48 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einer der spannendsten Horrorthriller in neuem Gewand!, 4. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Das Schweigen der Lämmer (Gold Edition, 2 DVDs) (DVD)
Wer kennt nicht „Das Schweigen der Lämmer"? Falls es so jemanden noch geben sollte, dann sollte er auf jeden Fall diese DVD kaufen, um den Film zu sehen. „Das Schweigen der Lämmer" ist trotz seiner weitestgehend eher ruhigen Inszenierung hochspannend. Jodie Foster als junge Ermittlerin und Anthony Hopkins als im Gefängnis sitzender Kannibale liefern sich ein hochklassiges Psychoduell. Vor allem Hopkins, der in seiner Karriere so viele Rollen spielte, übertrifft sich in dieser Rolle noch einmal selbst.
Die neue Veröffentlichung von MGM im Rahmen der Reihe „Gold Editions" kann man nur als Veröffentlichung im neuen Gewand betrachten. Die DVDs werden nicht neu aufbearbeitet, sondern bekommen lediglich ein neues Coverartwork verpasst. So ist diese DVD dann bis auf das Cover auch identisch mit der 2 Disc - Special Edition von MGM. Wer also schon diese Auflage besitzt, muss nicht umsatteln.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
bester Thriller der Filmgeschichte, 15. Februar 2004
Ein Mädchen sitzt vor einem Fernsehgerät, das es in ungläubigem Entsetzen anstarrt. In ihrer linken Hand sind die Abdrücke der Fingernägel der rechten deutlich sichtbar, und das Kissen, dass neben ihr auf dem Fußboden liegt, sieht ebenfalls arg strapaziert aus.
Nein, keine Szene aus dem Film, sondern aus meinem Wohnzimmer, die ich hier einzig und allein zu dem Zweck anführe die Wirkung des Films zu beschreiben. "Das Schweigen der Lämmer" ist schockierend. Und der mit Abstand beste Psychothriller, den ich je gesehen habe.
Sir Anthony Hopkins brilliert in seiner Darstellung des Hannibal Lecters, der weniger Grausamkeit, sondern vielmehr ein atemberaubendes Genie vermittelt. Dr. Lecter zieht alle in seinen Bann - den Gefängniswärter, die Senatorin, den Zuschauer.... und natürlich Clarice Starling. Dass Jodie Foster die Idealbesetzung für die FBI-Anwärterin ist, braucht sicher nicht noch einmal erwähnt zu werden, so authentisch verkörpert sie die junge Frau.
Da ist es nicht verwunderlich, dass die besten Szenen des Films die (leider nicht allzu zahlreichen) Gespräche von Lecter und Starling sind. Aber auch sonst ist die Gänsehaut garantiert. Die düsteren, gut inszenierten Bilder sind der perfekte Rahmen für Thomas Harris' genial gute Handlung.
Es gibt nur einen einzigen Grund, warum ich diesen Film mit fünf Sternen bewerte: Mehr sind nicht möglich!
Allerdings rate ich, auch das gleichnamige Buch zu lesen, denn einen kleinen Minuspunkt hat der Film: Er ist zu kurz. Damit meine ich nicht, dass ein richtiges Ende fehlt - das Ende ist durchaus angemessen und eine gute Überleitung zum Nachfolger "Hannibal" - sondern dass während des Films die Charaktere leider nicht allzu viel Spielraum haben, um sich so auszuleben, wie sie es in Harris' Roman tun.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Atemberaubendes Psychoduell, 19. April 2010
THE SILENCE OF THE LAMBS ist nicht einfach nur ein Film, es ist ein momentaner, beklemmender und beängstigender Zustand, der sich beim Schauen im Hirn festsetzt. Zwar mag jeder eine andere Art haben einen Film zu schauen, mich zumindest hat der Film, seit ich ihn 1992 zum ersten Mal gesehen habe, nie mehr richtig losgelassen. Es beginnt bei der Auswahl der Charaktere: Jodie Foster als angehende FBI-Agentin Clarice Starling und Anthony Hopkins als Dr. Hannibal Lecter fesseln von der ersten bis zur letzten Minute. Jodie Foster ist für mich eine der grössten Schauspielerinnen der letzten 30 Jahre, sie geht in dieser Rolle auf, jede Mimik, jede Gestik - man nimmt ihr alles ab - ebenso Anthony Hopkins, der das Psychoduell mit Foster zum absoluten Höhepunkt treibt! Nie war ein Antiheld so greifbar, so real und grausam. Hopkins' Darstellung des Dr. Hannibal Lecter ist atemberaubend genial! Des weiteren glänzen Anthony Heald als Dr. Chilton, Brooke Smith als gefoltertes Entführungsopfer und natürlich Ted Levine in der Rolle seines Lebens - "Buffalo Bill". Die Story ist beängstigend, schonungslos, nackt und ungeschminkt - und dennoch spielt sich das Grauen vorwiegend im eigenen Kopf ab. Die karge und teils sterile Auswahl der Handlungsorte hätte nicht besser gewählt sein können: Von Virginia über Baltimore nach West Virginia, Memphis und Ohio - eine sehr gute Wahl. Dann die düstere Musik, die einmalige Kameraführung und Jonathan Demme's Regie - all das wirkt einfach beklemmend und genial umgesetzt! Für mich ist THE SILENCE OF THE LAMBS ein absolutes Meisterwerk, hier stimmt definitiv alles!
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