Hierbei handelt es sich um den ersten Roman von Barbara Büchner. Sie hat im folgenden noch eine Reihe weiterer Romane für diesen Zyklus geschrieben. Doch gerade der erste treibt einem immer wieder die Tränen in die Augen. Mit unvergleichlicher Schnelligkeit beschreibt sie Ereignisse und Dinge in ein zwei Absätzen, für die andere Seiten wenn nicht Kapitel benötigt hätten. Leider gibt sie daher immer wieder die eine oder andere majestätische Hauptfigur der Lächerlichkeit preis, so daß man sich dieses Buch wieder und wieder gegen den Kopf schlagen möchte. Der Inhalt ist schnell erzählt. Etwas böses brodelt im Neunaugensee und macht sich langsam in der Stadt breit. Doch Hilfe naht: Der inzwischen verstorbene Rohezal kommt auf seinem Reitdrachen daher und hilft bei der Rettung. Die Handlung ist denkbar einfach und vorhersehbar, natürlich wird dies durch ihre Ausdrucksweise auch noch unterstützt. Die einzig wirklich nette Szene (Grenzübergang sollte als Stichwort reichen, ich will den einzigen Spaß am Buch nicht verderben) ist aus ‚Das große Donnersturmrennen' (B25 - inzwischen vergriffen) geklaut. So bleibt ein bitterer Nachgeschmack und man muß sich Fragen, mit welcher Berechtigung man Geld für diese ... Geschichte ausgegeben hat. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)