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182 von 185 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Für alle, die mehr wissen wollen, 23. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Das Silmarillion (Taschenbuch)
Nachdem ich den Herrn der Ringe verschlungen habe, habe ich mich gefragt, woher die Truchsesse aus Gondor kommen und wieso sie keinen König mehr haben, wie der König aus Rohan damit im Zusammenhang steht, wieso Elrond soviel um alte Dinge weiß und warum der Dunkle Herrscher Sauron seinen unheilvollen Ring schmieden und ihm soviel Macht innewohnen lassen konnte. Da bin ich auf das Silmarillion gestoßen... Es weist starke Ähnlichkeiten mit der Genesis der Bibel auf, am Anfang steht der "Illuvatar", der Denker und Komponist, der die Valar in die Welt schickt, um seine Visionen zu leben und die Welt einzurichten für seine Kinder, die Elben und Menschen. Es ist ein umfassendes Werk, welches die komplette Entstehungsgeschichte der Elben- Zwergen- und Menschengeschlechter erzählt, die Entstehung des Bösen und Dunklen in Mittelerde, die Kämpfe, die hier ausgefochten werden. Man erfährt, wer die "Herren des Westens" sind und woher sie kommen, was es mit den "Grauen Anfurten" auf sich hat und wie die Welt sich immer wieder wandelt, bis sie so ist, wie Frodo sie im Herrn der Ringe erlebt. Man erfährt, wer Gandalf ist und welche Aufgabe er hat; woher die Orks eigentlich kommen, wer sie geschaffen hat... Man erfährt so viele Dinge, die, wollte man sie alle hier aufzählen, den Rahmen sprengen würden. Das Buch ist nicht gerade leicht zu lesen, schon wegen der ganzen Personen, die hier eine Rolle spielen. Man muß sich konzentrieren; es ist keine Lektüre für "zwischendurch". Hat man sich aber in dieses Buch versenkt, so birgt es eine gewisse "Suchtgefahr", denn man beschäftigt sich mit den Geschichten, auch wenn man nicht liest: So viele Dinge, über die sich nachzudenken lohnt! Tatsächlich verdient das Silmarillion die Bezeichnung "Bibel von Mittelerde" mit allen Konsequenzen, schildert es sehr intensiv den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse. Es ist die faszinierende, komplett durchdachte Entstehungsgeschichte einer anderen Welt - die aber so real wirkt, wie die, in der wir leben. Liest man danach den Hobbit und im Anschluß den Herrn der Ringe nochmal, sind diese Bücher viel aufschlußreicher und noch intensiver, weil man einen umfassenden Hintergrund hat.
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93 von 95 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Tolkiens eigenes A.T., 23. März 2007
Das Buch "Silmarillion" ist mit Sicherheit kein leichter Lesestoff und wird wohl auch nur von den Personen ganz gelesen, die das "Warum Wieso Weshalb" hinter der Ring-Trilogie sehen und verstehen wollen. Ich hatte das Buch im Anschluß an "Der Hobbit" und "HdR" gelesen und musste mich auch durchbeißen. Aber es birgt eine Faszination und einen unglaublichen Reichtum an Geschichten, so dass ich es vor kurzem erneut angefangen hatte. M.E. darf man nur nicht den Fehler machen und versuchen, jeden Satz, jede Person, jeden Ort zu kennen, zu verstehen und zu behalten. Dann wird's mit Sicherheit genauso anstrengend, wie den Duden von A - Z zu lesen. Aber es ist wirklich toll wenn man plötzlich versteht, wer Sauron ist, woher Kankra kommt, welche Rollen die Balrogs spielen und wer in HdR gemeint ist, wenn bspw. von Maia, Istari, Morgoth und dem Erscheinen der Elben gesprochen wird. Allerdings löst das Buch nicht auf, wer oder was Tim Bombadil ist, auch wenn er aus dieser Zeit kommt. Als ich das sah, dass es das als Hörbuch gibt und Achim Höppner (Synchronstimme von Gandalf) der Sprecher ist, wollte ich es ausprobieren. So gerne und viel ich auch Lese, aber dieses Hörbuch ist mit Abstand das Beste was ich bisher gehört habe. Achim Höppner verteht es wie kaum ein anderer, diesen schwierigen Text, mit seinen vielen Namen, Verknüpfungen, Geschichten auf eine Art und Weise zu lesen, dass es spannend ist und man sich automatisch in dieser Welt befindet. Ich habe durch dieses Hörbuch mehr Verstanden, als ich es durch's Lesen bisher geschafft hatte. Einfach auf Grund der Betonung, der ruhigen und sanften Stimme und weil kein weiterer Schnick-Schnack (Musik für die Spannung, oder Geräusche etc.) existiert. Sehr empfehlenswert. Also wer sich das Buch noch nicht getraut hat anzugehen, sollte es vielleicht mit den CDs versuchen und sich auf die Anfänge von Mittelerde einlassen. Es lohnt sich!!!
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94 von 97 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Muss für Tolkienfans, 16. April 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Silmarillion (Taschenbuch)
Das Buch ist brillant! Aber zuerst einmal eine Warnung: Wer ein Buch im Stile des "Herr der Ringe" oder des "Hobbit" erwartet, wird enttäuscht werden. Das Buch ist eine Darstellung der Anfänge von Mittelerde und nicht einfach zu lesen. Vor allem am Anfang muss man oft hinten im Namensregister nachschlagen um die vielen neuen Namen und Orte zuordnen zu können. Wenn man sich aber einmal eingelesen hat, bietet das Buch viele Informationen und die Interessante Geschichte des jungen Mittelerde. Der Erzählstil ist jedoch wie schon gesagt nicht einfach, es wird auch nicht in einem spannenden Stil geschrieben, die Handlung wird sehr komprimiert wiedergegeben. Es passieren relativ viele Dinge in kurzer Zeit, so dass man aufmerksam lesen muss. Das Buch wurde mir trotzdem nie langweilig und war vor allem durch die nähere Beschreibung vieler Dinge, die im "Herr der Ringe" nur angedeutet wurden, sehr interessant. Allgemein muss man sagen, dass das Buch keine leichte Kost ist, sondern ziemlich anspruchsvoll ist. Für Fans von Mittelerde ist es jedoch ein Muss, da erst im "Silmarillion" alle Zusammenhänge klar werden.
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