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Das Selbst, die Maske, der Bluff: Über die Inszenierung der eigenen Person Gebundene Ausgabe – 25. September 2009


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 222 Seiten
  • Verlag: Molden Wien; Auflage: 1., Erstauflage (25. September 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3854852444
  • ISBN-13: 978-3854852445
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 645.760 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Manfred Prisching, Univ. Prof. Mag. Dr., geboren 1950. Studium der Volkswirtschaftslehre und der Rechtswissenschaften. Professor am Institut für Soziologie der Universität Graz; Korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Jüngere Publikationen: „Goodbye New Orleans“ (2006), „Die zweidimensionale Gesellschaft“ (2006), „Bildungsideologien“ (2008). Arbeiten zur Wirtschaftssoziologie, Politiksoziologie, Kultursoziologie, Gegenwartsanalyse, sozialwissenschaftlichen Ideengeschichte.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mario Pf. HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 16. November 2009
Das Selbst, die Maske, der Bluff - klingende Worte hinter denen sich das neueste Werk des Grazer Soziologen Manfred Prisching verbirgt. Ein Buch dessen Inhalt und Zielsetzung sich am besten noch vom Autor selbst beschreiben lässt, weshalb folgende resümierende Passage (S. 8) aus dem Vorwort ausführlich zitiert sei: "Das vorliegende Buch hat keine therapeutischen Absichten, es zielt nicht darauf, Leserberatung oder Lebensberatung zu betreiben; vielmehr bilden Texte, die glauben, so etwas leisten zu können, einen Teil des empirischen Materials, aus dem wir die Beschreibung der Gegenwartsgesellschaft gewinnen. Das Buch erhebt nicht den Ehrgeiz, den Individuen zu sagen, wie sie leben sollen, den Politikern, wie sie richtig zu handeln hätten, oder den Journalisten, was sie schreiben müssten. Es dienst nicht als Rezeptbuch zur Rettung der Welt oder als Blaupause für die Gestaltung einer anderen Gesellschaft. Es versucht zu verstehen, was im Grunde vor unseren Augen geschieht, aber was wir, im Strom des Geschehens befangen, vielleicht nicht immer in seinen großen Konturen sehen."

Wer bin ich? Beschäftigten sich früher Philosophen mit dieser Frage, stellt sie sich heute schon jeder, der früher dafür nur irritierte Blicke geerntet hätte. Die Suche nach dem Selbst, der Bestimmung, den eigenen Wünschen ist längst in alle Bereiche der Gesellschaft vorgestoßen. Veränderungsbereitschaft und Flexibilität, die Bereitschaft alles und seien es nur die eigenen Überzeugungen zur Disposition zu stellen ist bereits etwas dem man sich verpflichtet fühlen muss, um beruflich voranzukommen.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andreas Zscher am 24. November 2009
Wir leben in einer Gesellschaft, die der romantischen Vorstellung erlegen ist, dass jeder alles erreichen kann. Das Leben wird als Spielwiese gesehen. Alte Werte wie Leistung, Kontinuität, Verlässlichkeit, Treue werden als Schwäche gewertet. Was zählt ist die Fassade - die Maske. Jeder will ein Star werden. Easy Money, der amerikanische Traum, vom Tellerwäscher zum Millionär.

Herr Pirsching zeichnet mit viel Ironie und Sarkasmus ein düsteres Bild der westlichen Welt. Schwerpunkte legt er auf die Themen Selbstfindung und Bildung. Das Buch ist eine Ohrfeige für jeden, der bisher versucht hat sich mit Hilfe von Ratgebern, Coachs, Trainern und Therapeuten selbst zu finden. (wozu ich mich teilweise auch selbst zählen muss).

Die Spätmoderne wird als Zeit der Mittelmäßigkeit und der Lüge dargestellt. Man kann sein Leben und seine Identität selbst auswählen, erstellen, Zusammenflicken. Alle Wege stehen scheinbar offen.

Das Buch ist sehr kontroversiell und ernüchternd. Man könnte es stellenweise als Anti-Ratgeber bezeichnen, wodurch es fast selbst wieder zum Ratgeber wird.

Ich habe die Lektüre sehr genossen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Tanne am 4. November 2012
Verifizierter Kauf
Trotz des ansprechenden Titels, ein Buch dessen Lektüre etwas mühsam ist wenn man das Fachvokabular, von dem Prisching reichlich Gebrauch macht nicht beherrscht. Hier schreibt ein Soziologe für interessierte Laien, doch leider vergisst Prisching teilweise eben, dass es sich um Laien handelt. So fühlt man sich durch einzelne Passagen des Buches mehr beeindruckt als informiert. Hat man sich jedoch mit dem Vokabular durch ein Fremdwörterlexikon angefreundet, sind Prisching`s Aussagen treffend und mit einer Prise Sarkasmus und Ironie gewürzt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Adriana am 28. Oktober 2012
Haben sich früher hauptsächlich Philosophen mit der Frage 'Wer bin ich beschäftigt', tut das heute jeder. Das Selbst, seine Entfaltung, Gestaltung und Verwirklichung steht im Zentrum, das Ziel dieses Selbstmanagement ist einen unverwechselbaren, originellen Typ, zu kreieren der Chancen nutzt, das Beste für sich herausholt und im finanziellen Erfolg das einzige Kriterium für sein Handeln sieht. Jeder kann sich selbst zurechtbasteln, und dies geschieht meist so dass man einem Bild entspricht, dass von der breiten Masse als gut empfunden wird. Werte die in der breiten Masse, in der Gesellschaft als erstrebenswert empfunden werden, haben sich stark verändert… Selbst Freundschaften und Familie, stellt Prisching ernüchternd fest, stellen sich in der heutigen Wettbewerbsgesellschaft oft als eine Entwicklungsbarrieren heraus. Stützen wie Ideologien und Religionen schwinden immer mehr, man findet nichts mehr vor in dem man sich einbetten kann bzw. das einem das Leben, den Kosmos, die Gesellschaft erklärt. Dieses riesen schwarze Loch wird durch Konsum aufgefüllt, durch diese Güter finden wir uns selbst, definieren wir uns, fühlen wir uns einigermaßen wohl. Doch auch unsere Individualität ist "nur" eine Inszenierung nach vorgegebenen Regeln. Wir sind einzigartig, wenn wir das tun, was alle tun, etwa jener Mode folgen, die als besonders individuell gilt. Es entsteht eine Kluft zwischen dem Selbst und einer Maske, die laufend verändert und angepasst wird, die man als guter Bluffer zu überwinden versucht. Idealerweise verschmelzen diese zwei 'Persönlichkeiten', dann erspart man sich das unglückliche Bewusstsein des Inneren Seins und des äußeren Scheins.Lesen Sie weiter... ›
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