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Das Spinnennetz [VHS]

Armin Mueller-Stahl , Klaus Maria Brandauer , Bernhard Wicki    Freigegeben ab 16 Jahren   Videokassette
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Armin Mueller-Stahl, Klaus Maria Brandauer, Andrea Jonasson
  • Regisseur(e): Bernhard Wicki
  • Format: PAL
  • Sprache: Deutsch
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Concorde Video
  • Erscheinungstermin: 1. April 1991
  • Spieldauer: 195 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004RMAO
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.825 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

" 1918 - Theodor Lohse, ein junger Kriegsheimkehrer beginnt seinen Aufstieg. Skrupellos, opportunistisch und zu allem bereit, ist er ein ideales Mitglied für die rechtsextremistische Geheimorganisation. Weder vor Morden, auch nicht an seinem besten Freund, schreckt er zurück, noch stört ihn die homosexuelle Affäre mit einem Ranghöherem. Jedes Mittel ist ihm recht. Der jüdische Doppelagent Benjamin Lenz kennt als einziger Lohses Vergangenheit. Nur er kann ihm gefährlich werden. In einem mörderischen Kampf der beiden ungleichen Männer erkennt Lenz die ganze Erbärmlichkeit Lohses. Bevor Lenz flieht, rächt Lohse sich auf seine Weise an ihm..."

Produktbeschreibungen

kleine box von vestron, kaufkassette, 1-2 mal gelaufen, band überprüft(sehr gut- wie neu)

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Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
4.6 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Mann geht seinen Weg 28. Oktober 2009
Von zopmar
Format:Videokassette
Man fragt sich, was ist genialer: die Romanvorlage von Joseph Roth oder die filmische Umsetzung von Bernhard Wicki. Dieses deutsche Epos von drei Stunden ist nicht nur ein spannender Film über den aufkommenden Nationalsozialismus, sondern auch ein hochgradig beeindruckender, weil er individuell eng an den Personen dran bleibt und vor allem deren Schwächen zeigt. Der Wille zu gesellschaftlichem Aufstieg mit allen Mitteln geht buchstäblich über Leichen. Man versteht, dass der Schoss immer noch fruchtbar sein kann, was manchmal auch mit Vitamin B beschrieben wird. Deshalb ist es ein wichtiger Film auch über Opportunismus und Wendehälse, ein Pflichtprogramm für jeden. Die Riege erstklassiger Schauspieler allen voran Ulrich Mühe, Klaus Maria Brandauer sowie Armin Mueller-Stahl überzeugt in jeder Hinsicht.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, aber nichts für den Geschichtsunterricht 7. Februar 2011
Format:Videokassette
Bernhard Wickis Verfilmung von Joseph Roths Roman ist eine äußerst gelungene Interpretation eines alten Sujets: Dem Aufstieg eines skrupellosen Parvenüs aus dem Nichts, der auf seinem Weg bedenkenlos Freundschaft und Liebe opfert und über Leichen geht.
Die fiktive Geschichte ist im Deutschland der Weimarer Republik angesiedelt und nutzt die Atmosphäre der an ihren inneren Kämpfen zwischen Links und Rechts kollabierenden ersten deutschen Demokratie. so bleibt dann auch das gewohnte Ende aus: Der Aufsteiger kommt nicht duch die eigene Gewissenlosigkeit zu Fall, seine Karriere wird sich nach dem Ende der Republik fortsetzen, denn der Film endet mit der Machtübernahme Hitlers.

Der Film ist bis in die Nebenrollen herrvorragend besetzt. Überzeugend ist vor allem Armin Müller-Stahl als Oberhaupt eines Rechtsnationalen Geheimbundes. Ulrich Mühe verkörpert den skrupellosen Leutnant Lohse glaubwürdig, ebenso tut es K. M. Brandauer, der den Konterpart des Protagonisten gibt.

Obwohl der Film die Adaption eines historischen Romans ist, sollte er aber nicht als Dokumentation von tatsächlichen Begebenheiten verstanden werden, da er ausschließlich schwarz/weiß zeichnet und zudem einem Geschichtsbild verpflichtet ist, das ohne weiteres aus einem SED-Leitfaden stammen könnte. Die Figuren sind entweder monströse Unmenschen, oder edelmütige, wenn auch tragische Helden. Der komplizierten Geschichte der Weimarer Republik und ihrem unglücklichem Ende wird er dadurch nicht gerecht.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lebendiger Geschichtsunterricht 10. August 2000
Von Ein Kunde
Format:Videokassette
Es hängt sicherlich mit dem späten Erscheinen von Joseph Roths erstem Roman in Buchform Jahrzehnte nach dem Krieg zusammen, dass er als eines der letzten Werke des Dichters verfilmt wurde. Das 1923 in der Wiener Arbeiter-Zeitung erstveröffentlichte, Fragment gebliebene "Spinnennetz" war damals brennend aktuell und politisch hochbrisant. Es behandelt das erfolgreiche Keimen nationalsozialistischen Gedankengutes in der Weimarer Republik. Wicki haucht der dramaturgisch etwas unausgegorenen Vorlage Leben ein, indem er sein Filmwerk mit Motiven aus anderen Roth-Erzählungen anreichert oder auch frei improvisiert. Auch wenn er sich dabei auf sein sicheres Gespür für den österreichischen Dichter verlassen kann - es ist dies nicht Wickis erste Roth-Verfilmung -, verstört er den kundigen Betrachter doch mit ein paar recht merkwürdigen Hinzudichtungen, wo doch der Roman noch Inhalte anbot, die sich einer filmischen Umsetzung nicht entzogen hätten, aber trotzdem weggelassen wurden.
Den Erfolg verdankt der Film sicher nicht zuletzt der schier unermüdlichen Aktualität seines Themas: Rechtsextreme Verführer ködern ihr profilloses Fußvolk noch heute mit den gleichen demagogischen Parolen. Neben der detailgenauen (und teuren!) Umsetzung des historischen Stoffes machen zudem brillante Schauspieler den Film zu einem Erlebnis: An der Seite von Ulrich Mühe in der Hauptrolle des gewissenlosen Emporkömmlings Theodor Lohse glänzen die internationalen Stars Klaus Maria Brandauer als Lenz und Armin Mueller-Stahl, letzterer freilich in einer kleineren Rolle. Es bleibt zu hoffen, dass der Film noch lange erhältlich sein wird und als Anschauungsmaterial für den Geschichtsunterricht Anwendung in deutschen Klassenzimmern findet.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Sehr gute Qualität
Als ich den Film mir anschauhte war ich erst erschrocken, da dieser nicht genau 16:9 ist,
stellt man das TV Gerät aber auf "Wide" wird er im richtigen Format... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Walther Wagner veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Einer der besten deutschen Filme
Der Film ist unbedingt für jeden zu empfehlen, der sich für die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen interessiert. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Romeo Herbst veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Geschichtsunterricht ja - Spielfilm nein.....
Die Meinungen zu diesem Film gehen natürlich auseinander - klar: Jeder stellt andere Anforderungen an einen Spielfilm und hat somit unterschiedliche Erwartungshaltungen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Harry Schmidt veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Hart und mitreißend
Meine Punktebewertung bezieht sich auf die DVD Präsentation des Hauptfilms.
Die Bildqualität und Tonqualität ist für das Alter des Films wirklich sehr gut... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Technicolor veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Top...
Die Geschichte eines skrupellosen Karrieristen, der weder vor der eigenen Demütigung, noch vor der Ermordung seines einzigen Freundes zurückschreckt, wurde von Bernhard... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Filmfan82 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Dichtes Zeitbild
"Spinnennetz" vermittelt ein dichtes Zeitbild der frühen Zwanziger Jahre, in dem sich aufkommender Faschismus, Antisemitismus und die soziale Frage (exemplifiziert an der... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Walter Stechel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Deutsches Meisterwerk mit Ausrufezeichen
Das Spinnennetz ist ein deutsches Meisterwerk mit Ausrufezeichen! Unverständlich, dass das ARD/ZDF diesen Film so selten gezeigt haben. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von LaLuna veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Traurig,
dass es diesen Film, ebenso wie andere, wie "Avalon" immer noch nicht als DVD gibt.
Veröffentlicht am 16. Oktober 2009 von Christel Walther
4.0 von 5 Sternen Spannend, aber nichts für den Geschichtsunterricht
Bernhard Wickis Verfilmung von Joseph Roths Roman ist eine äußerst gelungene Interpretation eines alten Sujets: Dem Aufstieg eines skrupellosen Parvenüs aus dem... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Juli 2008 von C. Lannert
5.0 von 5 Sternen Perfekt! Dramatik und Spannung pur!
Klaus-Maria Brandauer und Ulrich Mühe in absoluter Höchstform! Ich muss ehrlich sagen das ich Ulrich Mühe in einer solchen Rolle noch nie gesehen habe! Lesen Sie weiter...
Am 24. Juni 2004 veröffentlicht
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