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Das Schweigen der Unschuld: Mein Weg aus der Kinderprostitution und der Kampf gegen die Sex-Mafia in Asien
 
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Das Schweigen der Unschuld: Mein Weg aus der Kinderprostitution und der Kampf gegen die Sex-Mafia in Asien [Taschenbuch]

Somaly Mam
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch; Auflage: Aktualis. Nachwort. (1. August 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548369480
  • ISBN-13: 978-3548369488
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,8 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 151.769 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Mam Somaly
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Ich dachte zuerst: Gut, Erfahrungsberichte von Frauen, die ein schweres Schicksal zu tragen haben, gibt es viele" -- Heide Simonis' erste Reaktion auf Somaly Mams Manuskript, das man ihr zuschickte. Dann jedoch stieß sie auf einen Satz, der sie berührte. „Ich misstraue sogar den Menschen, die ich liebe.“ Was, so fragte sich die ehemalige Ministerpräsidentin, muss mit einem Menschen geschehen sein, der dies von sich sagt? Das denkbar Schlimmste. Misshandlung, Vergewaltigung, Sklaverei, Zwangsprostitution. Somaly Mams Lebensbericht sollte nicht zuletzt Pflichtlektüre für gewisse "kontaktfreudige" Fernosturlauber werden. Hier wird dem Elend kräftig in die Wurzeln geleuchtet.

Im Alter von zehn wurde Somaly, deren familiäre Herkunft im Dunkeln liegt, von ihren Adoptiveltern einem Mann zugeführt, der ihr als "Großvater" vorgestellt wurde. Dies war das Ende einer ärmlichen, aber idyllischen Kindheit, die 1971 in den Bergen Ostkambodschas begonnen hatte. Die Bergbewohner, Phnong, "Wilde" genannt, bilden eine ethnische Minderheit, traditionell verachtet von den Khmer wegen ihrer dunklen Hautfarbe und gleichermaßen gefürchtet wegen ihrer Zauberkräfte. Ebenso traditionell scheinen sie "brauchbare" Leibeigene herzugeben, wie Somaly unter der Fronarbeit und den Peitschenhieben des "Großvaters" bald schmerzlich erfahren musste!

Einzige Bezugsperson in dieser schlimmen Zeit war ein Lehrer, der ihr Unterricht anbot und heute noch ihr Freund ist. Wie wichtig dieser einzige und letzte Mann war, der Somaly echte Zuneigung entgegenbrachte, zeigt sich in der Kraft, die ihr nach ihrem unsäglichem Martyrium verblieb. Das Ende der Unschuld begann mit zwölf, als der hochverschuldete "Großvater" sie gegen Geld einem chinesischen Kaufmann andiente. Die erste Vergewaltigung. Wenige Jahre später fädelte er Somalys Hochzeit mit einem Soldaten ein. Als dieser neuerliche Peiniger ums Leben kam, verkaufte er seine Schutzbefohlene kurzerhand an ein Bordell in Phnom Penh. Den nun folgenden Höllentrip mag der geneigte Leser selbst nachvollziehen.

Das letzte Wort dieses beklemmenden Berichts gebührt einer Hilfsorganisation. Somaly Mam konnte sich 1992 aus den Klauen der Zwangsprostitution befreien. Für Leidensgenossinnen, denen weniger Glück beschieden ist, gründete die Autorin AFESIP, eine schlagkräftige Hilfsorganisation für Frauen in Not, gegen Kinderprostitution und Menschenhandel. Ein wichtiges Zeichen! Somalys Botschaft an die Welt. Möge sie in vielen Ohren klingeln! –-Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"In ihrer Autobiographie erzählt Somaly Mam ihre unglaubliche Geschichte einer jungen Frau, die von klein an Opfer sexueller Willkür und Demütigung wurde und sich heute für die entrechteten Kinder stark macht eindringlich, aufwühlend, ergreifend und ermutigend." Sat.1 Frühstücksfernsehen "Es gab immer wieder Morddrohungen in den vergangenen Jahren. Somaly Mam ist eine ernsthafte Gefahr für die Kindersexmafia. Aber sie verdrängt die Bedrohung immer dann, wenn sie sieht, wie sehr sie gebraucht wird. Ihr Buch deprimiert und es macht wütend." RBB, Red. Stilbruch "Ich will den Handel mit jungen Prostituierten stoppen, sagt Somaly Mam. Für dieses große Ziel hat sie jetzt ein Buch geschrieben. Und darin erzählt sie auf etwa 200 Seiten ehrlich und bewegend von ihrem Leben. Bis sie 20 wird ist es ein Martyrium." NDR, Kulturjournal "Die unglaubliche Geschichte einer jungen Frau, die von klein auf Opfer sexueller Willkür und Demütigung war und sich heute für die entrechteten Kinder stark macht - eindringlich, aufwühlend und ergreifend." literatur-report.de "Diese Frau hat Mut - sie kämpft gegen die Sex-Mafia in Asien: Somaly Mam, durch die Hölle der Kinderprostitution gegangen, will mit ihrem Buch aufrütteln. Bewegende Worte eines Opfers." Kronen Zeitung " Somaly Mam stellt sachlich fest, sie habe mit der Möglichkeit rechnen müssen, dass sie als Autorin nicht überleben werde, dennoch hat sie darauf bestanden, dass der individuelle Tonfall ihrer auf Band gesprochenene Texte möglichst vollständig erhalten blieb. Somaly Mam ist 35. Sie wird von Bodygards bewacht. Hat immer wieder Todesdrohungen erhalten, wird als Nestbeschmutzerin beschimpft. Denn die in ihrem Land herrschenden Moralvorstellungen besagen: Wer im Bordell landet, ist selbst dran schuld" SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
66 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Schweigen der Leser 17. Oktober 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Dass so lange nach Erscheinen dieses Buches hier noch keine Kundenrezension steht, kann eigentlich nur einen Grund haben: nachdem man es gelesen hat, verschlägt es einem die Sprache. Der in der Produktbeschreibung gemachte Vorschlag, es zur Pflichtlektüre für eine bestimmte Tourismusklientel zu machen, ist naheliegend - ebenso wie die Aussichtslosigkeit, diesen mit dem gewünschten Ziel zu realisieren. Wie in einer kürzlich ausgestrahlten TV-Dokumentation über Sex-Touristen in Thailand deutlich wurde, glauben diese mit großer Beharrlichkeit, dass südostasiatische Frauen alles freiwillig tun und Prostitution zur Tradition ihres Reiselandes gehört. Wer im Urlaub seinen Spass sucht und auf seine Kosten kommen will, kann mit unglaublicher Konsequenz an den Realitäten vorbeischauen.

Doch die europäischen Sex-Touristen sind nicht das Hauptthema dieses Buches. Breiten Raum nimmt die Stellung der Frauen und Kinder in der kambodschanischen Gesellschaft ein, die "wie Sklavinnen gehalten werden". Die beschriebenen Zustände und Vorfälle sind jedoch so schockierend, dass ich den Begriff "Sklavin" noch geschönt empfinde. Spätestens hier reicht der Ruf nach Pflichtlektüre nicht mehr aus und sollte dem Schrei nach Einhaltung der Menschenrechte weichen. Die Leser, die sich ein einigermaßen intaktes menschliches Empfinden erhalten haben, werden womöglich nach der Lektüre eine schlechte Nacht haben. Wie aber muss sich jemand fühlen, der dieses Elend wie Somaly Mam am eigenen Leib erlebt hat und heute noch Tag für Tag damit konfrontiert wird?

Wer beim Kauf dieses Buches bisher gezögert hat, weil er dahinter eines der üblichen Frauenschicksalsbücher vermutet, mit denen der Buchmarkt ab und an überflutet wird, sollte noch einmal umdenken. Dies ist der Bericht einer Frau, die es geschafft hat, aus dem eigenen Schicksal die Kraft zu finden, gegen die Zustände und Ursachen anzukämpfen und das Schicksal anderer zu lindern. Somaly Mam hat eine internationale Hilfsorganisation gegründet, sie leistet Aufklärungsarbeit, sie begleitet Mädchen, die noch Kinder sind, beim Sterben, sammelt Spenden, gibt Obdach. Sie leistet viel und hat für ihre Arbeit den Prinz-von-Asturien-Preis in Spanien für internationale Zusammenarbeit erhalten. Sie verdient Respekt und Unterstützung. Bleibt zu hoffen, dass dieses Buch weite Verbreitung findet, besonders auch da, wo Spendengelder fließen und politisch Einfluss genommen werden kann - und wer weiß, vielleicht auch bei dem ein oder anderen Touristen. Somaly Mam weiß von Männern zu berichten, die in Tränen ausgebrochen sind, wenn sie mit den Geschichten der von ihr betreuten Mädchen konfrontiert wurden. Nicht zuletzt verleiht sie mit diesem Buch auch den Opfern eine Stimme, die ihr Elend ansonsten schweigend ertragen müssen, obwohl sie unschuldig sind.
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44 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
BEWUNDERNSWERT HOCH DREI 30. März 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Grandios geschriebenes Meisterwerk, speziell deswegen, weil es schonungslos die Missstände des Landes und die Abscheulichkeit des Sextourismus aufzeigt. Dieses Buch bewegt! Wem solche Literatur nicht nahegeht, der sollte seine Weltanschauung überprüfen... Ich gratuliere dieser starken Frau, wie auch anderen (wie der Autorin Hathaichanok Amphan - "Die andere Welt Thailand"), welche sich hingebungsvoll für eine bessere Welt, für ein Utopia einsetzen. Ein großes Dankeschön dafür, dass es Menschen wie diese Frauen gibt, die sogar Vereine ins Leben rufen, um Frauen und KINDER vor Sextourismus zu schützen!

Leider ist bei der Eingabe der Sterne-Bewertung ein Fehler passiert. Ich bitte hiermit amazon (da ich - trotz Versuch - das selbst nicht mehr korrigieren kann), diesem Buch FÜNF STERNE zu verleihen, wie eigentlich klar aus meiner Rezension ersichtlich ist, und nicht nur einen Stern... Herzlichen Dank im Voraus!
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Erstmal sprachlos 1. März 2007
Von M. Eitel
Format:Gebundene Ausgabe
Ich las dieses Buch über zwei Tage, und nach der ersten Hälfte hatte ich eine schlaflose Nacht. Ich mußte schon heulen an der Stelle, als man "den Mädchen Nägel in den Kopf haute und Zigaretten an ihnen ausdrückte" sogar jetzt, wo ich das schreibe, hab ich Tränen in den Augen.

Von Zwangsprostitution hat man ja schon gehört, aber in dem Maße, wie es in Südostasien vor allem in Kambodscha zugeht, von den eigenen Leuten verkauft zu werden ! ist denn das Leben einer Frau dort überhaupt nichts wert? Ist sie denn nicht auch ein Lebewesen ? Wo sind die Buddhisten ? alsd Kind für nen Appel und ein Ei an einen alten Bock verkauft zu werden, der sie dann mißbraucht und weiterverkauft ....das macht mich erstmal fassungslos. Man sieht das mit der Prostitution jetzt mit ganz anderen Augen. Nicht die Frauen sind schuld, sondern die, die in einem so weit entfernten Land wie Thailand, Kambodscha, Laos usw in die Bordelle gehen und sich an Kindern vergreifen oder "zugenähten Jungfrauen". Pfui Teufel, aber auch in Deutschland haben wir das, schaut doch nach Berlin , Frankfurt, Hamburg....

Die Welt ist machtlos gegen den Sextourismus, solange es immer noch solche gibt, die extra dorthin reisen. Wenige haben das Glück, einen Mann zu finden, der so ist wie Somaly Mam`s. Sie hat einen Meilenstein gesetzt und wachgerüttelt. Sie ist eine sehr mutige Frau, dass sie sich trotz der persönlichen Drohungen und Anschläge trotzdem noch für ihre Sache einsetzt. Ihr eigenes letztes Geld gibt, und auch ihr Leben geben würde, nur um anderen zu helfen, die gleiches Schicksal erleiden müssen. Hut ab vor soviel Courage. Sie sollte uns allen ein Beispiel sein!
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Die neuesten Kundenrezensionen
Ehrlich und unbequem
Literarisch mangelhaft, emotionslos,Co-Autor notwendig? Da frage ich mich schon, mit welchen Erwartungen ein solches Buch gelesen wird! Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von grufty70 veröffentlicht
eine ehemalige Kinderprostituierte erzählt
Somaly wuchs in einem kleinen Dorf in den Bergen von Kambodscha auf. Ihre Eltern hatten sie früh verlassen, erzogen und versorgt wurde sie mehr oder weniger von Verwandten im... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Kerry veröffentlicht
Bewegendes Schicksal, sehr schlecht geschrieben
Die Geschichte der Samoly Mam ist sehr bewegend, nur fehlt der Erzaehlung ein gewisser Tiefgang. Somaly hat viele schreckliche Erlebnisse in ihrer Kindheit erfahren muessen, doch... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Carmen veröffentlicht
Starke Frau ,schlimmes Schicksal, schlecht erzählt
Ich finde das Thema des Buches gut und ich befürworte es auch dass Frau Mam mit diesem Buch die Zustände und Widrigkeiten in Kambotscha einer großen Menge aufzeigen... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von littleS veröffentlicht
Naja...
Das was diese Frau erlebt hat ist echt schlimm.
Aber wie sie es schreibt ist noch schlimmer, man muss manche seiten zweimal lesen um der Handlung noch folgen zu... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Philip Dugalitsch veröffentlicht
Jeder sollte dieses Buch lesen...
Jeder sollte dieses Buch lesen... es ist wirklich traurig was manche Menschen mit anderen machen und wie sie sie verletzten, ob körperlich oder seelisch. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von señoritajuanita veröffentlicht
wahrheit
das buch ist sehr autentisch geschrieben.....da ich des öfteren asiatische länder besuche,bekomme ich auch einiges in dieser richtung mit,und nochwas,es sind nicht alle... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Geiger Margit veröffentlicht
Somaly Mam - Autorin & Gründerin einer Hilfsorganisation
Somaly, die Autorin, hat sehr viel miterlebt. Zu viel. Als Kind vergewaltigt, kein richtiges Zuhause, dann an ein Bordell vekauft und dort schaffend. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. April 2010 von K. Köhler
Erschütterndes Schicksal, emotionslose Schilderung
Respekt für Somaly Mam, diese sicherlich tragische Lebensgeschichte als Buch zu verarbeiten. Leider wirkt ihre Schilderung durchweg sehr oberflächlich und emotionslos,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Februar 2010 von B. Schreiber
Auch wir sind verantwortlich
Das Besondere dieses Buches ist seine Authenzitaet. Das Beschriebene wurde von der Autorin am eigenen Leibe erfahren. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Januar 2010 von faustino888
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