Vorweg: es sind gerade so vier Sterne, keine vollen vier!
Der Inhalt des Buches ist nicht das Optimum dessen, was aus dem Thema hätte herausgeholt werden können. Will sagen, es wurde mancher gute Ansatz verschenkt. Die Geschichte ist ziemlich langatmig und kommt nur langsam in Fahrt. Die Handelnden sind an sich interessant, wenn auch die Beflissenheit des Kriegers übertrieben wirkt. Aber das ist ja bei Rondrianern meistens so.
Meinem Vorgänger muß ich wiedersprechen. Es ist nicht typisch weiblich, aus einer guten Geschichte eine Liebesschmonzette zu machen, welche die Queste zur Qual werden läßt. Man denke an die Südmeertrilogie oder an die drei Nächte in Fasar.
Aber gegen Ende hin wird es richtig spannend, wenn klar wird, welche Vorgeschichte sich bis dahin schon abgespielt hat. Der Schluß entschädigt also etwas für den schwachen Anfang.