Zunächst wird zu Beginn die wissenschaftsgeschichtliche und ideengeschichtliche Entwicklung der Therapie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts untersucht, wobei diese mit Momenten der Sprachphilosophien verschiedener bekannter Vertreter dieses Philosophiezweiges in Bezug gesetzt wird und verschiedene Subschulen der Kurzzeit- oder Kurztherapie mit Modellsystemen wie dem Strukturalismus, dem Konstruktivismus, dem Dekonstruktivismus und die Poststrukturalismus (um nur einige zu nennen). Dabei werden auch immer wieder grundlegende Begrifflichkeiten hinterfragt.
Im Endeffekt geht es aber darum, dass es sich beim Therapiegespräch um eine Abfolge von Sprachspielen handelt.
Im Nachwort stellt de Shazer fest, warum es Gründe geben könnte, dass Leserinnen und Leser dieses Buch vielleicht nicht mögen könnten. Die Verbindung seines sprachphilosophischen Steckenpferdes mit seinem Lebenswerk ist sicherlich gerechtfertigt, aber wird in dieser Kürze den Möglichkeiten und Anforderungen dieser Verknüpfung nicht unbedingt gerecht ' und ist für absolute Laien auch kaum zu durchdringen.