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Das Schwarze Auge. Basis-Spiel 9: Der Strom des Verderbens oder die Todesfahrt nach Havena [Broschiert]

Ulrich Kiesow
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 55 Seiten
  • Verlag: Droemer Knaur (1985)
  • ISBN-10: 3426300192
  • ISBN-13: 978-3426300190
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 170.785 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Bleistifteintragungen gelöscht, ansonsten sehr guter Zustand. Plan des Schicksals komplett

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4.0 von 5 Sternen Agatha Christie in Aventurien 9. Mai 2003
Diesesmal werden die Charaktere dazu angeheuert, eine Galleere samt Passagiere und deren Gepäck zu beschützen. Was als lässige FlußFahrt beginnt, eskaliert (natürlich) in ein recht spannendes Abenteuer. Denn nach und nach dezimieren sich die SchutzBefohlenen durch Un- & Überfällefälle oder verschwinden meuchlings von Bord, wie die berümten "10 kleinen Gehörnten" des thorwalschen Gassenhauers. Lediglich der Schluß bedarf einer dringenden Überarbeitung durch den "Meister", da er aus heutiger Sicht doch arg flach geraten ist. Aber gerade die alten Module fordern die Inspiration des ambitionierten SLs positiv heraus. Gutes Gelingen ihr SüßWasserMatrosen :o)
Gelungenes KartenWerk anbei!
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4.0 von 5 Sternen "Tod auf dem Nil" meets Aventurien 6. November 2012
Von Parsec TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
DER STROM DES VERDERBENS stellte 1985 ein ziemliches Unikum unter den seinerzeit ohnehin, relativ zum Markt betrachtet, sehr originellen und liebevollen DSA-Abenteuern da: hier wird nichts anderes als eine Kriminalgeschichte geboten. In bester Agatha Christie "Tod Auf Dem Nil"-Manier heuern die Spieler nämlich auf einem Flusschiff an, auf welchem ein Mord nach dem anderen verübt wird... und einer der Passagiere muss der Mörder sein.

Sicherlich: Krimiabenteuer sind heute nichts allzu ungewöhnliches mehr - aber seinerzeit erinnere ich mich lebhaft, dass diese Idee zumindest bei deutschsprachigen Rollenspielabentuern alles andere als geläufig war. Zumindest wüsste ich beim besten Willen nicht, dass eines der drei anderen damals erhältlichen deutschen Fantasy-Rollenspiele D&D, Midgard und Schwerter & Dämonen 1985 so ein Abenteuer im Angebot hatte, hier regierten eher Hard-Core-Dungeons ala "Festung im Grenzland", "Unter den Nebelbergen" oder "Katakomben des Bärenkults".

Die Idee von DER STROM DES VERDERBENS war 1985 also alle Male originell, und das Abenteuer bot durchaus spannende Unterhaltung und ein paar inteerssante NSCs, welche mit Portraitbildern recht plastisch geschildert waren. Insofern war es damals eine tolle Abwechslung und kann auch heute noch als Inspiration dienen - dass es ohnehin liebevoll geschrieben ist und einige nette Nebenideen enthält kommt noch hinzu.

Einschränkend muss man allerdings sagen: das Ende des Abenteuers ist ziemlich misslungen - dies ist ziemlich antiklimatisch und hängt letztlich an einer einzigen Entscheidung der Spieler. Hier ist der Spielleiter gefordert, fraglos muss das Finale dringend überarbeiten werden.

Alles in allem also ein interessantes Produkt und damals höchst bemerkenswert. Ich denke, dass es gerade die Qualität der Abenteuer war, welches DSA bald von der Konkurrenz emanzipierte - und DER STROM DES VERDERBENS ist hier ein gutes Beispiel, welches im historischen Kontext definitiv aufsehenerregend ist.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Statisten in einer Mordgeschichte 27. September 2006
Die Helden werden gezwungen auf einem Flussschiff als Bodyguards zu arbeiten. Natürlich muss hier auch etwas abenteuerliches geschehen, und so verwundert es nicht, wenn nach und nach die Mitfahrenden dezimiert werden. Aufgabe der Helden ist es nun den Schuldigen zu finden und auszuschalten. Leider verkommen die Helden dabei zu Statisten in dieser Geschichte, da ihre Aktionen praktisch keinen Einfluss auf den weiteren Verlauf haben, und sie sklavisch auf den lächerlichen Höhepunkt zugetrieben werden. So verwundert es nicht, wenn die Spieler sich bald nicht mehr in die Geschehnisse einbinden wollen, da Sie 'ja eh nichts ändern können'. Dieser Abenteuerband ist leider einer der schwächeren.
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