. »Ich rufe Ottosson an«, sagte sie und stand auf. Einladung zur Liebe, dachte Lindell, als sie in Sammys Wagen stieg, wir bekommen eher Einladungen wie diese hier. Sie schielte zu Sammy Nilsson hinüber, als er in die Salagatan einbog. Er fluchte leise über den Verkehr, fuhr auf die St. Olofsgatan und starrte wütend einen Autofahrer an, der von rechts kam und ihn zum Anhalten zwang.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

5 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
3.2 von 5 Sternen
3.2 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
34 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ann Lindells dritter Fall 5. November 2004
Von zueribueb TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
"Das Steinbett" (2001) ist bereits Kjell Erikssons dritter Kriminalroman um die Kriminalpolizistin Ann Lindell aus Uppsala. Von den ersten beiden Ann Lindell-Krimis (1999: "Den upplysta stigen", 2000: "Jorden må rämna") liegen leider noch keine deutschen Übersetzungen vor. "Das Steinbett" ist meines Erachtens besser als der Nachfolger "Der Tote im Schnee".
Es beginnt mit einem Autounfall mit Fahrerflucht, wobei eine Frau und ihre Tochter sterben. Zunächst kommt der Ehemann ins Visier, aber dann treten immer mehr dessen persönliche Verstrickungen und das dubiose Geschäftsgebaren seiner Biotech-Firma ins Blickfeld der Ermittler. "Das Steinbett" ist ein wirklich spannender Krimi mit einer psychologisch vielschichtigen und glaubwürdigen Identitätsfigur im Zentrum. Ann Lindell ist ein ganz moderner Frauentyp; stark im Beruf, aber ihr Gefühlsleben hat sie weniger im Griff. Besonders stark sind die Schilderungen ihrer konfliktbehafteten Beziehung zu ihrem Freund. Ann Lindell ist eine Art weibliche Alternative zu Kurt Wallander (Mankell).
War diese Rezension für Sie hilfreich?
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Atmosphärisch dicht, zugleich spannend 21. August 2004
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Besonders auf den ersten rund einhundert Seiten ein sehr dicht erzählter Kriminalroman. Man identifiziert sich schnell mit den handelnden Personen. Der Autor bemüht sich erfolgreich um eine glaubwürdige Charaktersierung der Hauptpersonen, ohne dabei im geringsten zu langweilen. Erst in der zweiten Romanhälfte ght ein wenig die klare Linie verloren. Der überhastete Auslandseinsatz der Kommisarin wirkt etwas aufgesetzt und am Ende überschlagen sich die Enthüllungen etwas hektisch.
Dennoch: sehr spannend,sprachlich sehr überzeugend authentisch
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Derbe Enttäuschung 8. November 2011
Von michael05
Format:Taschenbuch
Es ist das erste Buch, das ich von diesem Autor lese. Glühenden Fans vom Skandinavischen Krimi wie ich auch bin, die von Stieg Larsson, Adler-Olsen oder Jo Nesbö schwärmen, wird dringend abgeraten das Buch anzufassen. Schleppend, langweilig,talentfrei. Vielleicht ist das wahre Leben so, aber warum dann einen Krimi schreiben?
War diese Rezension für Sie hilfreich?
4.0 von 5 Sternen Emotional, melancholisch, packend! 6. Juni 2012
Von Kuschelbu
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Das Steinbett ist der erste Band um Kommissarin Ann Lindell aus Uppsala. Dieser schwedische Krimi hebt sich von all den anderen Büchern vor allem durch seinen sehr persönlichen menschlichen Schreibstil ab. Ann Lindell muss den Mord an einer Mutter und ihrer Tochter aufklären. Doch es bleibt nicht nur bei diesen zwei Toten. Die Ermittlungen führen über einen Pharmakonzern, nach Spanien bis in die Dominikanische Republik. Aber nicht nur der berufliche Alltag nimmt Lindell sehr persönlich mit, sondern auch ihr privates Leben beschäftigt sie sehr und bringt sie an ihre Grenzen. Da ist ihre Liebe Edvard, der auf der Insel Grasö wohnt und so ganz anders ist als sie und ihr selbstbestimmtes Leben als Polizistin in der Stadt. Auch ihre Kollegen, allem voran ihr Chef Ottoson unterstützen sie tatkräftig bei den Ermittlungen und erst am Ende des Buches lichten sich die Schleier und eine Lösung ist in Sicht.
Dieser Krimi trifft genau meinen Geschmack, da die Handlung an sich sehr stimmig und realistisch ist. Der Schreibstil spannend und gefühlsbetont und die Charaktere sehr menschlich. Es wird sicher nicht mein letztes Buch über Ann Lindell gewesen sein, das ich lese.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar