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Das Science Fiction Jahr 2004
 
 
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Das Science Fiction Jahr 2004 [Taschenbuch]

Sascha Mamczak , Wolfgang Jeschke
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 1047 Seiten
  • Verlag: Heyne; Auflage: 1 (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453878965
  • ISBN-13: 978-3453878969
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,4 x 5,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 884.948 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das im deutschsprachigen Raum einzigartige Science-Fiction-Kompendium präsentiert: Wie kommt Andreas Eschbach zu seinen Ideen? Ein großes Exklusivinterview mit dem Bestsellerautor.– Was ist die Matrix? Eine abschließende Bewertung. –Warum ist Perry Rhodan so erfolgreich? Essays und Berichtezur erfolgreichsten SF-Serie der Welt. – Dazu: Filme, Bücher,Hörspiele, Autoren, Trends und vieles, vieles mehr!

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Einmal im Jahr gönne ich mir das Heyne SF Jahrbuch, schon seit vielen Jahren. Das Buch ist ein richtiger Schmöker, und ich habe damit auch tatsächlich ein Jahr gut zu tun (na ja, etwas weniger).
Unter der Regie von Sascha Mamczak ist das Buch nicht nur umfangreicher, sondern auch übersichtlicher geworden. Er setzt ein zentrales Thema, das aus vielen Blickwinkeln untersucht wird. In diesem Jahr ist das Thema "Space Opera", die größte Kunstform im Bereich der Science Fiction: Wie ist die Space Opera entstanden, welche großen Operas gibt es, was schreiben die herausragenden Space Opera-Autoren wie Iain Banks, Dan Simmons und Vernor Vinge?
An Perry Rhodan kommt da natürlich keiner vorbei, der umfangreichsten aller Space Operas. Zu diesem Thema gibt es einiges an Hintergrundsinformation: Rhodan hat eine Verwandtschaft in der Wilder-Western-Literatur, von der er wohl bislang ebenso wenig ahnte wie der Herr Bundeskanzler von seinen ostdeutschen Nichten (oder Tanten?).
Sehr gut finde ich die Rubrik "Science". Da werden zum Beispiel die Techniken von Star Wars auf die Probe gestellt, oder es wird der Erfinder der Dyson-Sphären portraitiert, Freeman Dyson. Fazit: Die Wissenschaft ist manchmal noch viel phantastischer als die phantastischste Literatur.
Ein weiterer Teil des Buches sind Interviews: Rhodan-Autor Robert Feldhoff, Andreas Eschbach werden befragt. Weitere Schwerpunkte sind Film, Hörspiel, Comic und Computer - eben die ganze Palette SF.
Besonders gerne lese ich übrigens den Rezensionsteil. Der macht auch auf Science Fiction-Titel Lust, auf die ich so ohne weiters gar nicht gekommen wäre. Einzige kleine Kritik meinerseits: Musste das Büchlein des sonst doch sehr verdienstvollen, tollen Erzählers Andreas Eschbach so geschlachtet werden? Was andererseits natürlich auch wieder ganz lustig ist.
Harald Schmidt würde sagen: Kaufbefehl! Ich meine eher: Nur kaufen, wenn man sich als Science Fiction-Fan mal etwas wirklich Gutes tun will.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das 2004er Jahrbuch dürfte beim Verlag längst vergriffen sein, ist aber gebraucht noch gut erhältlich, gelegentlich auch über Amazon. Der Wälzer hat den Schwerpunkt »Die neue Space Opera« und bietet folgenden Lesestoff:

- David G. Hartwell: Gold aus der Gosse. Der lange Marsch der Space Opera zur Kunst
- John Clute: Von einer Bühne träumen. Wofür wir die Space Opera benötigen
- Thomas M. Disch: Von der Erde zum Mond - in hundertundeinem Jahr. Wie die SF den Weltraum eroberte und wieder verlor
- Hartmut Kasper: Perry Rhodan - der Erbe der Space Opera. Über das Motiv des singenden Cowboys und einige damit verwandte Aspekte in der größten deutschen Weltraumserie
- Usch Kiausch: Peter F. Hamilton kartiert Heimatwelten im Großformat
- Wolfgang Neuhaus: Die Geschichte des Shrike. Der Hyperion-Zyklus von Dan Simmons als gotische Space Opera
- Erik Simon: Engel, Zerstörer und die schönsten Stunden des Lebens. Sergej Snegows Menschen wie Götter und die Folgen
- Carsten Polzin: Raumwärts, Genossen! Politik und SF bei Ken Mac Leod
- William H. Hardesty: Space Operas ohne Space. Die Kultur-Romane von Iain Banks
- Erik Simon: Die Leere füllen. Zusammenhänge und Symmetrien in Vernor Vinges Romanen
- Alexander Seibold: Space Opera als Yellow Press. Die Honor-Harringston-Reihe von David Weber
- Uwe Neuhold:Noch Science oder nur noch Fiction? Die Technologien der Space Opera

Dazu im allgemeinen Teil folgende Aufsätze:

Michael K. Iwoleit: Mythen der nahen Zukunft. Über Muster und Quellen im Werk J. G. Ballards
Ralf Reiter: Auf den Schultern von Riesen. Die Romane des China Miéville
Linus Hauser: Schweden im Weltall. Der jungdeutsche Orden auf dem Planeten Värnimöki, ein bizarres Stück völkischer SF
Karlheinz Steinmüller: Der erste letzte Mensch. Le Dernier Homme in englischer Neuübersetzung
Erik Simon: Das Leben Igor Moshejkos, Kir Bulytschows Werk. Zum Tod des großen russischen SF-Autors
Gundula Sell: Bücher statt Plüschtiere! Die Neue Fantasy in Zeiten der Globalisierung
Sonja Dirsch und Alexander Seibold: Ein Gespräch mit Andreas Eschbach
Alexander Seibold: Ein Gespräch mit Perry-Rhodan-Chefautor Robert Feldhoff
Vernor Vinge: Die technologische Singularität. Das posthumane Zeitalter ist näher, als wir denken
Alex Steffen: Was passiert, wenn die Technik des Rahmen sprengt? Die Singularität und ihre Bedeutung
Wolfgang Neuhaus: Die Wissenschaftsliteratur des Freeman Dyson
Michael K. Iwoleit: Das Matrix-Enigma. Die Wirklichkeit als Programm. Anmerkungen zu einer Avantgarde der Computerwissenschaft
Rüdiger Vaas: Die ferne Zukunft des Lebens im All
Hartmut Kasper: Der Weltraumhumorserienwettlauf, ost-west-deutsche Sektion. SF in deutschen Funnies und Semi-Funnies

Rezensionen

- von Carsten Polzin über Kevin J. Anderson (»Das Imperium«) und Alastair Reynolds (»Chasm City«)
- von Karsten Kruschel über Iain Banks (»Blicke windwärts«), Adolfo Bioy Casares (»Morels Erfindung«), Roberto Cotroneo (»Tempestad«), Ervin Laszlo (»Macroshift. Die Herausforderung«), Stanislaw Lem (»Sterntagebücher«, »Pilot Pirx« und »Der Weiße Tod«), Erik Simon (»Sternbilder«), Vernor Vinge (»Eine Tiefe am Himmel« und »Ein Feuer auf der Tiefe«) sowie Carlos Ruiz Zafón (»Der Schatten des Windes«)
- von Gregor Jungheim über Baxter/Hamilton/McAuley/McDonald (»Unendliche Grenzen«), Andreas Eschbach (»Der Letzte seiner Art«) und Sarban (»Hörneschall«)
- von Ralf Reiter über John Clute (»Sternentanz«) und Neil Gaiman (»American Gods«)
- von Hartmut Kasper über Philip K. Dick (»Ubik«), Andreas Eschbach (»Exponentialdrift«), Rafael Reig (»Überall Blut«), Barbara Slawig (»Flugverbot. Die lebenden Steine von Jargus«) sowie Tatjana Tolstoja (»Kys«)
- von Karlheinz Steinmüller über Gentry Lee und Michael White (»Eine Geschichte der Zukunft. Was das 21. Jahrhundert bringt«)
- von Gundula Sell über Pratchett/Stewart/Cohen (»Rettet die Rundwelt!«) sowie Angela und Karlheinz Steinmüller (»Warmzeit« und »Ungezähmte Zukunft. Wild Cards und die Grenzen ihrer Berechenbarkeit«)
- von Wolfgang Neuhaus über Dan Simmons (»Ilium«)
- von Erik Simon über Vladimir Sorokin (»Ljod. Das Eis«)

Dazu die üblichen festen Rubriken (Computergames, Hörspiel, Marktberichte, Preise und Bibliografie). Wer's noch nicht hat, zulegen. Siehe auch Das Science Fiction Jahr 2009, Das Science Fiction Jahr 2008, Das Science Fiction Jahr 2007, Das Science Fiction Jahr 2006. Die Zukunft des Science-Fiction-Films, Das Science Fiction Jahr 2005, Das Science Fiction Jahr 2003.
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