1200 v. Chr. war eine gefährliche Zeit, auch in Britannien. Anderle, die Herrin von Avalon, hat eine Vision und schafft es gerade noch rechtzeitig nach Azan, das von Galid angegriffen wird, um Mikantor, den kleinen Sohn des Königs zu retten. Seine Mutter verbrennt.
Anderle benennt das Baby in Woodpecker um und versteckt ihn in einem Dorf, damit er nicht von Galid gefunden und getötet wird.
Erst viele Jahre und Abenteuer später erfährt Woodpecker von seiner Herkunft und seiner Bestimmung. Gemeinsam mit Anderles Tochter Tirilan, die eigentlich die nächste Hohepriesterin von Avalon werden sollte, bereitet er sich darauf vor, sein Erbe anzutreten, unterstützt von dem griechischen Königssohn und Schmied Velantos, der das sagenhafte Schwert Excalibur schmiedet.
Ich hatte mal wieder Lust auf einen richtigen Schmöker, und da war ich mit diesem Buch bestens bedient. Beim Lesen kamen nostalgische Gefühle an die alten Zeiten auf, in denen ich 'Die Nebel von Avalon' verschlungen und gleich mehrmals gelesen hatte.
An dieses Buch und an die weiteren von Marion Zimmer Bradley geschriebenen Bücher kommen die posthum erscheinenden Romane nicht ganz heran, aber Diana L. Paxson ist eine würdige Nachfolgerin, die einen ganz ähnlichen Schreibstil hat wie Marion Zimmer Bradley, gründlich recherchiert und ein glaubwürdiges Szenario entwirft.
Eine untergegangene Kultur, Magie, Kämpfe und Liebe, all das wird hier zu einem wunderbaren Fantasyroman vermengt, der viele entspannte Lesestunden beschert.