Klappentext
Die beiden Textzyklen das Sinngedicht und Sieben Legenden sind in ihrer Entstehungsgeschichte eng miteinander verbunden. In den 1850er Jahren, während der mühevollen Niederschrift des Grünen Heinrich, von Keller gemeinsam konzipiert, fanden beide ihre entgültige Gestalt erst sehr viel später. Mit den Sieben Legenden trat Keller 1872 erstmals in seiner Amtszeit als Staatssreiber wieder mit einem Werk an die Öffentlichkeit; mit dem Sinngedicht, 1881/82 publiziert, festigte er seine Exsistenz als freier Schriftsteller entgültig. Die von Keller selbst arrangierte 10bändige Ausgabe der Gesammelten Werke wird in Abteilung A der Historisch-Kritischen Gottfried-Keller-Ausgabe übernommen. Band 7 enthält hier auch Das Sinngedicht und Sieben Legenden, in der Fassung von 1889, versehen mit Fußnoten, welche Kritische Lesarten zu problematischen Texetstellen notieren.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Klappentext
Ein Naturwissenschaftler, so leitet Keller die Rahmenhandlung des Sinngedichts ein, überträgt seine berufliche Haltung des forschenden Experimentierens wahl- und glücklos auf die Begegnung mit dem weiblichen. Geschlecht, ehe er sie in einem ebenso literarischen wie erotischen Dialog mit einer Frau von Geist und unerwarteter Selbständigkeit gründlich verlernen darf.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe:
Sondereinband
.