13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Das Ende naht..., 29. April 2007
Nummer 16 nun also: "Am Ende der Welten". Terry Goodkind hat einen langen Atem. In diesem Werk, das in der amerikanischen Originalausgabe "Phantom" heißt, was auch deutlich mehr Sinn macht als der deutsche Titel, nähern wir uns langsam dem Ende des Oberthemas "Jagang der Traumwandler gegen Lord (Richard) Rahl". Das Buch liest sich ganz gut flüssig. Einige Dinge bleiben offen, das Buch endet irgendwie mitten im Geschehen. Man denkt zum Schluß: "Prima, und jetzt soll ich wieder einmal eine halbe Ewigkeit (oder weitere 5 Bände ??) warten, bis endlich die entscheidende Auseinandersetzung zwischen dem Guten und Gerechten und dem Hinterhältigen Grausamen Bösen, stattfindet..."
Auf seiner Homepage hat Terry Goodkind von einem Ende dieses Oberthemas im nächsten Band gesprochen. Das Thema Richard Rahl endet vermutlich, so sagt der Autor jedenfalls, noch nicht. Es könnten weitere Bände folgen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Phantom, 28. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Schwert der Wahrheit 10: Am Ende der Welten - (Taschenbuch)
Am Ende der Welten" ist der zehnte Teil einer Fantasysaga mit dem Namen Das Schwert der Wahrheit". Bislang sind elf Teile erschienen:
Teil 1: Das Erste Gesetz der Magie
Teil 2: Die Schwestern des Lichts
Teil 3: Die Günstlinge der Unterwelt
Teil 4: Der Tempel der vier Winde
Teil 5: Die Seele des Feuers
Teil 6: Schwester der Finsternis
Teil 7: Die Säulen der Schöpfung
Teil 8: Das Reich des Dunklen Herrschers
Teil 9: Die Magie der Erinnerung
Teil 10: Am Ende der Welten
Teil 11: Konfessor
Zum Inhalt: Kahlan, die immer noch nicht weiß wer sie ist, gerät in noch schlimmere Hände als die der Schwestern der Finsternis. Da ihre Vergangenheit als Druckmittel gegen sie verwendet wird, will sie die nicht mehr erfahren. Dennoch spürt sie eine Verbindung zu Richard Rahl, die sie sich nicht erklären kann.
Richard ist einigen Rätseln auf der Spur und hat seine Armee in ein Phantom verwandelt. Unterwegs zurück zur Burg der Zauberer passiert zwar ein Unglück, dass ihn jedoch einen Schritt weiter auf des Rätsels Lösung bringt. Doch dieser Schritt führt ihn in die Gewalt des Feindes.
Meine Meinung: Auch Am Ende der Welten" hat keine abgeschlossene Handlung, Kahlan ist immer noch nicht wieder in der Erinnerung der Menschen aufgetaucht. Die letzten drei Bände der Saga kann man demnach als einen auffassen, da die Handlung in eins durch geht. Leider hat dieser Band kein richtiges Highlight am Ende, doch die entscheidende Schlacht wurde auch hier auf ein weiters Level gebracht.
Dieser Teil hat - endlich - keine nervigen Wiederholungen mehr, stattdessen wird Bezug auf vorangegangene Bände genommen und alte Details im Kontext der aktuellen Entwicklung besprochen! Dadurch ging es in der Handlung sogleich weiter und keine langweiligen Passagen tauchten auf. Im Gegenteil: Die verschiedenen Handlungsstränge sind durchweg spannend und man rätselt zusammen mit Nicci, Cara und Zedd und bangt jeweils zusammen mit Richard und Kahlan. Letztere ist sich zwar nicht bewusst, was sie damals als Menschen ausgemacht hat, dennoch verspürt sie eine ungeheuere Zuneigung zu Richard, setzt sich für die Unschuldigen ein und ist eine Kämpfernatur.
Die Handlung spitzt sich gegen Ende unheimlich zu, da die Bedrohung durch Kaiser Jagang an allen Fronten greifbar wird. Seine Armee belagert nun den Palast des Volkes, doch aus einem ganz anderen Grund, den er ursprünglich beabsichtigte. Nur wo ist bloß die D'Haranische Armee? Tja, diese ist nun ein Phantom. Eine grandiose Idee Richards. Diese beinahe hinterhältige List hat mir besonders gut gefallen, vor allem die Sache mit den Ohren.
Eben die ist eines der Details, welches aus den anderen Bänden wieder aufgegriffen wird. So etwas mag ich besonders. Doch gerade die Parallelen zum ersten Band sind grandios: Die Kästchen der Ordnung sind wieder im Spiel. Und wer schmuggelt wohl eines hinaus?
Den einzigen Kritikpunkt den ich bei diesem Band anmerken muss - neben dem fehlenden Ende, das aber nicht weiter ins Gewicht fällt - ist der meiner Meinung nach schlecht gewählte Titel. Sicher auch am Ende der Welt" oder das Ende der Welt" kommt schon das eine oder andere Mal im Text vor, doch nie im Plural. Phantom - so der original Titel - wäre besser gewesen. Es geht nicht nur um das bekannte Phantom Kahlan, nein, auch die Armee hat sich, wie bereits erwähnt, in ein Phantom verwandelt. Des Weitern taucht der Begriff in noch anderen Beziehungen auf. Doch dies kann man Goodkind schlecht anlasten.
Fazit: Dieser Band ist die logische Schlussfolgerung nach dem Vorgänger und schließt immer noch nicht ab. Es geht mit rasanten, schnellen Schritten dem Finale in Konfessor entgegen und enthält keine Längen und Wiederholungen und ist daher ein grandioser, spannender Lückenfüller".
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gute Story, viele Wiederholungen, 19. September 2007
Als absoluter Fan der "Das Schwert der Wahrheit" Reihe muss ich sagen, dass ich wirklich denke, dass es mit das beste ist, was ich je an Fantasy Literatur gelesen habe.
Bei diesem Buch handelt es sich, laut Aussage von Goodkind, um den vorletzten Teil zumindest des Haupt-Handlungsstranges um Richard, Kahlan, Jagang und den großen Krieg. Die Handlung entwickelt sich, wie in den letzen Bänden gewohnt, recht langsam und kommt erst nach circa einem Drittel des Buches in Fahrt. Eigentlich kein schlechtes Kriterium, wenn die Erzählzeit dazu genutzt wird, um Hintergründe zu beleuchten bzw. neue Charaktere einzuführen etc. Doch Goodkind macht den Fehler die Beschreibung des Krieges, die ideellen Vorstellungen der imperialen Ordnung und die Motive die zum Krieg geführt haben immer wieder zu erwähnen und teilweise auch fast wörtlich zu wiederholen (deshalb leider nur 4 Sterne).
Wer wirklich in der Geschichte drin ist, der wird sich nach diesem Buch trotzdem nur eine einzige Frage stellen: Wann erscheint endlich der nächste Band? Im englischen Original mitte November, die deutschen Leser müssen sich wohl noch bis nächstes Jahr gedulden.
Die Story ist mitreißend, die Charaktere verlieren nichts an Tiefgang und wirken selbst im 16. Band noch alles andere als oberflächlich, Respekt! Es wird immer wieder auf Ereignisse der Vergangenheit Bezug genommen, was der ganzen Sache eine Atmosphäre eines abgeschlossenen Kosmos verleiht.
Fazit: Echten Fans brauche ich nicht zu sagen, dass sie dieses Buch lesen sollten, sie werden es sowieso tun. Allen anderen möchte ich es ans Herz legen, es lohnt sich.
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