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Das Schwarze Loch
 
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Das Schwarze Loch

Maximilian Schell , Anthony Perkins , Gary Nelson    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (46 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Maximilian Schell, Anthony Perkins, Robert Forster
  • Regisseur(e): Gary Nelson
  • Komponist: John Barry
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Italienisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Walt Disney
  • Erscheinungstermin: 1. Juni 2011
  • Produktionsjahr: 1979
  • Spieldauer: 92 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (46 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00006D2B8
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.182 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Disneys Vorstoß in Richtung Science-Fiction-Filme mit hohem Budget war ziemlich dicht an Krieg der Sterne dran und lieferte einige der beeindruckendsten Spezialeffekte, die die Kinoleinwände in den 70er-Jahren schmückten. Das Schwarze Loch glänzt durch attraktives Produktionsdesign -- am bemerkenswertesten ist wohl das Raumschiff aus Glas und Gitterkonstruktionen, das aussieht wie eine Kreuzung aus einem Schlachtschiff und einem modernen Wolkenkratzer -- und stellt in vielerlei Hinsicht den schönsten Science-Fiction-Film seiner Zeit dar.

Die visuelle Umsetzung des Films besteht aus einem wahrhaft gruseligen und mit futuristischen Seltsamkeiten gespickten Geisterhaus -- von den düsteren und zombiehaften Drohnen, die durch die Korridore schlurfen über den teuflischen, purpurroten Roboter Maximilian, den starken Arm des verrückten Wissenschaftlers, der von Maximilian Schell gespielt wird (eine Art wüstem Kapitän Nemo mit einem noch ruchloseren Charakter). Nur der viel zu liebe Roboter V.I.N.CENT. (im Original von Roddy McDowall gesprochen) erinnert eher an ein Merchandising-Gimmick. Er sieht aus wie ein Spielzeug von Fisher-Price, wobei er das technologische Umfeld ein wenig stört. Robert Forster spielt den stillen und selbstsicheren Kapitän eines Erkundungsschiffs, das auf das scheinbar aufgegebene Raumschiff trifft, und Anthony Perkins, Yvette Mimieux, Ernest Borgnine und Joseph Bottoms stellen den Rest seiner Mannschaft dar.

Bei diesem Film siegen Ausstattung und Spezialeffekte über die Story. Aber er ist es wert, dass man ihn sich anschaut, um jene sensationelle Szene zu bewundern, in der der Feuerball durch die enorme Schiffshülle rast. Der Rest ist gelungenes atmosphärisches Beiwerk. --Sean Axmaker

Video Jakob Kurzinhalt

Eine Reise in die dunkelsten Tiefen der Universums und der menschlichen Seele. Ein Science-Fiction-Blockbuster, der von der ersten bis zur letzten Minute fesselt! Am Rande eines schwarzen Lochs stößt die Crew eines Forschungsschiffs im 22. Jahrhundert auf eine seit 20 Jahren verschollenes Raumschiff von gigantischem Ausmaß. Im Inneren lebt bis auf den mysteriösen Wissenschaftler Dr. Reinhardt nur noch eine Besatzung aus Robotern, die die Besucher erschaudern lässt. Die Forschungsreisenden ahnen nicht, welche furchtbare Entdeckung ihnen an der Schwelle zu einer anderen Dimension bevorsteht...

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46 Rezensionen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Disney's ungeliebtes Kind, 12. Februar 2008
Von 
Carsten Corleis "ccorleis" (Moisburg, Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Loch (DVD)
Wohl jedes Studio hat einige "ungeliebte Kinder" unter seinen Filmen. Filme, die im eigenen Studio irgendwie, aus welchen Gründen auch immer, nicht so gerne gesehen oder erwähnt werden. Bei Disney gehört "Das Schwarze Loch" mit zu diesen "ungeliebten Kindern".
Sicher hat der Film einige eklatante Schwächen die ihm wohl den Aufstieg in den Kreis echter Filmklassiker verwehrt haben. Es gibt jede Menge Kritikpunkte, die ihm beim Wiedersehen nach etliche Jahren doch einen Grossteil der Wucht nehmen, die er auf mich hatte, als ich ihn mit 10 oder 11 Jahren im Kino sehen durfte.
So ist z.B. die unpassende Musikabmixung zu erwähnen, bei der Komponist John Barry in einer dramatischen Rettungsaktion mit einer Art "Heldenfanfare", die auch noch 2x geloopt wird, doch unpassende Komik erzeugt. Bei diesem Teil seines Scores hat Barry leider nur Mittelprächtiges abgeliefert.

Dabei fängt der Film phantastisch gut an: Die Szene, wie die "Cygnus" entdeckt wird, und die kleine "Palomino" um sie, wie ein neugieriges Kaninchen um eine schlafende, aber hungrige Anaconda, herumschwebt, die Stahlstrukturen der gigantischen "Cygnus" langsam durch das fahlen Blau des Scheinwerferkegels der "Palomino" gleiten, und im Hintergrund der nur durch das Milliardenheer der Sterne fahl und schwach beleuchtete, gigantische Körper dieses Monsterschiffes zu erahnen ist... das ist überwältigend! Wenn dann noch diese "Anaconda" überraschend aufwacht, das Licht schlagartig im ganzen Schiff aufleuchtet, sorgt das immer noch, wie damals im Kino, für ein überraschtes "Boahhh!!" und das Schiff wird in seiner ganzen Pracht und Herrlichkeit seinem Namen (Cygnus = Schwan) gerecht, bleibt aber doch eine bedrohliche, "hungrige Anaconda".
Damals wurden noch Modelle verwendet, das steigert noch die Glaubwürdigkeit, weil nicht, wie heute oft üblich, irgendein "Poser-König" am Computer das Schiff im dunklen Weltall, weitab jeder Sonne, mit unsichtbaren, schattenfreien Spotlights umzingelte, damit auch ja die ganze gerenderte "CGI-Pracht" immer komplett zu sehen ist.
Und letztendlich ist auch John Barry mit seinem Score bei dieser Eingangsszene voll da: Seine ruhig-bedrohliche, aber auch majestätisch klingende Titelmusik zum Film ist phantastisch und passt hervorragend!

Leider wird's dann wieder etwas billig: Die blechern herumwackelnde Robotergarde von Hans Reinhard (warum haben Bösewichte in US-Filmen eigentlich immer deutsche Namen?) wirkt irgendwie wie aus den 50er-Jahren.
Auch zu den oft als "Mickey-Maus"-Roboter kritisierten Vincent und Bob fehlt im Film leider die Erklärung, warum sie so "niedlich" gestaltet wurden. Im Buch "Das Schwarze Loch" von Alan Dean Foster steht die Erklärung noch: Aus psychologischen Gründen, damit Menschen Roboter besser akzeptieren und nicht als Bedrohung wahrnehmen! Wie heute die "niedliche" Büroklammer von Word oder der freundliche "Suchhund" von Windows. Trotzdem wurde hier doch etwas zu dick aufgetragen. Die beiden Roboter "verkommen" leider zu häufig zu "Running Gags".
Die "Niedlichkeit" gilt natürlich nicht für Robot Maximillian, Reinhards (Maximillian Schells) rechte Hand. Der ist aber wieder ins andere Extrem überzogen und wirkt comicartig übertrieben. Weniger "bösartiges Aussehen" wäre hier mehr gewesen.

Auch die Stars des Films zeigen nicht immer überragend schauspielerische Leistungen. Hier addieren sich viele, viele kleine Schwächen, die ich nicht alle aufzählen kann. Maximilan Schell z.B., übertreibt es ab und zu mit seinen "satanischen Gesten" als Käpt`n Ahab des Schwarzen Loches.

Die Endszene wiederum, wohl inspiriert von Kubriks "2001", begeistert anfangs wieder. Wenn Hans Reinhard über seiner Hölle schwebt, am unteren Bildrand verschwindet, und dann überraschend sein schreckensverzerrtes Gesicht, von seinen wirr umherfliegenden Haaren umgeben, wieder auftaucht... Mann, was hat mich diese Szene damals im Kino erschreckt und sie tut es noch immer! Und wenn er dann Eins wird mit seiner Schöpfung Maximilian, gefangen im Körper des Roboters, der auf einer Felsenklippe in den Tiefen der Hölle steht... Eine grossartige Szene, die an Dantes Inferno oder an Bilder von Hieronymus Bosch erinnern!
Doch auch hier: Für unsere Helden geht es durch eine Art überirdisch erleuchtete "Himmelspforte" auf die "andere Seite". Hier wird's dann wieder doch etwas zu kitschig.

So bleibt am Ende ein gemischtes Gefühl, weil sich oft starke, passende Szenen mit unpassenden und linkisch wirkenden abwechseln. 33,3% des Films ist phantastisch, 33,3% guter Durchschnitt, und 33,3% leider mässig bis saumässig. So bleiben mir 3 Sterne zu vergeben aber auch eine Kaufempfehlung... allein schon wegen der Eröffnungsszene!
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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Disney für Jugendliche..., 29. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Loch (DVD)
Für Jugendliche von damals wohlgemerkt und jung gebliebene von heute. Ich weiß gar nicht, wie oft ich diesen Streifen als kleiner Stöpsel gesehen habe. Und jetzt, fast 20 Jahre später, lässt mich das Ding immer noch nicht los. Man könnte sagen, seine Anziehungskraft ist so gewaltig, dass nicht einmal das Licht ihr widerstehen kann. Wie der Teufel hinter einer Seele war ich auf der Jagd nach der Soundtrack LP mit John Barrys wundervoller Musik. Als dann eine italienische Firma die Musik auf CD bannte, hätte ich vor Freude zerspringen können. Die DVD, wenn auch ganz ohne Bonusmaterial war schließlich das krönende Finale einer Leidenschaft, die vor vielen Jahren mit einer Hörspielkassette begann.

Sicher hält ein Film wie "Das Schwarze Loch" keinem Vergleich mit großen Science-Fiction Klassikern, wie 2001 oder "Planet der Affen" stand, aber muss er das denn? Ich finde es traurig, das Filme wie dieser oder "Tron" heute kaum noch eine Chance haben. Schließlich war es großes Kino für ein Publikum, dass man heute scheinbar vergessen hat. Stelle man sich nur vor, welch ein Aufgebot von Stars sich damals für ein solches Werk ins Zeug gelegt hat, Maximilan Schell, Anthony Perkins, Ernest Borgnine, Roddy McDowall, John Barry.

Der Ton der DVD (Deutsch und Englisch in Dolby Digital) und das etwas verrauschte Bild (Gott sei dank in vollem Kinoformat) zeigen dennoch, dass man sich bei Buena Vista die Mühe gemacht hat, so viel wie möglich aus dem Klassiker herauszuholen. Schade ist, dass die Leute bei Disney nicht so ambitioniert waren, ein Musterbeispiel für die DVD Produktion zu schaffen, wie es bei "Tron" der Fall war. Dennoch kann ich jedem, der wie ich den Film praktisch mitsprechen, kann empfehlen die DVD zu erwerben, bevor sie wieder vom Markt verschwindet, was bei Disney leider jeden Tag der Fall sein kann.

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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Leider ........, 11. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Loch (DVD)
1. Der Film selber ist ohne Zweifel einer der besten SF Filme die es gibt, (Neben StarWars natürlich,....)die Filmmusik ist von "Altmeister" John Barry... ohne Worte,... einfach grandios!!! Nur kommt mir der schlimme verdacht dass manche beim erstellen einer DVD nicht so wirklich wissen was sie tun. Es kommt einem vor dass er sich keine DVD sondern eine VHS-Video gekauft hat! Die Menüführung ist ein witz, keine Specials, ...nichts....!!!! Hallo, soo nicht!!! Ich hoffe die Leute von Walt Disney haben auch ein Herz für Leute die nicht nur auf Donald & Co stehen, sondern auf ihre "innoffiziellen" Meistertiteln!! Schade, sonnst wäre es eine glatte 5-Stern bewertung worden!
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