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Das Spiel ist aus [Taschenbuch]

Jean-Paul Sartre , Alfred Dürr
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

2010
Pierre, der Revolutionär, und Eve, eine Dame der Gesellschaft, sterben zu gleicher Stunde durch Gewalt, begegnen sich in einer Welt der Schatten und verlieben sich leidenschaftlich ineinander: "Ich gäbe meine Seele, wenn ich deinetwillen noch einmal leben dürfte." Der Wunsch wird Realität und die Uhr des Schicksals zurückgedreht. Aber die Vergangenheit stellt ihre Forderungen ...

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Das Spiel ist aus + Geschlossene Gesellschaft. Stück in einem Akt + Der Ekel
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 144 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 71. (2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499100592
  • ISBN-13: 978-3499100598
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,4 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 24.581 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Geboren am 21.06.1905, wuchs er nach dem frühen Tod seines Vaters im Jahre 1906 bis zur Wiederheirat seiner Mutter im Jahre 1917 bei seinen Großeltern Schweitzer in Paris auf. 1929, vor seiner Agrégation in Philosophie, lernte er seine Lebensgefährtin Simone de Beauvoir kennen, mit der er eine unkonventionelle Bindung einging, die für viele zu einem emanzipatorischen Vorbild wurde. 1931-1937 war er Gymnasiallehrer in Philosophie in Le Havre und Laon und 1937-1944 in Paris. 1933 Stipendiat des Institut Français in Berlin, wo er sich mit der Philosophie Husserls auseinandersetzte. Am 2.9.1939 wurde er eingezogen und geriet 1940 in deutsche Kriegsgefangenschaft, aus der er 1941 mit gefälschten Entlassungspapieren entkam. Noch 1943 wurde unter deutscher Besatzung sein erstes Theaterstück «Die Fliegen» aufgeführt; im selben Jahr erschien sein philosophisches Hauptwerk «Das Sein und das Nichts». Unmittelbar nach dem Krieg wurde Sartres Philosophie unter dem journalistischen Schlagwort «Existenzialismus»zu einem modischen Bezugspunkt der Revolte gegen bürgerliche Lebensformen. 1964 lehnte er die Annahme des Nobelpreises ab. Zahlreiche Reisen führten ihn in die USA, die UdSSR, nach China, Haiti, Kuba, Brasilien, Nordafrika, Schwarzafrika, Israel, Japan und in fast alle Länder Europas. Er traf sich mit Roosevelt, Chruschtschow, Mao Tse-tung, Castro, Che Guevara, Tito, Kubitschek, Nasser, Eschkol. Sartre starb am 15.4.1980 in Paris. Auszeichnungen: Prix du Roman populiste für «Le mur» (1940); Nobelpreis für Literatur (1964, abgelehnt); Ehrendoktor der Universität Jerusalem (1976).

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
52 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was wäre wenn? 19. August 2003
Format:Taschenbuch
Pierre, Anführer einer revolutionären Gruppe, wird von einem Verräter erschossen. Eve wird von ihrem Ehemann, einem Funktionär der Militärdiktatur, vergiftet. Im Jenseits können sie sich frei an denselbsen Orten bewegen, an denen ihr Leben stattfand, nur werden sie von den Lebenden nicht wahrgenommen.
Die Beiden lernen sich kennen, und es beginnt eine Liebesgeschichte. Es stellt sich heraus, daß Pierre und Eve füreinander bestimmt waren, jedoch im Leben nicht zueinander fanden. Sie bekommen eine zweite Chance und dürfen für 24 Stunden in das Reich der Lebenden zurückkehren. Wenn sie es schaffen, sich innerhalb dieser kurzen Zeit "in vollem Vertrauen und mit aller Kraft" zu lieben, so bekommen sie ihr Leben zurück.

Doch durch ihren Tod haben Pierre und Eve Informationen erlangt: Pierre über den Verrat an seiner revolutionären Gruppe, Eve über die Absichten ihres Mannes, der es als nächstes auf ihre Schwester abgesehen hat. Verständlicherweise möchten sie ihre Freunde bzw. Schwester warnen. Man glaubt ihnen jedoch nicht. Die Stunden verstreichen, und Pierre und Eve benötigen doch die Zeit, um sich lieben zu lernen...
Sie müssen sich entscheiden: für sich selbst und ihre Liebe, oder für die Menschen, für die sie sich verantwortlich fühlen.

Sartre schrieb "Das Spiel ist aus" 1943 als Filmdrehbuch.
Das Buch ist toll geschrieben und sehr kurzweilig, schnell zu lesen. Und die Frage: "Was wäre, wenn ich mein Leben noch einmal anfangen könnte? Würde ich die gleichen Fehler noch einmal machen?" hat sich wohl jeder schon einmal gestellt, oder? ;-)
Ein Buch, das zum Nachdenken anregt.

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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Philosophie zum Einstieg 9. September 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
"Das Spiel ist aus" von Jean-Paul Sartre ist ein Drehbuch für einen Fernsehfilm; aber es ist nicht bis ins letzte Extrem darauf angelegt als solches gelesen oder benutzt zu werden, es ist also auch als normale Lektüre durchaus mit Vergnügen lesbar. Obwohl ein Drehbuch sich natürlich mitsicht- und hörbaren Vorgängen beschäftigt (und beschäftigen muß), ist "Das Spiel ist aus" ein Text, der zumindest eine ganze Menge philosophischer Hintergründe hat. Das Hauptthema der Geschichte ist die Macht der Liebe und die Möglichkeit von Menschen, Vertrauen zueinander zu haben. Sartre geht es darum, wie solche Begriffe wie Liebe und Vertrauen von den äußeren Umständen abhängig sind; dabei kommt er letzten Endes zu einem eher pessimistischen Urteil. Diese philosophischen Fragen werden aber nicht, wie man das sonst eher gewohnt sein mag, auf trockene und abstrakte Art behandelt, sondern im Rahmen einer interessanten und unterhaltsamen Gechichte quasi im Hintergrund präsentiert; es handelt sich dabei im Prinzip um eine zusätzliche, wenn auch wichtige, Ebene der eigentlichen Handlung. Und wer esbei Begriffen wie "Sartre" oder "Philosophie" mit der Angst zu tun bekommt, er könne das mit Sicherheit nicht verstehen oder zumindest nicht mit Vergnügen lesen, der irrt hier, denn es handelt sich nun mal wirklich um ein Drehbuch. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ist die Liebe stärker? 15. August 2007
Format:Taschenbuch
Die Stärke der Existentialisten zeigt sich immer da, wo die menschlichen Triebfedern und Beweggründe ihres Handelns schonungslos zutage gefördert werden. In diesem kleinen lesenswerten Werk von Sartre, das in einfacher und verständlicher Sprache geschrieben ist (auch im französischen Original) geht es um die Alternative zwischen der Liebe zwischen zwei Menschen und den diese erschwerenden gesellschaftlichen Zwängen, in denen beide stehen. Eve Charlier und Pierre Dumaine, die ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Milieus entstammen, müssen in ihrer Liebesbeziehung auf tragische Weise feststellen, dass sie den inneren Zerrissenheiten und Zerwürfnissen, die sich ihrer Beziehung entgegenstellen und die ihre Biografien mit sich gebracht haben, nicht gewachsen sind. Ein kleines Meisterwerk, das Drama und Psychogramm zweier Charaktere in einem ist. Auch für junge Leser, die sich für das Denken Sartres interessieren, bestens als Einstieg geeignet.
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Die neuesten Kundenrezensionen
1.0 von 5 Sternen Unter aller Kanone!
Sehr lange Lieferzeit, obwohl gleich am nächsten Tag nach Bestellung als versendet markiert!
Buch wurde erst nach 14 Tagen zugestellt!!! Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von ulrice veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Das Spiel ist aus
Können sich zwei Menschen deren Herkunft nicht unterschiedlicher sein kann ineinander verlieben? Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Steve veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Leitsatz zum Entrinnen aus gedanklicher Determination: "Nirgends,...
Das rein Gedankliche hat immer das Nichts zur Folge und zwar weil es seelenlos ist.

"Das Spiel ist aus" habe ich das erste Mal in einem Ethikseminar im Rahmen meines... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Helga König veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wenn das Leben vorherbestimmt ist
Sartres Drehbuch "Das Spiel ist aus" handelt von zwei sehr unterschiedlichen Menschen, die eine neue Chance bekommen, aber nur, wenn sie trotz aller Umstände zu ihrer Liebe... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von laxschrift veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Leitsatz zum Entrinnen aus gedanklicher Determination: "Nirgends...
Das rein Gedankliche hat immer das Nichts zur Folge und zwar weil es seelenlos ist.

"Das Spiel ist aus" habe ich das erste Mal in einem Ethikseminar im Rahmen meines... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. April 2011 von Helga König
5.0 von 5 Sternen Ein auslegungsüberschreitender Störfall.
"Weit können sie nicht sehn. / Tief können sie nicht sehn. /
Wann war das je ein Grund, / nicht Ausschau zu halten? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. April 2011 von kpoac
5.0 von 5 Sternen Sartres Bestes
All denjenigen, die Sartre nicht lesen, weil sie in für zu philosophisch oder unverständlich halten: Dieses Stück ist ergreifend, wie wenig andere Bücher - und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. April 2011 von Peter K.
5.0 von 5 Sternen Verfehlte Chance!
Sartres "Das Spiel ist aus" führt uns vor Augen, wie aussichtslos es ist, ein neues Leben beginnen zu wollen, wenn die Geschehnisse des vergangenen Daseins zu präsent in... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. April 2011 von empe
5.0 von 5 Sternen Hochliterarisches Werk Sartres!
Das Buch "Les jeux sont faits" (deutsch: Das Spiel ist aus) aus dem Jahre 1949 habe ich mir zugelegt, weil ich andere Werke von J.P. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. März 2011 von Sam
5.0 von 5 Sternen Es lohnt sich!
Ich bin begeistert: Sartre, um den ich bislang aus welchen Gründen auch immer einen großen Bogen gemacht habe, erzählt in einer beeindruckend klaren, schlichten und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Dezember 2010 von Susanne Preusker
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