Ich habe schon einige Bücher von Ulrike Schweikert gelesen und war immer recht zufrieden gewesen, daher kaufte ich mir auch das neuste Buch von ihr das Siegel des Templers. Der Klappentext verhieß Spannung, doch wurde ich erstmalig von einem Buch der Autorin enttäuscht. Es fängt schon mittendrin an, Juliana ist schon an den Pyrenäen angelangt als die Geschichte beginnt. Dann erzählt immer abwechselnt ein Kapitel die Gegenwart und eins die Vergangenheit, wobei in der Vergangenheit munter zwischen 1298 und 1307 hin und hergesprungen wird. Ich fand das sehr verwirrent, zu mal man nicht richtig schlau aus allem wird und am Ende als die Auflösung nahe ist, hat man das Gefühl die Autorin hat einfach keine Lst mehr gehabt. In ein zwei Kapiteln wird das Geheimnis um die Templer und warum Julianas Vater nun nach Kastilien gepilgert ist, eher unbefriedigend aufgeklärt. Die Krönung ist aber Julianas Entscheidung zu Wolf ihrem Jugendfreund, der in der Geschichte der Gegenwart nur recht kurz vorkommt, zurückzukehren. Wolf hat rein gar nichts für sie getan,während sie gepilgert ist, da wäre es besser gewesen, sie hätte André genommen, den Ritter aus Burgund, der für sie gekämpft hat oder Wilhelm, der sie selbst dann noch heiraten will als Ehrenberg verloren ist. Die Idee an sich ist sehr gut, doch die Umsetzung hat mir überhaupt nicht gefallen.