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Das Spionagespiel: Roman
 
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Das Spionagespiel: Roman [Taschenbuch]

Michael Frayn , Matthias Fienbork
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. März 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423134356
  • ISBN-13: 978-3423134354
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 226.070 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Michael Frayn
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Immer wieder versuchen Schriftsteller, die Perspektive von Kindern und Jugendlichen in Romanform heraufzubeschwören, doch nur selten gelingt ihnen das. Eine geradezu brillante Ausnahme ist Das Spionagespiel des 1933 geborenen Briten Michael Frayn. Mit fast traumwandlerischer Sicherheit umschifft er die Fehler seiner Kollegen, als da sind: eine Ironisierung des kindlichen Blickwinkels, mangelndes Verständnis für das absolute Ausgeliefertsein an die Welt der Erwachsenen und Projektionen späterer Erkenntnisse auf die Vergangenheit.

Stephen Wheatley ist ein etwas verträumter Junge, der während des Zweiten Weltkriegs in einer der neuen Vorstädte von London aufwächst. Sein bester Freund Keith stammt aus einer leicht sonderbaren, ausgesprochen strengen Familie. Zu allem Überfluss hält er seine Mutter für eine deutsche Spionin, und so setzen die beiden Jungen alles daran, sie zu entlarven. In ihrer Fantasie passen alle Indizien zueinander und bestätigen ihren Verdacht. Als Stephen im Alter zurückblickt, ist nur allzu deutlich, dass die beiden Jungen sich in einer Traumwelt verlieren. In der Gegenwart des jungen Stephen zerplatzt diese Traumwelt jedoch wie eine Seifenblase, als er herausfindet, was wirklich hinter den merkwürdigen Botengängen von Keiths Mutter steckt: ein Geheimnis, das er nicht zu enthüllen wagt und das seine Freundschaft mit Keith zunehmend belastet.

Das Spionagespiel schildert in klarer und gleichzeitig wunderbar poetischer Sprache ein Stück Mikrogeschichte, das weit mehr über die beschriebene Zeit aussagt als alle Jahreszahlen und Wochenschauen. Michael Frayn ist sich der Diskrepanz zwischen Erinnerung und wirklichem Geschehen durchaus bewusst und legt deshalb auch großen Wert auf Einzelheiten, welche die Zeit transzendieren: der Geschmack eines Getränks, die Angst in einer gefährlichen Situation. "Gespenstisch schön" nennt die New York Times Book Review dieses Buch. Dem kann man nur zustimmen. --Bertram Jansen -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

»Michael Frayn schafft es, kunstvoll und elegant den jungen und den alten Stephen miteinander zu verknüpfen, von heute zu erzählen und auch von damals. Es gibt viele faszinierende Handlungsstränge in diesem Buch: Das macht es zu etwas ganz Kostbarem. Ein wunderbarer Roman über die großen Themen Spionage, Verrat, Freundschaft und Schuld.«
Elke Heidenreich, Lesen!

»Eine hochdramatische Lebens- und Überlebensgeschichte, und Frayn entwickelt und inszeniert sie mit der gelassenen, unangestrengten Souveränität eines Meisterspielers: Wer als Leser sich auf ihn einlässt, entrinnt ihm bis zum Ende nicht mehr.«
Urs Jenny, Der Spiegel

»Ein glanzvoller Roman, eine spannende, unheimliche Geschichte.«
Ulrich Greiner, Die Zeit

»Inmitten einer unausgesprochenen Tragödie aus Liebe, Desertion und Einsamkeit inszeniert Michael Frayn hier ein zart taumelndes Drama. Ein beeindruckender Roman.«
Felicitas von Lovenberg, Frankf­­­­urter­­­­ Allgem­­­­einen­­­­ Zeitun­­­­g

»Michael Frayn schafft es, kunstvoll und elegant den jungen und den alten Stephen miteinander zu verknüpfen, von heute zu erzählen und auch von damals. Es gibt viele faszinierende Handlungsstränge in diesem Buch: Das macht es zu etwas ganz Kostbarem. Ein wunderbarer Roman über die großen Themen Spionage, Verrat, Freundschaft und Schuld.«
Elke Heidenreich, Lesen!

»›Das Spionagespiel‹ wird zu einer hochdramatischen Lebens- und Überlebensgeschichte, und Frayn entwickelt und inszeniert sie mit der gelassenen, unangestrengten Souveränität eines Meisterspielers: Wer als Leser sich auf ihn einlässt, entrinnt ihm bis zum Ende nicht mehr.«
Urs Jenny, Der Spiege­­­­l

»Ein glanzvoller Roman, eine spannende, unheimliche Geschichte.«
Ulrich Greiner, Die Zeit

»Inmitten einer unausgesprochenen Tragödie aus Liebe, Desertion und Einsamkeit inszeniert Michael Frayn hier ein zart taumelndes Drama. Ein beeindruckender Roman.«
Felicitas von Lovenberg, Frankf­urter­­ Allgem­­eine Zeitun­­g

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von lemmis
Format:Gebundene Ausgabe
England im 2. Weltkrieg: Zwei ungleiche Freunde, Keith und Stephen, beschatten die Mutter von Keith, da der Sohn eines Tages behauptet, sie sei eine deutsche Spionin. Fortan wird ihr vormals eigentlich als normal interpretiertes Verhalten von einem völlig anderen Blickwinkel aus betrachtet, und die beiden fühlen den Verdacht bestätigt, als sie seltsame Einträge in dem Kalender der Mutter entdecken. Und wer sind die Empfänger der zahllosen Briefe? Wie schafft sie es, von einer Sekunde auf die andere zu verschwinden und an einem völlig anderen Ort wieder aufzutauchen? Erst als Stephen begreift, dass die Mutter seines Freundes wirklich etwas zu verbergen hat, versucht er, sich aus der willenlosen Gefolgschaft Keith zu befreien und Wiedergutmachung zu leisten. Doch da ist es schon zu spät.
Die geniale Erzählweise reisst den Leser mit und lässt ihn teilhaben an der widersprüchlichen Gefühlswelt des Protagonisten. Es geht um falsch verstandene Loyalität, der Erkenntnis, dass es manchmal besser ist, die Dinge auf sich beruhen zu lassen und dem Wissen, dass nicht alles, was auf den
ersten Blick glasklar erscheint, tatsächlich der Realität entspricht.
Ein Buch, welches zu Recht mit dem Whitbread Novel Award 2002 ausgezeichnet wurde. Mich persönlich hat es sehr berührt.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein wunderbares Buch! 14. Oktober 2004
Format:Gebundene Ausgabe
Das Spionagespiel vom englischen Stückeschreiber und Romancier Michael Frayn ist zugleich eine Kriminalgeschichte und eine schmerzliche Reflexion.

Der Autor erzählt die Geschichte zweier Kinder unterschiedlicher Herkunft, die während des Zweiten Weltkrieges in England gemeinsam aufwachsen. Ihr Leben wird durch sechs kleine Worte grundlegend verändert: „Meine Mutter ist eine deutsche Spionin"!

Frayn erzählt die Geschichte durch einen der beiden Jungen, der als alter Mann an den Ort des Geschehens zurückkehrt und sich erinnert. Es ist faszinierend, wie genau er den Komplex der menschlichen Erinnerung einzuholen versucht, das Ringen um Wahrheit, das Lebensthema des Nachdenkens über das Älterwerden, menschliche Fehler und tiefgehende, ungewollte Folgen, dem Verlust der kindlichen Unschuld.

Mit seiner klaren, exzellenten Sprache entwickelt Frayn in aller Ruhe und Präzision die Charaktere und die Geschichte. Er führt den Leser mit einer melancholischen Stimmung durch die Geschehnisse des Buches, die am Anfang von unschuldigen Kinderspielen handeln und im Laufe der Erzählung eine schreckliche und unvorhergesehene Wendung nehmen.

Ein außergewöhnliches, rührendes Buch, dessen Geschichte mich tief berührt hat.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Grandios 14. März 2004
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ein wundervolles Buch!!
Michyael Frayn ist mir dem Spionagespiel ein wundervolles Buch gelungen, er schafft es durch eine exzellente Sprache dem Leser die Möglichkeit ,vollends in eine andere Welt ab zu tauchen. Das Rattern der Eisenbahn hört man genauso wenn man dieses Buch ließt ebenso wie einem geheinisvolle Gerüche in die Nase steigen.

Das Buch spielt in England des zweiten Weltkriegs und ist aus der Perspektive eines Kindes ngeschrieben.

Zwei ungleiche Spielgefährten beschließen mehr oder weniger aus dem Bauch heraus, dass die Mutter des einen eine deutsche Spionin ist. Es beginnt als Spiel, aber die Welt der vErwachsenen ist manchmal undurschaubarer als man denkt. Was als Spioinagespiel begann, bleibt aber nicht ein Spiel!

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Veröffentlicht am 21. Januar 2009 von Ela Flury
an einigen Stellen langweilig
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Das macht das lesen nicht so toll
Veröffentlicht am 16. Juli 2008 von Lesesüchtige
Fahrig geschrieben, klapprig konstruiert
Ich will vorausschicken, dass ich Elke Heidenreich noch nie leiden konnte.
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Veröffentlicht am 26. Juni 2008 von Matthias
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Veröffentlicht am 18. September 2007 von IG
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