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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Schlaflose Nacht wegen Verstrobelung,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das Skript (Broschiert)
Schon lange hat mich kein Mann mehr vom Schlafen abgehalten. Arno Strobel schon! :-)Ich hatte das Buch an zwei Abenden gelesen, beziehungsweise musste ich am zweiten Abend eine Nachtschicht einlegen, denn das Buch hat mich nicht mehr losgelassen und ich wollte unbedingt wissen wie es zu Ende geht. Nun aber erst mal zur Geschichte: Nina, eine junge Studentin, erhält ein Päckchen. Überbracht von einem UPS-Mann denkt sie zunächst nichts Böses. 'Könnte ein Buch sein, das ich bestellt hatte.' Doch als sie das Päckchen öffnet, findet sie darin einen mit Haut bezogenen Rahmen. Auf diesem Rahmen steht der Anfang eines Romans und an diesem Punkt geht sie noch immer von einem schlechten Scherz aus, denn bei der Haut handelt es sich bestimmt um Schweinehaut. Nur - wer macht sowas? Natürlich informiert sie die Polizei und so werden Andrea Matthiesen und ihr Kollege Erdmann mit dem Fall beauftragt. Schnell kommen sie auf die Spur des Autors Christoph Jahn, der ein paar Jahre zuvor das Buch 'Das Skript' geschrieben hat. Genau in diesem Roman werden ebenfalls beschriebene Hautstücke (von Menschen!) an ahnungslose Empfänger geschickt. Versucht jemand, die Fälle aus dem Buch in die Realität umzusetzen? Besonders fasziniert hat mich das Thema dieses Buches. Denn im Prinzip sind es zwei Bücher in einem, da die Geschichte im Buch von der Geschichte eines Buches handelt. Der Autor führt den Leser an der Nase rum. Ständig hatte ich andere Personen in Verdacht und der Spannungsbogen ist so extrem, dass ich (wie oben beschrieben) bis spät in die Nacht las. Gerade, wenn man sich in der Buchszene bewegt und einige Dinge wiedererkennt, die in dem Thriller beschrieben werden, kann man sich natürlich gut mit der Geschichte identifizieren und man lässt das Buch so näher an sich heran. Ich habe nun Der Trakt, Das Wesen und Das Skript gelesen und fand sie alle drei klasse. Rein vom Grundthema her zählt dieses aber nun zu meinen Lieblingsbüchern von Arno Strobel. Zumindest so lange, bis voraussichtlich im Frühjahr 2013 'Der Sarg' von ihm erscheint, von dem man am Ende dieses Buches bereits eine kleine Leseprobe findet, die noch mehr Spannung verspricht. Ich bin sehr froh, diesen Autor nun endlich für mich entdeckt zu haben! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Lesen!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das Skript (Broschiert)
"Das Skript" ist nach "Der Trakt" das zweite Buch, welches ich von Arno Strobel gelesen habe.Ich bin etwas zwiegespalten: Zum einen ist "Das Skript" gut geschrieben, spannend, hat überraschende Wendungen und sympathische Protagonisten aber zum anderen hebt es sich meiner Meinung nach nicht klar genug als "Psychothriller" heraus. "Thriller" trifft es meiner Meinung nach besser. Aber der Qualität dieses Buches tut das überhaupt keinen Abbruch... Blutige Details oder zwischenmenschliche Beziehungen der Ermittlungsbeamten: Arno Strobel schreibt flüssig und authentisch. "Das Skript" ist ein sehr guter Thriller und ich kann ihn jedem nur empfehlen. Fazit: Spannend, teils grausam und gut erzählt. Für mich gehört Arno Strobel mit zu den besten deutschen Autoren. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Geniale Buch in Buch Geschichte,
Von Helga (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Das Skript (Broschiert)
Eine Frau wird entführt, der Mörder schneidet aus ihrem Rücken ein Hautstück heraus und beginnt einen Roman darauf zu schreiben. Anschließend verschickt er das Hautstück mit der Post an eine junge Studentin. Außerdem wird Heike Kleenkamp, die Tochter des Herausgebers einer großen Hamburger Tageszeitung vermisst und dann findet die Polizei noch eine Frauenleiche, auf deren Rücken die Haut fehlt.Das Buch beginnt mit einem unglaublich grausamen Prolog, der schon einiges erahnen lässt und als Kontrast gleitet man anschließend locker und fröhlich in die Geschichte, aber nur solange, bis das Paket ankommt. Bei der Polizei wird unter der Leitung von Georg Stohrmann eine Gruppe mit der Bezeichnung Heike" gegründet. Da Herr Kleenkamp mit dem Polizeipräsidenten befreundet ist, wird dementsprechend Druck gemacht, um seine Tochter zu finden. Für die Ermittlungen werden die Kripobeamten Andrea Matthiessen Stephan Erdmann eingesetzt. Sie vermuten eine Verbindung zu dem Fall mit der jungen Studentin. Es stellt sich heraus, dass es schon einmal einen Fall gegeben hat, bei dem ein Serienkiller nach der Vorlage eines Romans ein Verbrechen begangen hat, aber nie gefasst wurde. Sie stoßen auf den Autor Christoph Jahn, um dessen Buch es damals ging und so wie es aussieht, geht es auch diesmal um sein letztes Buch Das Skript". Es handelt von einem erfolglosen Schriftsteller, dessen erster Roman von allen Verlagen abgelehnt wird und der das nicht akzeptieren will und daher Frauen entführt und auf deren Hautstücken den Roman schreibt und an die Presse schickt. Somit erlangt er bei allen Aufmerksamkeit. Genau nach dieser Vorlage geht der Mörder nun wieder vor und Jahn selbst ist darüber sehr erschüttert. Die beiden Ermittler gefallen mir sehr gut, obwohl sie sich anfangs erst zusammenraufen müssen, was ihnen aber gut gelingt. Bis auf die Zwistigkeiten mit dem Leiter Stohrmann, der immer wieder, aufgrund einer alten Geschichte, auf Andrea herumhackt, läuft alles recht gut. In der Zwischenzeit geht man auch davon aus, dass Heike eine der entführten Frauen ist und es ist nicht einfach, sie und den Mörder zu finden. Die Geschichte wird immer wieder unterbrochen von kurzen Kapiteln, die unter Zuvor" laufen und von den Opfern handeln. Sie sind wahnsinnig aufreibend, weil hier die Tat genau beschrieben wird, und enden immer mit einem Cliffhanger. Die Geschichte ist sehr gut aufgebaut und ich finde es eine tolle und originelle Idee, ein Buch im Buch zu schreiben. Die Figuren sind sehr gut dargestellt und dem Autor ist es wieder wunderbar gelungen, so viel Verwirrung zu stiften, dass ich alle Augenblicke einen anderen verdächtigt habe. Die Auflösung ist, wie man es von Arno Strobel gewohnt ist, sehr gut durchdacht und klar beschrieben. Das Motiv hat mich ein klein wenig enttäuscht, da hatte ich mir etwas Tiefgründigeres erwartet. Aber der Spannungsbogen hält, was er verspricht und ich freue mich schon auf das nächste Buch Der Sarg", dessen Leseprobe ja wieder richtig unheimlich ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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