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Das Spiel. Roman
 
 
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Das Spiel. Roman [Broschiert]

Stephen King
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (109 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Klappentext

"Psychologischer Horror vom Feinsten."
The New York Times -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Auszug

Jessie konnte die Hintertür leise, willkürlich, im Oktoberwind, der um das Haus wehte, schlagen hören. Im Herbst war der Rahmen immer aufgequollen, und man mußte der Tür wirklich einen Stoß versetzen, damit sie schloß. Dieses Mal hatten sie es vergessen. Sie überlegte, ob sie Gerald bitten sollte, die Tür zuzumachen, bevor sie zu sehr bei der Sache waren oder das Schlagen sie wahnsinnig machte. Dann dachte sie, wie lächerlich das unter den gegebenen Umständen wäre. Es würde die Stimmung verderben.

Welche Stimmung?

Gute Frage. Und als Gerald den hohlen Kamm des Schlüssels im zweiten Schloß herumdrehte, als sie das leise Klicken über dem linken Ohr hörte, wurde ihr klar, daß die Stimmung zumindest für sie kaum erhaltenswert war. Darum hatte sie die offene Tür natürlich überhaupt erst bemerkt. Bei ihr hatte die sexuelle Erregung der Fesselspiele nicht lange angehalten.

Das allerdings konnte man von Gerald nicht sagen. Er hatte nur noch ein Paar Boxershorts an, und sie mußte ihm nicht ins Gesicht sehen, um zu wissen, daß sein Interesse unvermindert anhielt.

Das ist albern, dachte sie, aber albern war nicht alles. Es war auch ein wenig beängstigend. Sie gab es nicht gern zu, aber es war so.

»Gerald, warum vergessen wirs nicht einfach?«

Er zögerte einen Augenblick, runzelte die Stirn und ging dann weiter durchs Zimmer zu der Kommode, die links neben der Badezimmertür stand. Dabei hellte sich sein Gesicht wieder auf. Sie beobachtete ihn vom Bett, wo sie mit hoch erhobenen, gespreizten Armen lag und ein wenig aussah wie die angekettete Fay Wray, die in King Kong auf die Ankunft des Riesenaffen wartet. 9 -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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