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Das Science Fiction Jahr 2011
 
 
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Das Science Fiction Jahr 2011 [Taschenbuch]

Sascha Mamczak , Sebastian Pirling , Wolfgang Jeschke
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 1312 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (12. September 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453533798
  • ISBN-13: 978-3453533790
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,6 x 5,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 203.445 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Unverzichtbar für jeden, der mit der Zukunft Schritt halten will!

Future Histories – jetzt erst recht! Wie sieht unsere Welt in Hunderten, Tausenden, Millionen von Jahren aus? Welches Schicksal erwartet uns am äußersten Rand der Zeit? Neben solchen makrohistorischen Fragen widmet sich das „Science-Fiction-Jahr 2011” verstärkt dem Auftreten der Science Fiction in den alten und neuen Medien unserer Gegenwart. Außerdem: Essays, Interviews, Rezensionen, Marktberichte und vieles mehr…

Über den Autor

Wolfgang Jeschke, 1936 geboren, ist der Großmeister der deutschen Science Fiction. Lange Jahre als Herausgeber und Lektor für die Heyne SF-Reihe tätig, hat er vor allem auch mit seinen eigenen Romanen und Erzählungen das Bild des Genres geprägt. Jeschke wurde mehrmals mit dem renommierten Kurt-Lasswitz-Preis ausgezeichnet. Zuletzt ist sein Roman „Das Cusanus Spiel“ erschienen.

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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Ehe man 29,90 Euro für das gewichtige Buch von diesmal 1307 Seiten ausgibt, sollte man nachlesen, was denn alles geboten wird - in der Hauptsache ist das die Nachlieferung des schon für den Vorjahresband angekündigten, dann aber verschobenen Thementeils zur Future History. Wie kürzlich aus dem Nähkästchen geplaudert wurde, sollen damals wohl einige Texte einfach zu spät abgeliefert worden sein. Interessant vor allem zu sehen, wie die moderne SF ihre eigene Vergangenheit gnadenlos als eine Art Steinbruch für Ideen benutzt, die sich dann als gar nicht mehr so neu herausstellen.

- Stephen Baxter: Von der Entstehung der Zukunft. Future Histories in Literatur und Film
- John Clute: Die helle und die dunkle Seite des amerikanischen Traums. Die Geburt der Future History aus dem Geist der Pulps
- Karsten Kruschel: Vorgebliche Landkarten des Künftigen. Von der Spiegelung der Gegenwart in die ferne Zukunft
- Sascha Mamczak: Der Weg aus Onkalo oder Plädoyer für die Future History
- Karlheinz Steinmüller: Die Spinne in der Badewanne. Olaf Stapledons visionäre Geschichte der Zukunft
- Bartholomäus Figatowski: Am Puls der Menschheit. Ein Streifzug durch Robert A. Heinleins Future History
- Richard Wagner-Glass: Das größte Märchen aller Zeiten. Die Roboter/Foundation-Saga von Isaac Asimov
- Erik Simon: Der Mittag der Menschheitsgeschichte. Anmerkungen zum Zukunftszyklus der Gebrüder Strugazki
- Hartmut Kasper: Unser Mann. Perry Rhodan: Eine vorläufig unendliche Geschichte der Zukunft

Im allgemeinen Teil:

- Gary K. Wolfe: Zurück auf Anfang. Der Weltuntergang in der Science Fiction ... und was danach geschieht
- Uwe Kramm: "Wenn man die Grenzen der Menschlichkeit ausloten will, muss man die Menschen eben zum Äußersten treiben!" Ein Gespräch mit Peter Watts
- Sascha Mamczak: "Es muss auch Autoren geben, die alles den Bach runtergehen lassen!" Ein Gespräch mit Adam Roberts
- David Hughes: Alienated. Wie aus dem SF-Meisterwerk "Alien" ein Franchise wurde
- Peter M. Gachler: Der weite Weg zum Publikum. Fritz Langs Großbaustelle "Metropolis" - die Entwicklungsgeschichte eines Mythos
- Christian Endres: Was kostet die Katze? Was eine Neil-Haiman-Kurzgeschichte und die Zukunft der Filmfinanzierung miteinander zu tun haben könnten
- Peter M. Gaschler: Flash Forward! Die ersten Turbo-SF-Serien des 21. Jahrhunderts
- Peter M. Gaschler: Nummer 6 gibt nicht auf. Die britische Kultserie "The Prisoner"
- Uwe Neuhold: Wie klingt die Zukunft? Eine Reise durch die Soundwelten der SF-Filme
- Hartmut Kasper: Aliens, Nazis, Wunderwaffen und Kim Wilde
- Hartmut Kasper: Über superheldenhafte Gartenarbeit, eine Unterschrift von Wonder Woman und Triumphzüge durch die Kulturgeschichte
- Hartmut Kasper: Superhelden im Superformat
- Christian Endres: Helden für alle. Die Superheldenserie "The 99" als Brückenschlag zwischen westliche und muslimischer Kultur
- Hartmut Kasper: "The Rocketeer" - Eine Hommage mit Raketentornister
- Christian Endres: Tierische Steampunk-Thriller. Ein quasi-viktorianisches Genre goes French in Bryan Talbots Graphic Novel "Grandville"
- Hartmut Kasper: Die Hühnchen-Apokalypse. John Laymans und Rob Guillorys bissiges Comic-Debüt "Chew"
- Thomas Gläser: Hollywoods Benutzeroberfläche. Wie SF-Filme und Interface Design sich gegenseitig beeinflussen
- Julian Koschwitz: Schnittstelle Mensch. Spekulative Szenarien der SF und Entwicklungen im Hybrid Design
- Usch Kiausch: "Vielleicht treffen wir ja irgendwann auch mal außerirdische Europäer..." Ein Gespräch mit Professor Harald Lesch
- Uwe Neuhold: Quantenschwärme. Über die notwendige Revolution des Menschenbildes
- Peter Kempen und Wolfgang Neuhaus: Kommunion in der Unendlichkeit. Eine kosmovirtueller Polylog

Rezensionen von
- Hartmut Kasper über Kage Baker ("Die Frauen von Nell Gwynne's") und Ian McEwan ("Solar")
- Sascha Mamczak über J. G. Ballard ("Das Wunder des Lebens")
- Karsten Kruschel über Iain Banks ("Die Sphären"), Simon Clark ("Vampyrrhic"), Jürgen Domian ("Der Gedenkenleser"), Tristan Egolf ("Kornwolf"), Klaus Middendorf ("Celtic Connexion"), Jürgen Schütz/Christian Barnahazi ("Frauen! Erzählungen über das starke Geschlecht") und James Triptree jr. ("Quintana Roo"), Bastian Wierzioch ("Doch dunkel") und Walter Jon Williams ("Der Fall des Imperiums", "Sternendämmerung")
- Sven-Eric Wehmeyer über Justin Cronin ("Der Übergang"), Joe Hill ("Teufelszeug") und Stephen King ("Zwischen Nacht und Dunkel")
- Franz Rottensteiner über Rainer Eisfeld ("Abschied von Weltraumopern") und Simon Spiegel ("Theoretisch Phantastisch")
- Hermann Urbanek über Edmond Hamilton ("Die Rückkehr von Captain Future")
- Gundula Sell über Karsten Kruschel ("Vilm - Der Regenplanet", "Vilm - Die Eingeborenen") sowie Angela und Karlheinz Steinmüller ("Computerdämmerung")
- Christian Endres über Sergej Lukianenko ("Trix Soldier - Zauberlehrling voller Fehl und Adel")
- Uwe Neuhold über Paul Melko ("Die Mauern des Universums") , Paul Milo ("Your Flying Car Awaits"), Felix J. Palma ("Die Landkarte der Zeit"), Thomas Sautner ("Fremdes Land"), John Scalzi ("Metatropolis") und Karl Schröder ("Planet der Sonnen", "Säule der Welten")
- Simon Spiegel über André Müller ("Film und Utopie")
- Sebastian Pirling über Haruki Murakami ("1Q84")
- Usch Kiausch über Harald Zaun ("SETI. Die wissenschaftliche Suche nach außerirdischen Zivilisationen")

Dazu die gewohnten Überblicks-Rubriken zu SF im Kino und auf DVD, SF-Hörspiel, Wissenschaftsbuch und SF im Computerspiel, Marktberichte und die weltweit vergebenen SF-Preise.
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9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Wieder einmal ist das Jahrbuch erschienen, anhand des Exemplars von 2010 war das wohl nicht sicher. Letztes Jahr wurde bereits das Schwerpunnktsthema "Future History" angekündigt, dann aber doch nicht aufgenommen, weil es zu umfangreich gewesen sein soll. Daher war ich gespannt über die üppigen Artikel. Und jetzt das: knapp 200 Seiten für das Schwerpunktthema mit überwiegend Artikeln über zwar bekannte Autoren wie Olaf Stapledon (verstorben 1950), Robert A. Heinlein (verstorben 1988), Isaac Asimov (verstorben 1992) und Arkadi Strugatzki (verstorben 1991), deren Relevanz aber für heutige Science-Fiction-Fans eher historisch ist. Bereits im Vorjahr wurde das Schwerpunktthema abgespeckt, meines Erachtens sollte es aber wie in den Vorjahren zwischen 400 und 500 Seiten umfassen; jedenfalls hätte man doch diese 200 Seiten auch im Vorjahr unterbringen können, oder? Daneben sind drei Interviews und die üblichen Rezensionen enthalten. Für die Nachschau für das Jahr 2010, welches bei Erscheinen bereits neun Monate alt ist, sind für die Filme, Hörspiele, Sachbücher, Computerspiele und Comics die restlichen Seiten reserviert worden. Sicherlich sind dabei auch interessante Artikel vorhanden, aber die meisten der dort besprochenen Sachverhalte sind so alt, dass die Relevanz kaum noch gegeben ist. Aber diese Rubriken sind bereits lange Bestandteil dieses Werkes und daher ist viel Bekanntes bzw. Bewährtes im Buch. Gerade bei der Schnelllebigkeit des 21. Jahrhunderts (Cloud Computing, Lesen auf Readern, Internet-Spiele, Social Networks, usw.) reicht mir das aber nicht.

Obwohl ich bislang sämtliche Jahrbücher besitze und die Lektüre in der Vergangheit begeisternd war, bin ich nun wiederum enttäuscht worden. In dem Editorial ist von umfassenden Überarbeitungen die Rede, was ich auch dringendst rate. Empfehlen würde ich mehr Interviews, Aufnahme von Vorschauen, Beschneidung der Rückschauen (z.B. weniger Bilder bei Film, Computerspielen, etc. würde deren Seitenzahl stark nach unten senken) sowie Aufgreifen von neuen Tendenzen in dem literarischen Bereich, welche ja vor der Übersetzung im vorwiegend relevanten anglo-amerkanischen Bereich ersehbar sein sollten. Ansonsten hat das Jahrbuch im wesentlichen nur noch Relevanz für Historiker, welcher ich nicht bin, oder so alte Science-Fiction-Fans, dass sie bald aussterben.
Hoffen wir das Beste für nächstes Jahr.
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