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Das Sintflutprinzip: Ein Mathematik-Roman
 
 

Das Sintflutprinzip: Ein Mathematik-Roman (Gebundene Ausgabe)

von Gunter Dueck (Autor), Stefan Budian (Illustrator)
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 264 Seiten
  • Verlag: Springer, Berlin; Auflage: 2. Aufl. (22. Juni 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 354033873X
  • ISBN-13: 978-3540338734
  • Größe und/oder Gewicht: 24,4 x 16 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 197.016 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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    Nr. 33 in  Bücher > Fachbücher > Mathematik > Analysis > Optimierung & Kontrolltheorie
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Mit dem "Sintflutprinzip" erschafft der Kultbuch-Autor Gunter Dueck ein neues Genre: Das ernste Thema der mathematischen Optimierung von Wirtschaftsprozessen serviert er als kunterbunten Cocktail aus Dichtung und Optimierungswahrheit, Management und Industriepraxis. Das Buch kommt praktisch ohne Formeln aus, weil in einer romanhaften Rahmenhandlung kleine Wesen unaufhörlich vor einer Sintflut fliehen und damit gezwungen werden, dem Leser vorzuführen, wie man in der Höhe "besser" wird. Der Künstler Stefan Budian hat dieses Menschliche kongenial illustriert. Spaß, Lyrik, Mathematik, Kunst, Industriepraxis und Erfahrungsweisheit in einem Gesamtkunstwerk - garantiert genussvoll auch schon für Oberstufenschüler. Die 2. Auflage erscheint mit einem Nachwort des Autors.


Der Autor über sein Buch

Mathematik wird meistens langweilig dargestellt. Ich glaube ja nicht, dass das sein muss. Und deshalb schrieb ich auch als Generalangriff auf allgemeine unverständliche Staubtrockenheit eine Art Roman über mathematische Optimierung. Eine märchenhafte Rahmenhandlung reflektiert lieb und satirisch das menschliche Bestreben, der Beste zu sein. Sie bildet das Gerüst für lehrreiche Vorstellungen der Optimierung. Um dieses Mathematische herum gibt das Buch eine Fülle von Praxiseinblicken, die uns bei der IBM während der Arbeit an realen Optimierungsproblemen in der Industrie möglich waren. Das Sintflutprinzip soll alles auf einmal bieten: Unterhaltung, Einblick in die Forschung und in die Arbeitspraxis – dazu eine gute Portion Lebensphilosophie über das Beste.

Lesen Sie also einmal ein Mathematikbuch der ganz anderen Art! E. S., die derzeit die Oberstufe eines Gymnasiums besucht, hat für mich das Buch zur Probe gelesen. Ich hatte beim Schreiben den Anspruch, dass sie es verstehen müsste. Sie hat dann aber eher gefragt, wo denn die Mathematik im Buche sei – sie habe doch so viele Formeln erwartet! Ach, liebe Leute! Hat denn Mathematik nicht viel mehr mit Vorstellungen und Denken in Bildern zu tun? Das ist das Wertvolle. Sind Formeln denn nicht nur rigide Denkkrücken oder Verständigungsformen für Mathematiker, die sich so ihre inneren Bilder gegenseitig in exakter Form mitteilen? Was aber ist eigentlich Mathematik? Die Idee? Oder der Beweis? Die Formel? Oder das Bild?

Ich habe es einmal mit Vorstellungsbildern versucht. Und Stefan Budian hat das Buch mit originalen seelenvollen Strichzeichnungen illustriert. Identität in Farbe. Es ist ein schönes Buch geworden! -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eine mathematische Reise zum Gipfel..., 27. Mai 2004
Von isy3 (lebt nun am Bodensee) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)   
... erwartet den Leser in diesem Buch von Gunter Dueck, das eigentlich sein erstes ist, aber erst nach den Erfolgen von "Wild Duck" und "Omisophie" veröffentlicht wurde.

Es geht hier um Optimierungslösungen, die höchste Höhe, den Gipfelpunkt, das Beste, was mit mathematischen Mitteln erreichbar ist.

Der Autor beginnt die Beschreibung dieses mathematischen Aufstiegs zum Gipfel mit einfachen mathematischen Problemen, dem Packen des Rucksacks und arbeitet sich langsam über Routenplanung und deren Verbesserung vor in die hochkomplexe Materie der Optimierungsproblematik von Netzwerken.

Guter Dueck hat mit der Einführung des Sintflutprinzips bei Optimierungsprogrammen im Computer einen wissenschaftlichen Durchbruch erzielt, von dem wir heute auf vielfältige Weise profitieren und er kann auch dem Nichtmathematiker und Anti-Informatiker anschaulich erklären, worum es dabei geht. Auch ein Laie wie ich kann die beschriebenen mathematischen nachvollziehen und den abenteuerlichen Aufstieg zum Gipfel mitmachen, den der Autor mit wunderbar beobachteten Geschichten und selbst erlebten Anekdoten aus Forschung, Marktwirtschaft und Management würzt.

Dueck-Fans werden besonders die querdenkerische Verbindung und Mischung von Mathematik mit Psychologie und Philosophie in den allegorischen Beschreibungen lieben, die sich so einzigartig von anderen populärwissenschaftlichen Büchern abhebt.

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen wenig Mathe, viel Leben, 16. Oktober 2004
Wer von diesem Buch Mathematik erwartet, wird enttäuscht sein. Denn Mathematik kommt darin nur so viel vor wie im richtigen Leben und das ist nicht viel.

Im Buch geht es nämlich darum, wie man Mathematik im Leben anwendet und dabei sind die Probleme eher psychologischer denn mathematischer Art. Hauptsächlich schreibt Dueck von der Transportoptimierung, also über Logistikunternehmen, die ihre Routenplanung per Computer machen lassen wollen. Algorithmen zur Tourenoptimierung (der eigentlich mathematische Teil) werden dabei auch besprochen, aber das geht ganz schnell, denn diese Algorithmen sind wirklich total einfach: je dümmer, je besser! Die eigentliche Schwierigkeit liegt nämlich in der Umsetzung, wenn die "mathematisch optimalen" Tourenpläne auf all die Ausnahmen und Umstände der Praxis treffen, die Dueck ganz vorzüglich beschreibt. Die computerisierte Tourenplanung wird dabei zum Beispiel für einen technologischen Umschwung, wie wir ihn in unserer Zeit immer häufiger erleben. Man kennt ja den "technology adaption cycle" aus zahlreichen Artikeln und Vorträgen, aber erst bei Dueck sehen wir, wie das in der Praxis aussieht, wie verschiedene Menschen darauf reagieren. Life und in Farbe.

Einen mir sehr wichtigen Punkt spricht Dueck nur ganz kurz auf Seite 183 an: Was bringt die Optimierung eigentlich wirklich? Natürlich werden die gefahrenen Strecken kürzer, natürlich kann man fast keine Ausnahmen mehr machen, weil alles vom Computer verstanden werden muss. Aber dadurch kommt es auch zu weniger Fehlern im Prozess, die Dinge laufen geordneter, Pakete gehen seltener verloren, Fahrer machen öfter pünktlich Feierabend. Meine Schlussfolgerung daraus: Entgegen den Befürchtungen geht es also bei der Technologie nicht darum, Arbeitsplätze zu zerstören, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Eigentlich geht es um eine Verbesserung der (Lebens)Qualität. (Dass Technologie zu Arbeitslosigkeit führt, ist sowieso keine besonders haltbare Aussage, denn selbst im römischen Reich gab es ja schon Arbeitslose; und nach zweitausend Jahren technologischer Entwicklung müssten wir ja demnach jetzt alle arbeitslos sein, oder zumindest zu neunzig Prozent.)

Um angewandte Mathematik geht es eigentlich nur im Kapitel acht, wo Dueck wunderbar den Unterschied zwischen Schul-Mathematik und diskreter Optimierung erklärt. Das ist wirklich auch für Schüler geeignet! Im philosophischen Teil macht Dueck aber wieder mal viel zu viele Insider-Anspielungen ("papers" zum Beispiel); klar, dafür lieben wir ihn, aber das beschränkt das Publikum...

Der romanhafte Teil des Buches dient laut Vorwort dazu, die Mathematik zu illustrieren. Das war vielleicht so gedacht, es stimmt aber für das fertige Buch überhaupt nicht mehr! Vielmehr ist Duecks Geschichte von der Sintflut eine philosophische Parabel, die die mathematische Theorie nicht illustriert sondern vielmehr zur Erklärung gesellschaftlicher Vorgänge heranzieht! So wie damals Karl Marx schreibt Dueck die Geschichte der Menschheit neu und stellt sie unter ein einheitliches mathematisches Prinzip: das Besser-werden. Bei Marx war es damals aber wahrscheinlich nicht so ironisch und phantasievoll!

Die Sintflut-Geschichte mit der Petersilie ähnelt übrigens sehr stark der mit den Pilzen aus beta-inside, nur dass sie hier stärker mit dem Rest des Buches, "der Industriepraxis" verwoben ist. Im Gegensatz zu anderen Dueck-Büchern finde ich auch, dass die Sintflut am Anfang etwas schleppend losrollt, und am Ende bei der Online-Disposition und der Netzoptimierung wird es noch mal richtig spannend. Das allgemeine Philosophieren vom Anfang wird eben erst durch die konkreten Bilder wirklich interessant.

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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der Drang nach oben, 13. August 2006
Von M. Mohr - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ein Mathematik-Roman. Ein Wirtschafts-Roman. Ein Philosophie- Roman. Sowohl eine beeindruckende Darstellung menschlichen Verhaltens bei einer vermeintlichen Sintflut als auch eine mathematische Projektion dieses Szenarios auf wirtschaftliche Probleme erwartet den Leser des Romans. Am Ende wird man den Gedanken nicht los, dass diese Stück Literatur weit mehr ist als ein simpler Mathematik-Roman: ein "Hoch" auf die Menschheit!
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5.0 von 5 Sternen Meer/Mehr als Mathematik ...
Ein Mathematik-Roman?
Viel mehr: mehrere Stränge nebeneinander.
Mein Liebling ist die "Sintflut"-Parabel, die den Stress- und Optimierungswettkampf schildert - und... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Serenus Zeitblom veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen 250 Seiten, die auch auf 5 Seiten Platz gehabt hätten
Dieses Buch hat mich ziemlich enttäuscht. Nicht nur, dass der Leser danach nicht in der Lage ist, ein Optimierungsproblem zu lösen, er wartet auch noch ganze 250 Seiten lang, um... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. April 2007 von Der Aktuar

5.0 von 5 Sternen Der Feynman der Mathematik - oder Mathe, auch für Hausfrauen
wie ich eine bin.
Ja, was kann man über das Buch sagen? Es ist eine Erzählung zur Mathematik der Optimierung.
Verstehe ich jetzt mehr? Besser? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Mai 2004 von Heike Ribke

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