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Das Spiel des Engels : Roman. Carlos Ruiz Zafon. Aus dem Span. von Peter Schwaar Unbekannter Einband – 2009


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Produktinformation

  • Unbekannter Einband
  • ASIN: B0045X2QB4
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,4 x 5,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (375 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.125.117 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Barcelona hat ihn geprägt, zum Schreiben animiert und inspiriert. Das in 30 Sprachen übersetzte Werk des Spaniers Carlos Ruiz Zafón (geboren 1964), insbesondere seine Bestseller "Der Schatten des Windes" und "Das Spiel des Engels", sind von seiner Geburtsstadt nicht zu trennen. Zafón ist ein glänzender Erzähler. Seine Bücher, aufwendig und genau recherchiert, erreichen ihren Reiz durch den Wechsel von Spannung und Fantasie, durch die Neugier auf die Figuren, ihr Leben, Lieben und Scheitern. Es sind grandiose Gestalten - Helden und Schurken, Glücksritter und Pechvögel. Der Autor lebt in Los Angeles als Werbetexter, Drehbuchautor, Journalist und Romancier. Weitere bekannte Bücher sind "Der dunkle Wächter" und "Der Fürst des Nebels".

Produktbeschreibungen

Ungekürzte Lizenzausgabe 2009

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

50 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Xirxe TOP 1000 REZENSENT am 7. Januar 2010
Format: Gebundene Ausgabe
...zumindest wenn man von 'Der Schatten des Windes' ausgeht.
Nach einer unglückseligen Jugend darf der 17jährige David Martin, dessen Leidenschaft das Schreiben ist, seine ersten Geschichten in einer Zeitung veröffentlichen. Er hat Erfolg, doch durch Neid und Mißgunst von Kollegen verliert er seine Stelle. Sein Freund und Förderer Vidal vermittelt ihn an zwei ausbeuterische Verleger, für die er eine neue Serie anspruchsloser Geschichten schreibt - diese ist bald ebenfalls sehr erfolgreich. Er mietet sich im Haus seiner Träume eine Wohnung, doch glücklich wird David dennoch nicht, denn er ist unglücklich verliebt ohne Aussicht dass dieser Zustand sich ändert. Auch das Schreiben befriedigt ihn nicht und als ein mysteriöser Verleger ihm für eine immense Summe einen Auftrag für ein Buch erteilt, nimmt er diesen an.
Damit nimmt das Verhängnis seinen Lauf: Dieser Auftrag und der auf merkwürdige Weise verstorbene Vorbesitzer seiner Wohnung scheinen miteinander in Zusammenhang zu stehen. David beginnt nachzuforschen und wird in ein verworrenes Komplott verstrickt, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint.
Zafóns Sprache ist unverkennbar: bilderreiche Beschreibungen, eine Wortvielfalt die ihresgleichen sucht. Doch im Vergleich zu 'Der Schatten des Windes' fehlen die Geschehnisse und Erzählungen, die Ausführungen und Anekdoten zu allem und jedem, die zeitweise beinahe märchenhaft anmuteten. Stattdessen gibt es eine durchgängige Geschichte, die an Düsternis und Trostlosigkeit fast nicht zu überbieten ist. Kaum ist dem Protagonisten etwas Glück hold, trifft ihn bereits der nächste Schicksalsschlag.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Nintendo-Nutzer am 28. Juli 2013
Format: Taschenbuch
Ich habe soeben Das Spiel des Engels" zu Ende gelesen. Die Geschichte hat mich so verwirrt und verloren zurückgelassen, dass ich unbedingt eine Rezension dazu schreiben wollte, nicht zuletzt auch deshalb, um mir meine offenen Fragen zur Handlung einerseits, aber auch das Erstaunen über die meisterhafte Sprache Carlos Ruiz Zafóns von der Seele zu schreiben".
Als ich das Buch jedenfalls beendet hatte, blieb ich mit vielen Fragen zurück, u.a. damit, ob ich irgendwas nicht mitgekriegt habe oder einfach nicht verstanden habe. Ob ich ein wichtiges Element, das alle Mysterien der Handlung aufklären kann, übersehen habe. Aber da es vielen anderen Rezensenten zu meinem Trost ebenso zu gehen scheint wie mir, bin ich für mich nun zu dem Schluss gelangt, dass es vermutlich nichts zu verstehen gibt, dass das Buch für die aufgeworfenen Rätsel und Fragen keine Antworten liefert.
Die Geschichte lässt sich meines Erachtens nach in zwei essenzielle Stränge einteilen, die irgendwie miteinander verwoben zu sein scheinen, auf der einen Seite die Geschichte Davids und sein Pakt mit Andeas Corelli, auf der anderen Seite die Vergangenheit des Turmhauses mit seinem früheren Bewohner Diego Marlasca, auf dessen Spuren sich David begibt.
Schon ab einem frühen Zeitpunkt der Handlung beginnt der Autor, immer wieder geradezu paranormal anmutende Elemente in seine Geschichte einzuflechten, die mich von Anfang an fasziniert und mitgerissen haben. Als Beispiel hierfür wären das Bordell und Chloé zu nennen, oder Davids düstere Operation, die ihm im Traum das Leben rettet.
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240 von 264 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Muschelkalk am 7. Mai 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Wahrscheinlich bin ich der letzte Mensch auf der Welt, der den Schatten des Windes noch nicht gelesen hat. Insofern hatte ich bei der Lektüre von Das Spiel des Engels auch keine Erwartungen, die enttäuscht werden konnten. Und enttäuscht bin ich auch nicht. Nur vollkommen zwiegespalten.

Einerseits habe ich das Buch gerne und zügig gelesen, und insbesondere die schaurig-schönen Beschreibungen von Barcelona, das hier keineswegs als sonnendurchflutete Mittelmeerstadt daherkommt (wie ich es mir vorgestellt hatte), haben mir gut gefallen. Andererseits denke ich seit Tagen darüber nach, was genau ich in diesem Buch nicht begriffen habe - oder ob es vielleicht gar nichts zu begreifen gab.

Die Handlung: Der junge, ehrgeizige weil aus ärmlichen Verhältnissen stammenden Schriftsteller David Martin bekommt von einem geheimnisvollen Verleger den geheimnisvollen Auftrag ein geheimnisvolles Buch zu schreiben. (Das Buch ist so geheimnisvoll, daß wir, die Leser, nie auch nur eine einzige Zeile aus dem Buch im Buch zu lesen bekommen. Das an sich finde ich bei einem Buch über das Bücherschreiben schon etwas befremdlich). Sowohl David als auch der Leser erkennen schnell, daß es sich um den klassischen Teufelspakt handelt, weshalb die verspäteten Versuche Davids, sich daraus zu befreien, für ihn und alle um ihn herum nur im Unglück enden können.

Das Buch hat meiner Meinung nach zwei Schwächen: Erstens verzettelt es sich in zu vielen phantastischen Elementen, von denen kein einziges schlüssig aufgelöst wird. Und da auch dem Autor die Lösungen fehlen, läßt er alles einfach in Mord und Totschlag enden.
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